Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 4 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Verlängerung der U 14 nach Waiblingen?
#11
glx schrieb:Und Politiker kann man nicht so leicht austauschen wie den betreiber einer solchen Bahn. Ich sag nur Ausschreibung.
Und ob die SSB das will?

Die SSB wird es ohnehin nicht verhindern können: bei allen Linien die nicht nach oder durch Stuttgart führen gibt es wahrscheinlich(*) keine Möglichkeit, die Ausschreibung zu verhindern.

(*) so häufig wie sich die Rechtslage in diesem Punkt derzeit allerdings noch ändert will ich da lieber keine Prognose abgeben. Aber es ist schon ein Erfolg, daß die Linien in Stuttgart nicht ausgeschrieben werden müssen.

glx schrieb:Und zu möglichen Nf-Fahrzeugen:
Wie wär's damit?

Bloß nicht. Für eine Linie einen völlig abweichenden Fahrzeugpark? Wer soll das bezahlen, immerhin benötigt man dann mehr (neue) Fahrzeuge als wenn auf den DT8-"Pool" zurückgegriffen werden könnte. Wenn schon unbedingt NF-Fahrzeuge, dann nur so, daß die Strecke DT8-kompatibel wird und im Notfall immer noch ein Trittstufen-DT8 (dann müsste man halt ein paar so belassen) dort fahren könnte.
Ich halte ja bekanntlich den DT8 nicht für das Maß aller Dinge, aber kompatibel sollte ein neues Fahrzeug schon sein.

Warum: geht man von DT8 aus, dann reichen für die Strecke vielleicht 2 zusätzliche Reservefahrzeuge, sollte der Bedarf kurzfristig größer sein (Unfälle, HU, usw) hat man ja genug andere. Beschafft man einen anderen Typ, dann reichen 2 Reservefahrzeuge niemals, um alle Möglichkeiten abzudecken.
Zitieren
#12
Bei der Frage nach Verlängerungen der Stadtbahn kann man auch diese Frage aufwerfen:
Der westliche Teil von Vaihingen ist bis heute nur durch Busse erschlossen. Ich würde den Endbahnhof vom Vahinger Bahnhof weiter nach Westen verlegen, so das Bezirksteile wie Büsnau, Lauchhau (immer sehr volle Busse zu den Stoßzeiten) und der Bereich um die Heerstraße mit der Stadtbahn zu erreichen sind. Da sehe ich Handlungsbedarf.
Zitieren
#13
dt8.de schrieb:Wer soll das bezahlen, immerhin benötigt man dann mehr (neue) Fahrzeuge als wenn auf den DT8-"Pool" zurückgegriffen werden könnte. Wenn schon unbedingt NF-Fahrzeuge, dann nur so, daß die Strecke DT8-kompatibel wird und im Notfall immer noch ein Trittstufen-DT8 (dann müsste man halt ein paar so belassen) dort fahren könnte.

Sollte die Linie tatsächlich Ausgeschrieben werden dürfte sich die Sache eh' erledigt haben.
Und sollte das Nf-Netz weiter wachsen dann hätten wir auch nicht mehr so die Probleme. Mögliche Nf-Linien könnten z.B. in der Stuttgarter City (dann hätten die ganzen Tram-Planungen wenigstens eine halbwegs gescheite Grundlage) liegen, aber auch weitere Linien in LB oder WN wären bestimt möglich.
Zitieren
#14
glx schrieb:Und 100 km/h dürften auf der Strecke LB-Markröningen auch drinn sein.

Das halte ich jetzt aber für ein Gerücht erster Klasse...
Zitieren
#15
Interregio schrieb:
glx schrieb:Und 100 km/h dürften auf der Strecke LB-Markröningen auch drinn sein.

Das halte ich jetzt aber für ein Gerücht erster Klasse...

Darum "dürften" Tongue .
Und warum eigendlich nicht? Das ist (und bleibt warscheinlich) EBO-Bereich. Und da sehe ich keinen Grund warum man nicht 100km/h fahren sollte. Auf anderen Nebenbahnen geht's ja auch.*
Aber OK 80km/h sind da schon eher realistisch.

*Wikipedia schreibt dazu:
Zitat:Fast alle Nebenbahnen sind eingleisig und nicht elektrifiziert; viele Nebenbahnen weisen enge Kurven auf. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt maximal 100 km/h, bei den meisten Strecken jedoch 80 km/h oder noch weniger.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nebenbahn
Zitieren
#16
Hallo, bin neu hier im Forum.
Zur Klarstellung des Threads: Es geht nicht um eine Verlängerung der bestehenden U14, sondern - wie schon beschrieben - um eine völlig neue Niederflurstadtbahn Markgröningen-LB-WN, allerdings mit Gleisverbindung zur U14 an der Neckargröninger Endstation. Und bei der im Waiblinger Gemeinderat vorgestellten Studie geht es auch nur um die technische Realisierung, die laut Ergebnis möglich ist, eingleisig von Remseck über Hegnach (dort zweigleisige Ausweichstelle) zum Waiblinger Bahnhof und von dort hinunter zum Alten Postplatz.
Genaue Details gibts hier: http://www.waiblingen.de/sixcms/media.ph...102007.pdf

Ob das Ganze jemals kommt, hängt nicht zuletzt von der Entwicklung des Asts Markgröningen-LB-Remseck ab. Und natürlich von einer Wirtschaftlichkeitsberechnung, die bislang noch gar nicht in Auftrag gegeben wurde.
Zitieren
#17
DoT4 schrieb:Hallo, bin neu hier im Forum.
kein Wunder --- solange gibt es das Forum auch noch nicht Big Grin

DoT4 schrieb:Zur Klarstellung des Threads: Es geht nicht um eine Verlängerung der bestehenden U14, sondern - wie schon beschrieben - um eine völlig neue Niederflurstadtbahn Markgröningen-LB-WN, allerdings mit Gleisverbindung zur U14 an der Neckargröninger Endstation.

Das provoziert die Frage, warum dann nicht mit dem DT8 weiterfahren?
Ok, es gibt schönere Fahrzeuge, aber das "Ding" hat sich bewährt und eine geeignete Hauptwerkstatt ist zwar nicht ums Eck, aber in der Nähe.

Zudem dürfte der geplante Umsteigezwang nicht wirklich zur Begeisterung beitragen.

DoT4 schrieb:Ob das Ganze jemals kommt, hängt nicht zuletzt von der Entwicklung des Asts Markgröningen-LB-Remseck ab. Und natürlich von einer Wirtschaftlichkeitsberechnung, die bislang noch gar nicht in Auftrag gegeben wurde.
Bis dahin werden wir darüber hier noch häufiger diskutiert haben werden ...
Zitieren
#18
@DoT4:

Danke für den Link: Die Kriterien für die Bahn sind auch eindeutig und dürften für die Diskusion förderlich sein:
  • Nf-Fahrzeug
  • Kurvernradien min 25m
  • Bahnsteiglänge 40m
  • Steigungsvermögen 7%
Es sieht also (sofern man die Linie wirklich baut) nach einen neuen Nf-System aus.
Interessant finde ich eine mögliche verlängerung nach Osten, die z.B. nach Korb gehen könnte.

Fahrkartenbenutzer schrieb:Das provoziert die Frage, warum dann nicht mit dem DT8 weiterfahren?

Warscheinlich weil er irgendwo nicht ums Eck kommt. In der Studie sind z.B. am WN-Bf Radien von 30m Vorgesehen. Da könnte man zwar auch einen Stuttgarter B-Wagen einsetzen, aber man hat sich wohl gedacht wenn schon ein neues Fahrzeug dann kann man dies auch gleich Politikerfreundlich bauen.

Fahrkartenbenutzer schrieb:Zudem dürfte der geplante Umsteigezwang nicht wirklich zur Begeisterung beitragen.

Wenn man eine durchgehende Verbindung LB - WN baut dann muss man nirgends umsteigen.

PS: Wie hier schon geschrieben soll noch in diesen Herbst eine Kosten-Nutzen Rechnung für den Abschnitt Markgröningen vorliegen.
Zitieren
#19
So, jetzt möchte ich mich auch mal als Neuer vorstellen. Ich bin hier zwar schon eine Weile als Mitglied registriert und lese auch fleißig mit, konnte aber bis heute nix schreiben (das wohl schon bekannte Problem mit den Coocies). Ab heute scheint es zu klappen.
Zitieren
#20
Stadtbahnplanung Waiblingen - Remseck (-Ludwigsburg - Markgröningen)

Die Beratungs- und Planungsgesellschaft Switch Transit Consult (eine SSB-Tochter) hat im Technischen Ausschuss der Stadt Waiblingen die Machbarkeitsstudie für eine Stadtbahn-Verbindung zwischen Waiblingen und Remseck vorgestellt. Diese Verbindung ist Teil eines schon seit Längerem diskutierten Projektes, im Großraum Stuttgart eine Stadtbahn-Tangentialverbindung zwischen den Stuttgart benachbarten Kreisstädten Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) und Ludwigsburg und darüber hinaus bis Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) zu schaffen. Die Machbarkeitsstudie bezieht sich zunächst auf den Abschnitt Bhf. Waiblingen (Verzweigung der Rems- und der Murrbahn, S2 + S3) und Remseck-Neckargröningen (Kreis LB), wo die Stuttgarter Stadtbahnlinie U 14 endet. Ebenfalls in Remseck befindet sich ein Betriebshof der SSB, der ggf. für die Netzerweiterung nutzbar wäre.

Die Studie empfiehlt eine weitgehend eingleisige Trassierung, die an allen 8 geplanten Haltestellen 2-gleisige Ausweichstellen erhalten soll. Damit wäre auf dieser ca. 7 km langen Überland-Strecke ein 20-Minuten-Takt möglich. Die Kostenschätzung dafür beläuft sich auf 50 Mio. Euro. Weitere 9 Mio. Euro kämen dazu, wenn die Strecke vom (nicht sehr zentral liegenden) Waiblinger Bahnhof bis in das historische Zentrum am Postplatz verlängert würde. Ob die Strecke zu finanzieren und wirtschaftlich zu betreiben wäre, ist noch unklar, dazu sollen weitere Untersuchungen in Auftrag gegeben werden.

Auch im weiteren Verlauf in Richtung Bhf. Ludwigsburg (S 4 + S 5) müsste zunächst eine ca. 7 km lange Neubaustrecke gebaut werden. Die Besiedlung ist hier dichter, so dass mit höheren Baukosten, aber auch möglicherweise mit einer höheren Wirtschaftlichkeit zu rechnen wäre.

Von Ludwigsburg bis Markgrönigen könnte eine nicht mehr im ÖPNV genutzte 1-gleisige Nebenbahn reaktiviert werden. Während sich Markgröningen dafür einsetzt, gibt es im dazwischen liegenden Möglingen Anwohner-Widerstände aus Lärmschutzgründen. Für Markgröningen läge der Vorteil einer Stadtbahn-Erschließung im Vergleich zu einer ebenfalls erwogenen Vollbahn-Reaktivierung darin, dass sich die Stadtbahn problemlos über den Bahnhof am Stadtrand hinaus bis in das Zentrum verlängern ließe.

Quelle: http://www.deutsches-architektur-forum.d...34&page=10
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 3 Gast/Gäste