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Welche Städte könnten nach Stuttgart eingemeindet werden?
#11
Hallole,

dazu kommen ja noch die Landkreise. - Stuttgart hat keinen, aber einige der umliegenden Städte, die ja dann auch mit eingerechnet werden müssen.

Ich finde es wirklich gut, fährst 15 Minuten mit der S-Bahn, und bist raus aus Stuttgart, in Berlin kann man ne halbe Stunde fahren, und ist immer noch in Berlin, und man könnte meinen, nicht vom Fleck gekommen zu sein....

Auch hat es zwischen den ganzen Städten ja immer noch genug grün. - Wenn das alles eingemeindet werden würde, käme es vielleicht dazu, das ganze Grün auch noch zu überbauen....

Grüßle
AFu
[Bild: 3320-Front-DSO.jpg]
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Stuttgarts Straßen- und Stadtbahnlinien im Internet:
http://www.ssb-linien.de
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#12
Man muss allerdings auch bedenken, dass die S-Bahn in Stuttgart eine Stadt-Umland-Bahn ist, während die S-Bahn in Berlin schon eher eine Art Ergänzung zur U-Bahn ist, wo man eben überall dort, wo es ohnehin Bahnstrecken gibt, ein Verkehrsmittel mit ebenso geringem Haltestellenabstand betreibt.

Hätte man die S-Bahn in Stuttgart genauso konzeptioniert, dann würde man vermutlich zeitlich nichts nehmen, ob man nun mit der U1 oder der S-Bahn nach S-Vaihingen fährt und könnte eine halbe Stunde und länger nur durch Stuttgart fahren, ohne dass Stuttgart dazu eine Million Einwohner bräuchte. Und zwischen dem HBF und Bad Cannstatt würde die S-Bahn dann auch 5x halten.
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#13
(21. 03. 2022, 22:33)GoaSkin schrieb: Man muss allerdings auch bedenken, dass die S-Bahn in Stuttgart eine Stadt-Umland-Bahn ist, während die S-Bahn in Berlin schon eher eine Art Ergänzung zur U-Bahn ist ...
Naja Oranienburg oder Potsdam ist schon Umland.
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#14
Oranienburg ist eine von wenigen Ausnahmen, bei denen die S-Bahn weiter fährt, als gerade so bis hinter die Stadtgrenze. Ansonsten fahren die S-Bahnen meist nur bis in eine Nachbarstadt und bedienen bis dorthin eine hohe Haltestellendichte innerhalb Berlins, was die Fahrt mit der S-Bahn z.B. nach Potsdam schon fast mit einer Stadtbahnfahrt nach Gerlingen vergleichbar macht.
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#15
Andersrum gefragt: Welcher Stadtteil könnte auch nicht zu Stuttgart gehören?
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#16
(03. 07. 2022, 22:43)M.S. schrieb: Andersrum gefragt: Welcher Stadtteil könnte auch nicht zu Stuttgart gehören?

Die Fildervororte. Die geographische Grenze ist mMn der Höhenrand. Die Autobahn ist eine künstliche Grenze.
Die Eingemeindung der Fildervororte führte auch zur Zerschlagung der Filderbahn (wobei es gut möglich ist, dass im Alternativszenario noch mehr Strecken stillgelegt worden wären. Von daher sollten wir vielleicht dankbar sein).
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#17
Dann bleibt ja nicht viel vom eh schon zu kleinen Stadtgebiet von Stuttgart übrig, wenn du jetzt auch noch die Nördlichen Filderorte wegnehmen will. Vaihingen wäre wohl der größte Verlust von Stadtfläche und damit hätte man dann auch das größte Gewerbegebiet das noch Entwicklungschancen bietet verloren, also keine sehr schlaue Idee. Ich hätte übrigens noch die ganzen Fildern zu Stuttgart gezählt, eine bessere Grenze wäre meiner Meinung nach wo es von den Fildern runter Richtung Neckar, Schönbuch also Aichtal, Waldenbuch, Steinenbronn etc.
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#18
Und JETZT wird die Diskussion mal interessant.

Generell sind ja die meisten Stadtgrenzen sehr willkürlich gezogen, sie haben oft nicht wirklich was mit der Realität zu tun. Oder warum gehört Plieningen dazu und Korntal oder Fellbach nicht?

Gehen wir das mal mit einer vergleichbaren Regionen vergleichen: München.

Da werden jetzt einige sich fragen, ob das nicht zu hoch gegriffen ist?
Dabei ist die Region eigentlich gleich stark besiedelt: München 2,9, Stuttgart 2,8 Mio Einwohner. Und dabei ist die Region München 5.503 km² groß, die Region Stuttgart nur 3.654 km². Die Region Stuttgart ist also wesentlich dichter besiedelt.

Der Unterschied ist, dass es in München ein klares Stadtgebiet gibt, das weitgehend durch die Siedlungsgrenze abgegrenzt ist:
https://www.openstreetmap.org/relation/62428

In Stuttgart auf der anderen Seite sieht man deutlich, dass es sich um eine willkürliche Ansammlung an eingemeindeten Dörfern handelt.
https://www.openstreetmap.org/relation/2793104

Wenn man jetzt aber weiß, dass München mit 1,5 Mio Einwohnern 2x so groß ist wie Stuttgart, dann wird ja klar, dass hier irgendwas nicht stimmt. Wieso ist denn dann die Region gleich groß?

Bei genauerer Betrachtung fällt dann auf, dass die größten Städte im Umland von München (Dachau und Freising) nur knapp an der 50.000 Einwohner-Grenze kratzen. Der Rest der Städte in der Region München ist dann eher so groß wie Ditzingen oder wesentlich kleiner.
Während in Stuttgart Städte wie Esslingen und Ludwigsburg durchaus respektable Zentren abgeben.

Und wenn man in der Region das „Münchner Modell“ anwenden würde, dann hätten wir da richtig ausgewachsene Großstädte:
Ludwigsburg hätte dann Möglingen und Asperg eingemeindet (und Poppenweiler ausgemeindet), Böblingen und Sindelfingen hätten fusioniert.

Und hätte Stuttgart zb am Kessel halt gemacht und Bad Cannstatt, Feuerbach, Botnang, Vaihingen, Degerloch usw wären unabhängig geblieben, dann wäre Stuttgart mit vielleicht 200.000 Einwohnern nur eine Großstadt unter vielen in der Region.

Ob das gut oder schlecht wäre sei mal dahingestellt. Und es geht ja nicht darum das ganze auch in echt umzusetzen.
Aber am ende würden wir doch vermutlich ganz anders auf die Region schauen wie wir das heute tun.

Vermutlich würde die Region, die ja dann sehr klar Polyzentrisch wäre, nicht mal Stuttgart heißen. Sondern vielleicht „mittlerer Neckar“, „Neckar-Glems“ oder „Neckarbecken“.
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#19
https://www.stuttgart.de/service/aktuell...athaus.php

Botnang wollte lange zu Stuttgart gehören, durfte aber nicht. Auch an Kaltental hatte Stuttgart kein Interesse. An Hedelfingen bestand aufgrund des Hafens Interesse. Obertürkheim musste sich zwischen Stuttgart und Esslingen entscheiden.
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