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Württembergische Schwarzwaldbahn
(26. 02. 2026, 13:37)zweidreisieben schrieb: Zum zweiten Mal seit der Eröffnung hat wohl der Lokführer vergessen, in Weil der Stadt den Stromabnehmer vor dem losfahren zu senken - mit entsprechenden Folgen.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...024ce.html

Warum nicht einfach den pragmatischen Ansatz aus dem Norden auch hier anwenden und eine Gedankenstütze in Form eines weißen A4 Blatts mit „Unten?“ an den ersten Masten nach der Abfahrt hängen? Scheint ja zumindest dort funktioniert zu haben.

Warum denn ein weißes A4 Blatt aufhängen, wenn man schon ein großes Schild, welches eine Art EL-Signal darstellt, aufgestellt hat bevor die Strecke eröffnet wurde? Überraschung: Es passiert trotzdem
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(07. 02. 2026, 19:15)snowtrain schrieb: [Bild: 070226-105940-11b.jpg]

Da ich selbst gerade keine Bilder hochladen kann bediene ich mich mal beim lieben Schneezug, in dem Bild im Hintergrund ist das Schild nämlich zu sehen: "HHB - Stromabnehmer?" in weiß mit blauem Rand, rechts vom Mireo zu sehen
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Dann muss wohl an den Masten danach nochmal ein Schild hin.
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(27. 02. 2026, 00:28)zweidreisieben schrieb: Dann muss wohl an den Masten danach nochmal ein Schild hin.

Und an den Masten danach, und an den Masten danach, ...? Was soll das bringen? Wo Menschen arbeiten passieren Fehler, so ärgerlich sie sind. Und das wird sich auch durch 20 Schilder nicht wirklich ändern
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(27. 02. 2026, 05:56)ET450 schrieb:
(27. 02. 2026, 00:28)zweidreisieben schrieb: Dann muss wohl an den Masten danach nochmal ein Schild hin.

Und an den Masten danach, und an den Masten danach, ...? Was soll das bringen? Wo Menschen arbeiten passieren Fehler, so ärgerlich sie sind. Und das wird sich auch durch 20 Schilder nicht wirklich ändern

Ich würde davon ausgehen, dass dieses Thema auch intern bei der SWEG nun angesprochen wurde. Sowas bekommt man dann in der Öffentlichkeit weniger mit und trotzdem ist es dort wohl präsent.
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Im Flugzeug kriegt der Pilot eine akkustische Warnmeldung wenn er probiert mit eingefahrenen Klappen zu starten. Das muss doch auch bei der Eisenbahn möglich sein, dass der Computer merkt dass das Ende der Oberleitung bevorsteht, und wenn der Stromabnehmer noch oben ist kommt rechtzeitig ein Warnton.
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(27. 02. 2026, 16:12)A streetcar named desire schrieb: Im Flugzeug kriegt der Pilot eine akkustische Warnmeldung wenn er probiert mit eingefahrenen Klappen zu starten. Das muss doch auch bei der Eisenbahn möglich sein, dass der Computer merkt dass das Ende der Oberleitung bevorsteht, und wenn der Stromabnehmer noch oben ist kommt rechtzeitig ein Warnton.

Prinzipiell möglich definitiv, aber muss erstmal was neues entwickelt werden, irgendwoher muss das Fahrzeug schließlich wissen dass die Oberleitung aufhört, wenn ich beim Flugzeug mit eingefahrenen Klappen starten will ist das unabhängig davon wo ich gerade bin schlecht, der Warnton also allgemein. Wenn es jetzt jedes Mal beim Anfahren mit gehobenem Stromabnehmer einen Warnton gibt, dann nimmt man den irgendwann weniger ernst. Da muss etwas sein dass Streckenseitig dem Fahrzeug mitteilt "hey die Oberleitung hört gleich auf" worauf das Fahrzeug merkt "oh Stromabnehmer ist noch oben" und ihn automatisch senkt, eine Zwangsbremsung auslöst, oder sogar beides. Die PZB, wie sie auf der HHB verbaut ist, gibt so etwas mit ihren 3 Frequenzen nicht her, ins ETCS ließe sich sowas vllt eher integrieren, da kommunizieren Fahrzeug und Strecke ja ohnehin mehr als das bei der PZB möglich ist.
Das einzige was ich mir vorstellen könnte, was mit der PZB funktionieren könnte, wäre ein Kontakt in der Oberleitung. Das hat es teilweise für Straßenbahnen, die dann mit ihrem Stromabnehmer über einen Oberleitungskontakt bspw das Signal anfordern. Da wäre die Überlegung ob man mit einem solchen Oberleitungskontakt einen PZB Magneten scharf stellt, der dann eine Zwangsbremsung auslöst und den Zug noch vor enden der Oberleitung zum stehen zwingt. Aber inwiefern sowas tatsächlich umsetzbar ist, kann ich auch nicht beurteilen
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(27. 02. 2026, 19:59)ET450 schrieb:
(27. 02. 2026, 16:12)A streetcar named desire schrieb: Im Flugzeug kriegt der Pilot eine akkustische Warnmeldung wenn er probiert mit eingefahrenen Klappen zu starten. Das muss doch auch bei der Eisenbahn möglich sein, dass der Computer merkt dass das Ende der Oberleitung bevorsteht, und wenn der Stromabnehmer noch oben ist kommt rechtzeitig ein Warnton.

Prinzipiell möglich definitiv, aber muss erstmal was neues entwickelt werden, irgendwoher muss das Fahrzeug schließlich wissen dass die Oberleitung aufhört, wenn ich beim Flugzeug mit eingefahrenen Klappen starten will ist das unabhängig davon wo ich gerade bin schlecht, der Warnton also allgemein. Wenn es jetzt jedes Mal beim Anfahren mit gehobenem Stromabnehmer einen Warnton gibt, dann nimmt man den irgendwann weniger ernst. Da muss etwas sein dass Streckenseitig dem Fahrzeug mitteilt "hey die Oberleitung hört gleich auf" worauf das Fahrzeug merkt "oh Stromabnehmer ist noch oben" und ihn automatisch senkt, eine Zwangsbremsung auslöst, oder sogar beides. Die PZB, wie sie auf der HHB verbaut ist, gibt so etwas mit ihren 3 Frequenzen nicht her, ins ETCS ließe sich sowas vllt eher integrieren, da kommunizieren Fahrzeug und Strecke ja ohnehin mehr als das bei der PZB möglich ist.
Das einzige was ich mir vorstellen könnte, was mit der PZB funktionieren könnte, wäre ein Kontakt in der Oberleitung. Das hat es teilweise für Straßenbahnen, die dann mit ihrem Stromabnehmer über einen Oberleitungskontakt bspw das Signal anfordern. Da wäre die Überlegung ob man mit einem solchen Oberleitungskontakt einen PZB Magneten scharf stellt, der dann eine Zwangsbremsung auslöst und den Zug noch vor enden der Oberleitung zum stehen zwingt. Aber inwiefern sowas tatsächlich umsetzbar ist, kann ich auch nicht beurteilen

Das geht viel einfacher und das gibt es eigentlich abgewandelt schon: vor dem Ende der Oberleitung eine Trennstelle, dahinter ein spannungfreies Stück, dann ein geerdetes Stück (das spannungsfreie Stück, damit es keinen Kurzschluss geben kann). Das Fahrzeug erkennt das Fehlen der Fahrdrahtspannung und senkt den Stromabnehmer automatisch, weil es von einem Fahrleitungsschaden ausgeht und den Schaden so minimiert.

Praktisch gibt es das bei den Systemwechselstellen der AVG zur DB, dort ist das so geschaltet, dass das Fahrzeug in jedem Fall ausschaltet (allerdings ohne Senken des SA) und nicht versehentlich im Gleichstrommodus in Wechselstrom einfährt.

Warum immer so kompliziert denken.
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(27. 02. 2026, 21:14)dt8.de schrieb:
(27. 02. 2026, 19:59)ET450 schrieb:
(27. 02. 2026, 16:12)A streetcar named desire schrieb: Im Flugzeug kriegt der Pilot eine akkustische Warnmeldung wenn er probiert mit eingefahrenen Klappen zu starten. Das muss doch auch bei der Eisenbahn möglich sein, dass der Computer merkt dass das Ende der Oberleitung bevorsteht, und wenn der Stromabnehmer noch oben ist kommt rechtzeitig ein Warnton.

Prinzipiell möglich definitiv, aber muss erstmal was neues entwickelt werden, irgendwoher muss das Fahrzeug schließlich wissen dass die Oberleitung aufhört, wenn ich beim Flugzeug mit eingefahrenen Klappen starten will ist das unabhängig davon wo ich gerade bin schlecht, der Warnton also allgemein. Wenn es jetzt jedes Mal beim Anfahren mit gehobenem Stromabnehmer einen Warnton gibt, dann nimmt man den irgendwann weniger ernst. Da muss etwas sein dass Streckenseitig dem Fahrzeug mitteilt "hey die Oberleitung hört gleich auf" worauf das Fahrzeug merkt "oh Stromabnehmer ist noch oben" und ihn automatisch senkt, eine Zwangsbremsung auslöst, oder sogar beides. Die PZB, wie sie auf der HHB verbaut ist, gibt so etwas mit ihren 3 Frequenzen nicht her, ins ETCS ließe sich sowas vllt eher integrieren, da kommunizieren Fahrzeug und Strecke ja ohnehin mehr als das bei der PZB möglich ist.
Das einzige was ich mir vorstellen könnte, was mit der PZB funktionieren könnte, wäre ein Kontakt in der Oberleitung. Das hat es teilweise für Straßenbahnen, die dann mit ihrem Stromabnehmer über einen Oberleitungskontakt bspw das Signal anfordern. Da wäre die Überlegung ob man mit einem solchen Oberleitungskontakt einen PZB Magneten scharf stellt, der dann eine Zwangsbremsung auslöst und den Zug noch vor enden der Oberleitung zum stehen zwingt. Aber inwiefern sowas tatsächlich umsetzbar ist, kann ich auch nicht beurteilen

Das geht viel einfacher und das gibt es eigentlich abgewandelt schon: vor dem Ende der Oberleitung eine Trennstelle, dahinter ein spannungfreies Stück, dann ein geerdetes Stück (das spannungsfreie Stück, damit es keinen Kurzschluss geben kann). Das Fahrzeug erkennt das Fehlen der Fahrdrahtspannung und senkt den Stromabnehmer automatisch, weil es von einem Fahrleitungsschaden ausgeht und den Schaden so minimiert.

Praktisch gibt es das bei den Systemwechselstellen der AVG zur DB, dort ist das so geschaltet, dass das Fahrzeug in jedem Fall ausschaltet (allerdings ohne Senken des SA) und nicht versehentlich im Gleichstrommodus in Wechselstrom einfährt.

Warum immer so kompliziert denken.

So kompliziert finde ich das auch nicht. Deine Lösung hingegen ist auch gut, Anpassung der Fahrzeugsoftware und verlängern der Oberleitung um ein gewisses Spannungsloses Stück, abhängig von der zulässigen Geschwindigkeit, da man dem Fahrzeug auch genug Zeit geben muss um zu erkennen dass kein Strom mehr da ist. Die Trennstellen der AVG sind aus diesem Grund auch unterschiedlich lang, je nach Geschwindigkeit, damit das Fahrzeug genug Zeit hat.
Hingegen muss man beachten, dass es auch bei der DB spannungslose Abschnitte gibt, bspw Trennstellen welche 2 Einspeisbezirke mit einem kurzen Spannungslosen Abschnitt voneinander trennen, für die Durchfahrt wird der Hauptschalter ausgelegt, der Stromabnehmer kann oben bleiben. Doof wäre wenn das Fahrzeug dort dann auch immer abbügelt, was aber einfach zu lösen sein dürfte, indem man das automatische Senken des Stromabnehmers durch die Fahrzeugsoftware, an die Bedingung knüpft dass der Hauptschalter nicht ausgelegt wurde
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(28. 02. 2026, 09:42)ET450 schrieb: Hingegen muss man beachten, dass es auch bei der DB spannungslose Abschnitte gibt, bspw Trennstellen welche 2 Einspeisbezirke mit einem kurzen Spannungslosen Abschnitt voneinander trennen, für die Durchfahrt wird der Hauptschalter ausgelegt, der Stromabnehmer kann oben bleiben.
Sind die wirklich spannungslos? Ich meine nein, deswegen gibt es ja neuerdings diese Tafeln, dann an den Stellen nicht angehalten werden darf, weil sonst zwei Bezirke dauerhaft überbrückt wären. Im Gegenteil, es gibt Fahrzeuge, die dann automatisch den SA senken, weil ein Fahrleitungsschaden angenommen wird. Was das nicht in der Schweiz sogar Vorschrift?

Das dezentrale Netz der ex-DR ist etwas anderes, da gibt es solche Abschnitte wegen der unterschiedlichen Phasenlage, aber das betrifft uns hier nicht.
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