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DB will Alkoholgenuss im Nahverkehr und auf Bahnsteigen verbieten
#11
Hi!

Ich finde das Alkoholverbot schon in Ordnung. Es geht ja nicht nur um die die ein Bier zum Feierabend trinken! Es gibt genug die sich richtig zulaufen lassen und/oder vorglühen. Und es ist ja bekannt das mit steigendem Alkoholgenuß auch die Hemmschwelle und Gewaltbereitschaft steigt. Dazu kommen noch Belästigungen, Schlägereien und einfach Aussteigen lassen und weiterfahren geht ja eigentlich auch nicht, da einer ja besoffen ins Gleis fallen könnte. Es würde also bestimmt deutlich ruhiger werden wenn die Zechgelage im Zug, wie es öfters vorkommt, verboten werden.
Nebenbei sehen die Züge aus wie Sau weil die Flaschen meist ja nicht mitgenommen, sondern überall stehen gelassen werden.
Generell wir man es nur unterbinden können, wenn man richtig durchgreifen würde, genauso wie viele es bei den Rauchern mit dem Rauchverbot fordern. Man wird die legale Droge Alkohol wohl nicht aus dem Verkehr ziehen können, doch man kann versuchen die Gefahren zu mindern in dem man den Konsum im Zug verbietet.
Naja, bei der SSB ist es ja auch schon eine Weile nicht mehr gestattet und keiner regt sich auf, warum nur immer bei der Bahn????

Viele Grüße
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#12
Klar - mit der Stadtbahn fahr ich 10 Minuten und im REGIO DB 50...
"Das schlimmste Wort, mit dem ich je tituliert wurde, lautete 'nett'." (Michael O’Leary)

[Bild: 450ssb.png]
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#13
(20. 10. 2009, 18:51)cappucino317 schrieb: An sich eine Gute idee aber wer wuerde sich schon daran halten ?

(20. 10. 2009, 21:14)henchen2410 schrieb: - "Innerhalb des VVS ist Alkohol ja schon länger verboten, und - wen hat's bisher gestört?"
- "Bei Zügen der DB ist man da zum Glück ganz schnell wieder von abgekommen."


Sicher? Vor ein paar Wochen Freitags spät abends hat der Sicherheitsdienst zwei biertrinkende Jugendliche aus der S-bahn entfernt, obwohl sie außer Bier trinken nichts taten. Erst kam die Aufforderung, das Alkoholtrinken einzustellen, als dann nichts passierte, wurden sie an der Schwabstraße des Zuges verwiesen...
Genau das meine ich. Da hat sich bisher keiner dran gehalten und wird es auch in Zukunft nicht tun, außer man greift tatsächlich mit aller Härte durch, wobei sich dann auch wieder die Frage der Verhältnismäßigkeit stellt.

@eisteefahrer: sieh mir bitte nach, daß ich unsere beiden Zitate zwecks besserer Übersichtlichkeit zusammengefaßt habe. Und im Übrigen: auch 10 Minuten in der Stadtbahn reichen, wenn es sein muß, zum Vorglühen allemal aus, ist immer wieder, z.B. zu späterer Stunde zwischen Degerloch und Innenstadt, zu beobachten. Undecided
@Kasten 10er: Es geht auch nicht darum, die Bahn gegenüber den SSB schlechtzumachen. Dort hat man nur den Fehler vermieden, das Verbot (und das in einer Zeit, wo Verbote an anderer Stelle schon wieder gekippt werden mußten und deshalb in Verruf geraten sind!) vorher so groß anzukündigen, daß sich die Stimmung derart aufheizen konnte. Die Aufregung hat sich dann eben schnell wieder gelegt. Man macht es einfach, Verbot hin oder her.
...im Übrigen bin ich der Meinung, daß die U15 in die Nordbahnhof- und Friedhofstraße gehört! (frei nach Marcus Porcius Cato d.Ä.)
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#14
Kleines Spielchen für Freunde des fortgeschrittenen Humors (nicht ganz ernst gemeint):

Dazu braucht Ihr:
- eine leere Wodkaflasche
- einen Liter Leitungswasser
- einen VVS-Fahrschein (optional)

Dann einfach nur noch in die S-Bahn setzen und die ganze Flasche austrinken. Nicht auf ex, das wäre unglaubwürdig, aber immer schön Schluck für Schluck, die ganze Fahrt über. Ich wollte das eigentlich schon im Thread "Das Problem mit den freien Sitzplätzen" posten, also ich geh mal davon aus man hat auf kurz oder lang eine komplette 4er-Sitzgruppe für sich. Vorsicht! S-Bahnen haben keine Toilette - Spielteilnehmer mit Blasenschwäche sollten das bedenken.

Kreative Zeitgenossen können das Spiel an der Sicherheitskontrolle am Flughafen fortsetzen. "Was soll das heißen, ich darf keine Flüssigkeiten mitnehmen? Na schön, trink ich die Flasche halt schnell aus bevor ich ins Flugzeug steig'!"
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#15
(20. 10. 2009, 21:19)sprudel91 schrieb: Wer bereit ist zu randalieren, oder andere Fahrgäste zu belästigen, der wird bestimmt nicht auf sein Bier verzichten - wäre er ja auch blöd, sich an die eine Regel zu halten, und an die viel wichtigere nicht.
Kurz gedacht hast du zwar recht, aber grundsätzlich handelt es sich hier um ein gesellschaftliches Problem und damit ein Erziehungsproblem. Wenn man dieser Tage nicht mehr erzogen ist, dass man in der Öffentlichkeit ein orgentliches Erscheinungsbild machen sollte und insbesondere nicht den Eindruck eines Besoffenen hinterlässt, dann muss man leider mit solch erzieherischen Regeln/Gesetze wie Alkoholverbot in der Bahn, Einschränkung des nächtlichen Verkaufs etc. reagieren...
Wenn die Zielgruppe der "Vorglüher" dann langsam mal merkt, dass sie des öfteren gar nicht mehr in Ihrer Disko oder Szenetreff in der Stadt ankommen, weil sie schon unterwegs rausgeschmissen werden - dann setzt vielleicht auch langsam ein Umdenken ein...


(20. 10. 2009, 21:19)sprudel91 schrieb: Die Leute, die dagegen gemütlich noch ein Feierabendbier (..) oder (..) ein Glas Wein trinken wollen, die fliegen dann im Endeffekt raus.
Sicherheitskontrollen, Leute! Wann kapiert die Bahn das endlich, dass man Personal braucht?

Und zum Feierabendbier (ich lese jetzt aus dem Zitat nicht heraus, ob Sprudel91 das jetzt beführwortet oder ablehnt):
Ich halte Personen, die es nicht mal schaffen mit dem Alkohol zu warten bis sie zuhause sind und sei ihr Arbeitsweg auch 1,5h lang, für bedauernswerte Alkoholiker. Wer wirklich nach Feierabend MAL ein Bier trinken will, der geht mit seinem Kumpel(in) in ne Kneipe, nen Biergarten etc. - sei es am Arbeitsort, Zuhause oder auch auf halber Strecke aber bitte während der Fahrt wo man zwangsweise sehr dichten Kontakt mit Unbeteiligten hat sollte man sich das verkneifen können.

Fazit:
Den Kollateralschaden, die paar Feierabendbiertrinker zu verschrecken - halte ich für vertretbar.
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#16
Die Gesichter der Kontrolleure möchte ich dann aber bitte filmen :-) :-)

Viele Grüße
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#17
Hallo;

(21. 10. 2009, 17:54)luchs schrieb:
(20. 10. 2009, 21:19)sprudel91 schrieb: Wer bereit ist zu randalieren, oder andere Fahrgäste zu belästigen, der wird bestimmt nicht auf sein Bier verzichten - wäre er ja auch blöd, sich an die eine Regel zu halten, und an die viel wichtigere nicht.
Kurz gedacht hast du zwar recht, aber grundsätzlich handelt es sich hier um ein gesellschaftliches Problem und damit ein Erziehungsproblem. Wenn man dieser Tage nicht mehr erzogen ist, dass man in der Öffentlichkeit ein orgentliches Erscheinungsbild machen sollte und insbesondere nicht den Eindruck eines Besoffenen hinterlässt, dann muss man leider mit solch erzieherischen Regeln/Gesetze wie Alkoholverbot in der Bahn, Einschränkung des nächtlichen Verkaufs etc. reagieren...

Ist das wirklich zu kurz gedacht? Die Vorstellung, daß man loszieht um Leute zu belästigen, ist mir derart fremd, daß ich es mir noch nichtmal vorstellen kann.

Was auch immer ein "orgentliches Erscheinungsbild" sein mag -- aber das Fehlen der Grundregeln des Mitaeinanders ist (auch in meinen Augen) ein gesellschaftliches Problem.
Was mich nur stört ist, statt nach einer Lösung des Problems zu suchen, reflexartig Verbote auszusprechen -- der Gebrauch von Gewalt ist ja verboten und dessen Wirksamkeit ist im Thread Busfahrer angegriffen diskutiert worden.

(21. 10. 2009, 17:54)luchs schrieb: Wenn die Zielgruppe der "Vorglüher" dann langsam mal merkt, dass sie des öfteren gar nicht mehr in Ihrer Disko oder Szenetreff in der Stadt ankommen, weil sie schon unterwegs rausgeschmissen werden - dann setzt vielleicht auch langsam ein Umdenken ein...
Ich habe noch nicht erlebt, daß einer aus der Bahn "komplimentiert" wurde, aber schon "Prost und Vorgeglüht"

Viele Grüße
Ramiro
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#18
@ A streetcar named desire : sehr lustigBig Grin
Zitat:Ich halte Personen, die es nicht mal schaffen mit dem Alkohol zu warten bis sie zuhause sind und sei ihr Arbeitsweg auch 1,5h lang, für bedauernswerte Alkoholiker. Wer wirklich nach Feierabend MAL ein Bier trinken will, der geht mit seinem Kumpel(in) in ne Kneipe, nen Biergarten etc. - sei es am Arbeitsort, Zuhause oder auch auf halber Strecke aber bitte während der Fahrt wo man zwangsweise sehr dichten Kontakt mit Unbeteiligten hat sollte man sich das verkneifen können.

Sehe ich genauso!
Viele Grüße aus Möhringen
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