Themabewertung:
  • 2 Bewertung(en) - 3 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Handy-App
#31
(25. 05. 2020, 14:08)Mario schrieb: Mit der neuen VVS-App „Smarte Haltestelle“ läßt sich künftig jedes Smartphone zum persönlichen Abfahrtsplan umfunktionieren: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...0ac07.html

Braucht man dafür wirklich noch eine weitere App? "VVS Mobil" ermittelt ja bereits anhand der Position die optimale Starthaltestelle und zeigt den Weg dorthin (das ist nicht immer die nächstgelegene, aber für die wenigsten Fahrgäste dürfte es vorteilhaft sein, 25 Minuten an Haltestelle X zu warten, wenn Haltestelle Y 300 Meter weiter alle 10 Minuten bedient wird; die maximale fußläufige Entfernung lässt sich auch einstellen). Für Tippfaule mit defektem GPS kann man die Scan-Funktion ja trotzdem dort einbauen.
Zitieren
#32
Ich will janicht verzagen, aber schon wieder eine neue App.
Die Stuttgart Mobility App. Ein DB Navigator in schlecht. Anwärter auf Platz 3 der unnötigsten Bahn und Bus Apps, gleich hinter der Wifi-Portal App und der Abfahrtstafel Bahnhoff App von der DB.
(Das geht alles mit Chrome und dem Navigator. Aber hauptsache neue Apps, die viel Geld kosten und das nicht gut können, was andere Apps der Bahn schon halbwegs schaffen.Es ist kaum auszugalten.)
"Bitte verlassen Sie den Bereich der offenen Türen, damit wir unsere Fahrt fortsetzen können."
Zitieren
#33
Nachdem zunächste Touch&Travel von den verkehrsverbünden (auch den VVS) scharf boykottiert wurde und dann auch der BaWü-Nachfolger Ticket2go schon wieder eliminiert wurde (auch dort wurde wie wild boykottiert um die eigenen Apps zu schützen), wird nun die nächste App getestet (Hoffentlich ist die nicht so eine entteuschung wie mobility inside das vor einiger Zeit getestet wurde)

Zitat:Bequem – Bequemer – CICO

Immer mehr Fahrgäste kaufen ihr Ticket per Handy. Die Corona-Pandemie hat dem Trend zum digitalen Vertrieb nochmals einen Schub gebracht. Als zusätzliches Angebot und Ergänzung zur beliebten VVS-App startet der VVS nun ein Pilotprojekt unter der Bezeichnung "CICO-BW" (Check-in Check-out Baden-Württemberg). Gemeinsam mit der SSB und dem Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) möchten wir erkunden, ob ein Check-in Check-out-System in unserer Region technisch einwandfrei funktioniert und wie die Akzeptanz bei den Kunden ist. Genau dafür sind wir auf der Suche nach interessierten Teilnehmern an dem Pilotprojekt.

Was bedeutet Check-in Check-out?

    Unter Check-in Check-out versteht man, wenn sich Nutzer des ÖPNV direkt vor Zugang zur Haltestelle durch ein einfaches Swipen in einer App auf dem Handy einchecken und nach dem Aussteigen aus dem Bus oder der Bahn ebenso durch einen einfachen Wisch wieder auschecken. Der korrekte Preis für die genutzte Route wird automatisch berechnet. Das bedeutet: Der Kunde muss sich nicht mehr um Ticketarten, Zonen und hoffentlich bald nicht einmal um Verbund grenzen kümmern.
    Neben der Berechnung der richtigen Route und des Ticketpreises profitieren die Nutzer/innen der App auch von einer Bestpreis-Berechnung. Wer häufiger fährt, zahlt maximal den Preis für ein TagesTicket.

CICO-BW als Ergänzung zur App "VVS Mobil"
Die beliebte App "VVS mobil" bleibt bestehen. Dort kann man sich sein HandyTicket ganz normal weiterkaufen. Das System CICO BW ist eine Ergänzung des Angebotes. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs soll damit noch einfacher werden. Man muss sich vor Antritt der Fahrt um nichts mehr kümmern. Ein- und Auschecken mit einem einfachen Wisch genügt. Dazu gibt es im Pilotprojekt eine gesonderte Lab-App der Firma Fairtiq aus der Schweiz. Dort läuft das CICO-System bereits seit zwei Jahren problemlos und erfreut sich großer Akzeptanz. Wir wollen mit dem Pilotprojekt herausfinden, ob das auch in der Region Stuttgart so ist. In einer zweiten Stufe soll CICO auch im Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) gelten und in einer weiteren Stufe beim Baden-Württemberg-Tarif. Wenn der Pilot gut läuft, ist eine Integration in die VVS-App durchaus möglich. Mittelfristiges Ziel ist sogar der Aufbau eines landesweiten CICO-Systems, das – wie in der Schweiz – in allen Verkehrsverbünden in Baden-Württemberg und im verbundüberschreitenden Baden-Württemberg-Tarif gilt. Zur Vorbereitung dieses Systems soll das Pilotprojekt des VVS wichtige Erkenntnisse bringen.

Warum ein Pilotprojekt?
Auch wenn das System in der Schweiz gut funktioniert, heißt das nicht automatisch, dass auch im VVS alles gleich problemlos läuft. Es muss zum Beispiel getestet werden, wie das CICO-System in den vielen Tunnelstrecken mit einer nicht immer optimalen Mobilfunkabdeckung oder in komplexen Umsteigestationen funktioniert. Wird bei Kurzstrecken oder Stichfahrten immer der korrekte Preis gebildet? Vieles wurde von „friendly usern“ schon getestet, aber auch hier gilt: "Je mehr Tests desto besser". Deshalb wird auch noch keine offizielle VVS-App, sondern die Lab-App des technischen Dienstleisters verwendet.

Neugierig geworden?
Im Augenblick sind wir auf der Suche nach interessierten Probanden, die sich an dem Pilotprojekt beteiligen. Wir wollen natürlich ein gutes, ausgereiftes Produkt auf den Markt bringen, deshalb brauchen wir Fahrgäste, die gemeinsam mit uns Spaß an der Entwicklung einer zukunftsorientierten Lösung haben. Wer teilnehmen will, muss 18 Jahre alt sein, ein Smartphone (Betriebssystem iOS oder Android) und eine Kreditkarte (MasterCard oder VISA) haben. Man muss sich die Lab-App herunterladen und sich registrieren. Dann kann es eigentlich schon losgehen. Wenn etwas nicht klappt oder ein falscher Preis ermittelt werden sollte, einfach melden. Wir garantieren selbstverständlich: Niemand zahlt zu viel.



Weitere Informationen und die genauen Bedingungen zur Teilnahme findet ihr auf der Website

www.CICO-BW.de

Quelle: https://www.vvs.de/cico-bw/

Unterstreichungen von mir.


Ich bin wirklich mal gespannt ob man diesmal eine vernünftige tarifliche Integration ohne sinnlose Sonderregelungen durchbekommt und man EINFACH einsteigen kann ohne erst einmal die Tarife studieren zu müssen und ob man tatsächlich immer den günstigsten Preis bezahlen muss. Schon bei T&T hat das oft nur so lala geklappt und man hat besser mal unterwegs ein- und wieder ausgecheckt um Geld zu sparen. T2G hatte technisch irgendwann kapituliert und es ging nichts mehr.

Ich kenne einige Bekannte die T&T damals gerne nutzten und deren ÖV Fahrten nach dessen einstellung deutlich zurückgingen weil sie keine Lust hatten sich mit den spirenzchen von Lokalen Tariffürsten auseinanderzusetzen.

Wieso man nicht konsequent ist und auch Wochen- Monats und Jahrestikets mit einbezieht?
Insbesondere für Leute mit vielen verschiedenen Zielen könnte das nämlich durchaus attraktiv sein.
Zitieren
#34
(26. 05. 2020, 21:11)K.E. schrieb:
(25. 05. 2020, 14:08)Mario schrieb: Mit der neuen VVS-App „Smarte Haltestelle“ läßt sich künftig jedes Smartphone zum persönlichen Abfahrtsplan umfunktionieren: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...0ac07.html

Braucht man dafür wirklich noch eine weitere App? "VVS Mobil" ermittelt ja bereits anhand der Position die optimale Starthaltestelle und zeigt den Weg dorthin (das ist nicht immer die nächstgelegene, aber für die wenigsten Fahrgäste dürfte es vorteilhaft sein, 25 Minuten an Haltestelle X zu warten, wenn Haltestelle Y 300 Meter weiter alle 10 Minuten bedient wird; die maximale fußläufige Entfernung lässt sich auch einstellen). Für Tippfaule mit defektem GPS kann man die Scan-Funktion ja trotzdem dort einbauen.
Diese App wird auch an Haltestellen beworben, gestern an der Haltestelle "Grabenstraße" in Weil der Stadt entdeckt für die Linie 0670.2 der DB RVS Südwestbus nach Calw. (Die Fahrtzeiten sind also die des Bummelbus. Ob man es braucht oder nicht, ist sicher strittig, aber neben dem Offline-Verbund-Nacchbarn-VGC, der weder Chipkarten, noch Online-Tickets anbietet, kann man hier zu Beginn gleich mal schön angeben...)
[Bild: 20200924_155033.jpg]
"Bitte verlassen Sie den Bereich der offenen Türen, damit wir unsere Fahrt fortsetzen können."
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste