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Barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
(23. 04. 2021, 21:44)Micha schrieb: Und noch mehr hätte man - auf lange Sicht - gespart, wenn man bei der Gelegenheit Bopser mit Dobelstr. zusammengelegt hätte 
Es gab mal Pläne für eine Tunneltrasse die genau diese Lösung beinhaltete.
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Natürlich ist man versucht mit den klassischen "Einzugsgebietes-Radus" zu arbeiten (600 Meter für Stadtbahnen laut Nahverkehrsplan). Aber der ist in Hanglagen nicht praxisgerecht anwendbar. Denn in Hanglagen ist der Fußverkehr stark beeinträchtigt, da er hier sich mit erheblich mehr Kraftaufwand vorwärts bewegen muss. Das führt auch dazu, dass die Wege als weiter empfunden werden. Das wiederum führt zu geringeren akzeptierten Einzugsgebieten.

Ansonsten könnte man ja auch argumentieren, dass Eugensplatz und Heidehofstraße zusammengelegt werden müssen. Deren Stationsabstand ist ja ähnlich weit wie Dobelstraße - Bopser. Das man dies nicht tut ist natürlich auch mit den geringeren Einzugsgebieten in Hanglagen zu rechtfertigen.
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Nachdem die Haltestelle Bopser nun wohl im Sommer barrierefrei umgebaut wird bleibt nur noch eine einzige übrig die dieses Attribut nicht vorweisen kann:

[Bild: 240421-172108-1bpnkmt.jpg]

Da das unmöglich so bleiben kann habe ich mir gestern mal die Situation vor Ort ganz genau angeschaut.

Erstmal zur Standortbestimmung. Benannt wurde die Haltestelle nach dem Bahnviadukt:

[Bild: 240421-172922-1bankej.jpg]

Hier der Blick Richtung Stadt:

[Bild: 240421-171514-1biaktg.jpg]

Oberhalb der Station schauen wir hier Richtung Süden:

[Bild: 240421-172132-1bomj81.jpg]

Und hier nach Norden:

[Bild: 240421-171812-1b3qj5q.jpg]

Derzeit hat die Haltestelle ausschließlich Zugänge via Treppen:

[Bild: 240421-171310bfpjfk.jpg]

[Bild: 240421-171406b0xkpo.jpg]

Die Frage ist nun eben wie man es schaffen könnte an dieser verzwickten Station einen barrierefreien Zugang herzustellen. Wie man hier erkennt sind die Bahnsteige deutlich länger als 40 Meter:

[Bild: 240421-171618-1blhj5h.jpg]

[Bild: 240421-171912-1bf4k8d.jpg]

[Bild: 240421-171248-1by9jjp.jpg]

Am besten nun die obigen beiden Bilder hernehmen damit ihr nachvollziehen könnt wie ich mir das gedacht habe.

Könnte man denn nicht eventuell eine Rampe von der Brücke bauen, quasi bergauf (parallel zum Gehweg - das müßte eigentlich machbar sein ohne zuviel Grün entfernen zu müssen) und am Ende der Bahnsteige (Richtung Fauststraße) jeweils eine Rampe (da die Bahnsteige deutlich über 40 m lang sind kann man da durchaus etwas abknapsen so daß es für die Rampe reicht) und dann natürlich eine Straßenquerung damit man von und zur Haltestelle kommt? Oder ist es aus irgendeinem Grund nicht möglich? So könnte man zumindest vom Bereich der dortigen Schule, aber auch vom Gebiet auf der anderen Seite der Bahngleise (Höhenrandstraße und südlich davon) barrierefrei auf die Bahnsteige kommen. Was die nördlich gelegenen Gebiete um die Paradiesstraße angeht ist das natürlich nicht so einfach möglich da man dort ja erst steile Treppen runtergehen muß bis man überhaupt im Bereich der Brücke ankommt:

[Bild: 240421-172408-1bgqjsa.jpg]

[Bild: 240421-172422bsdkk8.jpg]

Ist dieser Vorschlag eurer Meinung nach möglich oder habt ihr andere Ideen die eventuell umsetzbar sind? Vermutlich bin ich zu aber wieder mal zu naiv mit meinen Überlegungen und die SSB hat das wahrscheinlich auch alles schon mal durchgespielt.
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(25. 04. 2021, 16:47)snowtrain schrieb: Da das unmöglich so bleiben kann habe ich mir gestern mal die Situation vor Ort ganz genau angeschaut.
Hallo Stephan,

dies ist deine Meinung.
Es kann so bleiben.
Eine kleine aber wichtige Richtigstellung, die Haltestelle ist genauso wie die Haltestelle Bopser heute barrierefrei. Sie ist nur nicht barrierefrei an das Umfeld angeschlossen. Dies ist ein kleiner aber wichtiger Unterschied.
Stand heute kann ich mir nicht vorstellen, dass die Haltestelle Vaihingen Viadukt nach deinen Vorschlägen umgebaut wird, da das Umfeld alles andere als barrierefrei ist. Die beiden Wohngebiete sind mit einem längeren Fußweg aus von der Haltestelle Fauststaraße erschlossen. Die erforderlichen Rampen haben eine Länge die nicht gerade als barrierefrei zu bezeichnen sind.
Peter
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Pencil 
Diese H dürfte zu denen mit dem geringsten Fahrgast-Aufkommen im Stadtbahn-Netz zählen.
Gab es nicht mal eine Vorgabe, demnach solche wenig frequentierten nicht umgebaut werden müssen.
I muß di Stroßaboh no kriaga, denn laufa well i nedd >> Wolle
[Bild: stuttgart21xyxyxq4kh6.jpg]
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Hallole,

wie wir ja gelernt haben, muss bei einer Haltestelle, die an einer Steigung liegt, die Rampe immer am oberen Ende sein.
Was sich dann allerdings hinter der Mauer befindet, weiß ich nicht, sonst müsste man da wohl dann mit einer Art Serpentinen-Strecke Rampen bauen, die das Wohngebiet oben erreichen.
Wenn man die Straße verschwenken würde, was allerdings dann zu einer Kurvenfahrt für die Autos würde, könnte man prallen zum Bahnsteig eine Rampe machen, ähnlich wie an der Hst. Auwiesen.
Aber das ist halt alles hätte, hätte, Fahrradkette..... - Außer Peter ist hier ja niemand im Baugewerk in diesem Bereich tätig, der sowas genau entscheiden kann. - So bleibt nur das übrig, was Peter uns begründet.....

Grüßle
AFu
[Bild: 3320-Front-DSO.jpg]
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Stuttgarts Straßen- und Stadtbahnlinien im Internet:
http://www.ssb-linien.de
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Hochbahnsteige und Rasengleis in Wangen: https://www.cannstatter-zeitung.de/inhal...d48d2.html
Ich finde in der Zeit der Sperrung wird vieles in einem Streich in Angriff genommen.
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