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Fragestellung Umgang Kapazitätsbedarfe „Stadtbahn-Stammstrecken“
#31
Information 
Die Aubrücke wurde doch erst 2017 ertüchtigt, sollte also noch eine Weile halten.
Der Stadtbahnteil der Hofener Brücke stammt von 1986, also auch noch nicht so alt.
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#32
Nunja - die Carolabrücke hatte auch nur 53 Jahre gehalten. Dann haben wir also noch 13 Jahre für die Alternative - ich glaube das ist für Stuttgart eine sehr sportliche Zeit für eine neue Stadtbahnstrecke...
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#33
Zumal die Hofener Brücke für die Stadtbahn nur umgebaut und erweitert wurde. Es handelt sich nicht um einen separaten Neubau für die Stadtbahn, der da 1986 gebaut wurde.

Und bei der Aubrücke wäre die Frage für wieviele Jahre sie 2017 fit gemacht wurde. Wenn da Betonabplatzumgen saniert und die Fahrbahndecke erneuert wurde, dann hält das bei weitem nicht so lange wie ein Neubau. Das können auch nur 15-20 Jahre sein, von denen nun ja auch schon 9 Jahre wieder rum sind.
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#34
(02. 01. 2026, 13:37)luchs schrieb:
(31. 12. 2025, 18:45)dt8.de schrieb:
(30. 12. 2025, 11:11)luchs schrieb: Manchmal träume ich noch dass es mal tangentiale Verbindungen von Neugereut bzw. Steinhaldenfeld zum Max-Eyth-See sowie von Mühlhausen nach Mönchfeld gebaut wird. Das würde eine U19 ermöglichen vom Mercedes über Cannstatt Steinhaldenfeld, Mühlhausen, Zuffenhausen bis nach Stammheim. Dies würde ganz viele Beziehungen heute mit umständlichen Umsteigen oder ewiglangen Busrundfahrten ersetzen, die so umständlich sind, dass man heute eben das Auto nimmt. Zudem ist kein Streckeabschnitt, keine Wendeanlage betroffen, die an der Auslastungsgrenze betrieben wird. Betriebliche Vorteile hätte man auch noch. Viele Aus- und Einrückwege würde man auch deutlich verkürzen.

Aber gerade für Max-Eyth-See - Steinhaldenfeld empfinde ich einen derartigen Anschluss nicht für sinnvoll. Besser wäre es, die Verbindung so anzuschließen, da eine Fahrt Neugereut - Verbindung - Wagrainäcker möglich wird.
Dann könnte man eine Linie von Oeffingen - Neugereut in Doppeltraktion fahren und gleichzeitig den eingleisigen Engpass an der Oberen Ziegelei und den Ausbau des Daimlerplatzes umgehen.

Und wo willst du dann hinfahren? Die U14 Strecke ist ja auch nicht für Doppeltraktion ausgebaut und um zum Neckarpark zu kommen wäre das ja schon ein erheblicher Umweg und Zeitverlust, dass sind ja geschätzt 3-4km und drei Stopps mehr als die heutige Strecke bis zu den Mineralbädern.
Wäre zwar kein Problem, die U14 auszubauen, aber habe ich das irgendwo geschrieben?

Zitat:Von Steinhaldenfeld bis Daimlerstraße gibt es dann gar kein Verbindung mehr in die City?
Wie kommst Du darauf? Derzeit gibt es von Neugereut zwei Linien, U2 und U19. Man hörte mal wo, dass die U2 weiter nur bis Neugereut gehen soll und die U19 nach Oeffingen verlängert werden soll. Dann kann man auf dem Abschnitt Neugereut - Bad Cannstatt der U19 auch verzichten und die Richtung Hallsch.ag führen.

Zitat:Oder gibt es ab Mineralbäder/Stöckach plötzlich wieder Kapa für eine Linie mehr?
Steht das wo?

Zitat:Die U12 Strecke über Hallschlag, Nordbahnhof - mündet ja irgendwann in der Hauptstrecke und dann sind wir auch da wieder bei Strecken-Kapazitätsengpässen. 
Der Beweis steht noch aus.
Die Strecke Stöckach - Staatgalerie verkraftet 6-7 Linien (wenn man die U11 mit dichterem Takt zählt), Hauptbahnhof - Olgaeck hat derzeit 4 1/2. Da ginge noch etwas. Oder andersherum: wenn Birkach mal eine Linie nach Degerloch bekommt, sollte die mal ist die Stadt führen, ohne dass das nördliche Ende bisher festgelegt war. Nun gut, hier wäre dann das nördliche Ende.

Zitat:Strategisch muss man sich auch mal vergegenwärtigen, dass die Neckar-Brücken sowohl über die Hofener Schleuse, wie auch bei der Elbestraße in die Jahre kommen. Sollte es da jemals wie bei der Rosenstreinbrücke zu plötzlichen Sperrungen kommen dann ist der gesamte Betriebshof Remseck über Jahre abgeschnitten und nutzlos. Wenn diese Brücken über Jahrzehnte geplant ersetzt werden, kann man ja rechtzeitig über alternative Provisorien nachdenken (bestimmt nicht billig) - aber wir sehen ja in Dresden wie auch in Stuttgart, dass Spannbetonbrücken da manchmal erheblich in die Zeitpläne spucken. Wohl denn - dass in beiden diesen Fällen zumindest durch Streckenänderung da Alternativen zur Verfügung standen. 
Hofen und Mühlhausen, kann man sicher irgendwie anders über Busse an die Welt anbinden - aber die glaube ich 60 Stadtbahnen stehen dann in Remseck halt blöd rum und fehlen im Netz.
Das ist durchaus bekannt, hat aber mit einer "U19" Oeffingen - Brkach nichts zu tun.
Die SSB hält sich in dem Punkt bisher auch auf Nachfrage sehr bedeckt. Schaut man sich das sowohl auf der Karte als auch vor Ort an, gäbe es da eine recht einfache Möglichkeit, die ich hier auch schon früher gebracht habe: man könnte schon jetzt parallel auf den Nordseite der Aubrücke eine neue Brücke für die Stadtbahn bauen, die dann unabhängig von der heutigen Brücke machen würde. Diese hätte zwei Vorteile, und man könnte fast meinen, dass da irgendwer auch schon so gedacht hat:
- Die Verbindung von Wagrainäcker auf die neue Brücke wäre eine Gerade, der Versatz mit zwei Kurven würde entfallen. Ebenso die Weiterführung von dieser Brücke in den Tunnel zum Hallschlag, da würde ebenso der Versatz und somit zwei Kurven entfallen. Man würde einfach fast geradeaus durchfahren.
- Die enge Kurve mit Steigung von der Elbestraße auf die Brücke würde zwar die Steigung nicht verlieren, aber aufgeweitet werden.

Man sollte nur langsam anfangen zu planen (falls das nicht schon längst passiert ist - ich kenne die Schubladen nicht), und ich bin mir sicher, dass das schneller realisiert werden kann, als eine Strecke Max-Eyth-See - Steinhaldenfeld, da da außer ein paar Gärten nicht viel tangiert wird.
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#35
(02. 01. 2026, 23:11)metalhead schrieb: Zumal die Hofener Brücke für die Stadtbahn nur umgebaut und erweitert wurde. Es handelt sich nicht um einen separaten Neubau für die Stadtbahn, der da 1986 gebaut wurde.

Und bei der Aubrücke wäre die Frage für wieviele Jahre sie 2017 fit gemacht wurde. Wenn da Betonabplatzumgen saniert und die Fahrbahndecke erneuert wurde, dann hält das bei weitem nicht so lange wie ein Neubau. Das können auch nur 15-20 Jahre sein, von denen nun ja auch schon 9 Jahre wieder rum sind.

Man spricht von Ersatzbedarf in den 2030-er Jahren. Schon heute gibt es auf der Brücke Begegnungsverbot zur Doppelzüge.
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