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Fragestellung Umgang Kapazitätsbedarfe „Stadtbahn-Stammstrecken“
#51
Alt-Schmöckwitz schrieb:Kann man so sehen.
Ich erwidere aber, dass Städte - ich nehme mal als Beispiel Bochum, wo ich mich sehr gut auskenne - mit diesem Mischsystem auch Vorteile haben.
Naja, Bochum und Dortmund haben den Umbau zur Stadtbahn immerhin so umgesetzt, dass sich Stadt- und Straßenbahn nicht gegenseitig in die Quere kommen. Inwiefern der Betrieb zweier zueinander inkompatibler Systeme statt einem einheitlichen Netz (z. B. einer Meterspurtram mit möglichst viel unabhängigem Bahnkörper) aber vorteilhaft sein soll, kann ich beim besten Willen nicht erkennen. 
Schöne Beispiele für die Verkorkstheit der "Stadtbahn Rhein-Ruhr" gibt es ja auch zur Genüge: In Düsseldorf und Köln ist vollständige Barrierefreiheit bei der Stadtbahn kaum erreichbar, dank gemeinsamem Verkehr mit Niederflurlinien auf derselben Strecke. Die Essener Stadtbahn hat drei Südäste, aber nur einen Nordast. Essen-Bredeney war mangels Tiefbahnsteigen bis vor wenigen Jahren nicht mit barrierefreien Fahrzeugen erreichbar. Duisburg bekam eine viergleisige Stammstrecke, auf der nur drei Linien fahren. 

Alt-Schmöckwitz schrieb:Für den Fahrgast ergeben sich keine Nachteile in Bochum[...]
Aber für die Betriebsführung. Der Betrieb zweier voneinander unabhängiger Bahnsysteme ist nunmal teurer und aufwendiger: Zwei Werkstätten, zwei inkompatible Fuhrparks, völlig verschiedene Ersatzteile...

Alt-Schmöckwitz schrieb:Stuttgart hat nun Hochbahnsteige überall. Die verschandeln teilweise das Stadtbild (U15!).
Und die Linien 8 und 10 gibts nicht mehr ...
Und das wäre beim B-Wagen anders gewesen?
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#52
Ich hätte die Straßenbahn gar nicht abgeschafft ...
Der Vorschlag des OB-Kandidaten Palmer (2004) sah übrigens genau dies vor.
Ein ergänzendes Niederflur-Straßenbahnnetz.
Dann hätten wir die Linie 15 lassen können, wir hätten die Äste zur Doggenburg und vor allem die Linie 8 wieder aufbauen können u.v.m.
Aber egal, es ist ja entschieden.
Aber wie intolerant hier einige auftreten ("es ist schon 10 mal durchgekaut" usw.), ist wirklich spannend.
Man kann es auch zum elften Mal ansprechen.
Hier ist ein Forum zum Austausch und jeder entscheidet selbst, was er ansprechen möchte.
Man nennt dies Meinungsfreiheit.
Tram 68 S-Bhf Köpenick - Alt-Schmöckwitz
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#53
(Heute, 07:36)Alt-Schmöckwitz schrieb: Aber wie intolerant hier einige auftreten ("es ist schon 10 mal durchgekaut" usw.), ist wirklich spannend.
Man kann es auch zum elften Mal ansprechen.
Hier ist ein Forum zum Austausch und jeder entscheidet selbst, was er ansprechen möchte.
Man nennt dies Meinungsfreiheit.

Ich spreche dir nicht deine Meinung ab, sondern weiße dich darauf hin dass es meiner Meinung (die ich genauso kundtun darf wie du) einfach nichts bringt dieselbe Diskussion wieder und wieder anzufangen. Du hast deine Meinung und die Argumente dafür, das ist völlig okay. Aber du stellst es oft als Fakt hin dass es die einzig Richtige ist (bspw "Die falsche Entscheidung für den A-Wagen rächt sich bitter.") und wiederholst dich dabei immer und immer wieder, was ich einfach ansprechen wollte...
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#54
(Heute, 07:36)Alt-Schmöckwitz schrieb: Aber wie intolerant hier einige auftreten ("es ist schon 10 mal durchgekaut" usw.), ist wirklich spannend.
Man kann es auch zum elften Mal ansprechen.
Hier ist ein Forum zum Austausch und jeder entscheidet selbst, was er ansprechen möchte.
Man nennt dies Meinungsfreiheit.

Man muss halt auch akzeptieren dass andere keine Lust auf die immer gleiche Diskussion haben, besonders wenn man anfängt "rumzuschreien". (Worte/Sätze komplett in Großbuchstaben und Sätze mit mehreren Ausrufezeichen werden von vielen Benutzern als sehr unhöflich empfunden)
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