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Strassenbau in der Region Stuttgart
Aus verkehrlicher Sicht würde ein Kurztunnel Stadtauswärts reichen.
Warum genau die Stadt jetzt das vierfache für die große Tunnellösung ausgeben möchte darf dabei schon hinterfragt werden.
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Klar darf man das hinterfragen, aber aus verkehrlicher Sicht wäre auch die Krailenshaldentrasse mit Kreuzungsfreier Einfädelung B10/B27 ausreichend. Also hat man hier wohl noch ein paar mehr Anforderungen unterbringen wollen. Eingangs wurde ja mal angemerkt, der größte Teil seitlich des Tunnels sei Gewerbegebiet. Das ist der Status quo, aber das sind doch relativ alte Gebäude mit Gewerbebetrieben die auch anderswo gut ein neues Objekt finden dürften. Insofern stellt sich mir die Frage, was hier auch im Sinne der Stadtentwicklung möglich ist.
Mit dem Alnatura ist ein Einkaufsladen da, mit der Anbindung der MEA-Brücke könnte die Frankenstr. an Bedeutung verlieren (und evtl. 30-Zone werden?) und mit Lärmschutz an der Bahn und einem Park davor könnten hier bestimmt auch einige Wohneinheiten entstehen. Mal sehen, was da kommt.
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Die Kraileshaldentrasse ist keine Option und wir es auch nie mehr sein. Der Pragsatteltunnel hat die Heilbronnerstraßen-Lösung Wort wörtlich zementiert.
Außerdem wäre eine 1,5km lange Hochstraße heute auch nicht günstiger. Selbst bei der großen Tunnellösung.

Den Deckel wird man bei einer Überdeckung von nur 1m quasi nicht sinnvoll bebauen können. Stadtentwicklung ist demnach nur in dem Dreieck zwischen Frankenstraße, Ludwigbsburger Str. und der B10 möglich. Ansonsten bietet der Deckel vorallem den Anwohnern entlang der Burgunderstraße Sicht- und Lärmschutz. Zwischen Burgunderstaße und der Bahnstrecke könnte aber eine Grünanlage entstehen.
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Aber dann darf man doch vergleichen, dass der Tunnel quasi zum selben Preis wie die Trasse gebaut werden kann, man aber einen Mehrwert erzielt. ;-)

Genau so meinte ich das ja mit der Bebauung, der Teil auf dem Tunnel wird Park, wobei da auch keine großen Bäume hin können und das Dreieck wird außer dem Alnatura komplett abgerissen und neu bebaut.
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(02. 02. 2022, 23:24)Strohgäubahner schrieb: Aber dann darf man doch vergleichen, dass der Tunnel quasi zum selben Preis wie die Trasse gebaut werden kann, man aber einen Mehrwert erzielt. ;-)

Ne. Die oberirdische Lösung mit Kurztunnel soll 97 Millionen Euro kosten, die beschlossene Variante 383 M€. Man kann wohl bei beiden Barianten ca 60 M€ Zuschüsse für die verkehrliche Verbesserung erwarten.

Wenn man sich die Preisentwicklung so ansieht bleiben dann wohl eine halbe Mrd€ Zusatzkosten für die Langvariante an der Stadt hängen, für einen Grünstreifen.
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(09. 06. 2018, 08:23)Mario schrieb:
(09. 06. 2018, 08:02)MarcoSTR schrieb: Was mir noch in den Sinn kommt bei der Variante 1, wenn man den Flughafentunnel nur noch für Fußgänger und Radfahrer nutzt, wie wäre es mit einer Verlängerung der U6 von der Messe über das GAT zum Real nach Bernhausen. Habe ich ja schonmal erwähnt gehabt, aber so ganz ohne Autos im Flughafentunnel geht das natürlich viel besser Big Grin
Ich finde die Idee mit dem Straßentunnel auch gut. Was den bisherigen Flughafentunnel betrifft hatte ich ja auch schon eine Idee für die Stadtbahn: http://forum.gtvier.de/myBB/showthread.p...5#pid16975

Es geht mal wieder um den Tunnel unterm Flughafen im Zuge der B312: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...c33a3.html
Aber auf die Idee mit einer Stadtbahn hindurch kommt niemand.
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(11. 03. 2022, 11:52)Mario schrieb: Aber auf die Idee mit einer Stadtbahn hindurch kommt niemand.

Vielleicht weil nicht mal 1km westlich die S2 verkehrt?
Eine sinnvolle Strecke für eine Stadtbahn kann ich erst mal nicht erkennen.

Eine langfristig vielleicht denkbare Querverbindung von Plieningen in die noch nicht per Schiene angebunden Stadtteile Filderstadts sollte meiner Meinung nach dann schon den Knoten Flughafen mitnehmen. Und dann kommt man eher westlich am Flughafen vorbei.
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Der Autoverkehr darf dort nicht behindert werden, wer hier wohnt wie ich, weiß wie wichtig dieser Tunnel ist. Sei es um nach Plienigen, Ostfildern oder über die Mittlere Filderstraße nach Stuttgart zu kommen. 
Ein Rettungsstollen wäre nur Sinnvoll wenn dieser auch dem Fuß und Radverkehr dient, dann könnte man die Fahrbahn im jetzigen Tunnel auch breiter machen, es geht dort sehr eng zu zwischen zwei LKW's.
Eine Stadtbahn für Bernhausen Nord da durch macht meiner Meinung nach keinen Sinn. 
Der Weiterbau am Flughafen dürfte auch nicht leicht möglich sein.
Eine Anbindung von Filderstadt per Stadtbahn ist am wahrscheinlichsten durch die U5 über Stetten, Plattenhardt, Bonlanden, diese Relation ist dann auch keine Doppelbedienung.
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(11. 03. 2022, 17:25)MarcoSTR schrieb: Der Autoverkehr darf dort nicht behindert werden, wer hier wohnt wie ich, weiß wie wichtig dieser Tunnel ist. Sei es um nach Plienigen, Ostfildern oder über die Mittlere Filderstraße nach Stuttgart zu kommen.

Zumal man wenn man den Autoverkehr gezielt behindern will, sollte man nicht vergessen dass damit auch immer der Busverkehr behindert wird. Was für ein Geraffel das ist den Flughafentunnel zu umfahren, kann man beobachten wenn der Tunnel wegen Wartungsarbeiten einmal jährlich zwei Woche lang von 21 bis 5 Uhr gesperrt ist.
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(11. 03. 2022, 18:32)A streetcar named desire schrieb: Zumal man wenn man den Autoverkehr gezielt behindern will, sollte man nicht vergessen dass damit auch immer der Busverkehr behindert wird.

Also zwischen Neuhausen und Scharnhausen wird der Autoverkehr auf der Verlängerung der Nürtinger Staße in Scharnhausen auch insofern behindert, dass dieser nur sehr eingeschränkt erlaubt wird.
Nach meiner subjektiven beobachtung gewinnen die Busse durch diese "Behinderung des Autoverkehrs" mehr als dass sie verlieren.

Eine solche Radikallösung wird man aber für den Flughafentunnel wohl eher nicht wollen.

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Aber mal ernsthaft, wenn man da eine gescheite Infrastruktur für Nahmobilität haben will (ist immerhin keine 5km von der nächsten Uni weg), dann muss man da eine zweite Röhre bauen, am besten gleich bis nördlich der L1192.
Wobei das schon sehr teuer würde, das einzige halbwegs vergleichbare Referenzbauwerk das mir einfällt ist der Schlossbergtunnel in Tübingen (wenn man mal von diversen Unterwasser-Fußgängertunneln absieht). https://de.wikipedia.org/wiki/Schlossber...seit_1974)
Der kostete vor knapp 50 Jahren bereits 4,4 Millionen DM für 250 Meter, für die 500 (besser 750 Meter) am Flughafen dürften also wesentlich höhere €-Beträge anfallen, auch wenn man den Tunnel vom Radius vielleicht so einengen könnte, dass man eine sehr große Wasserleistung (so DN 4000) eventuell anpassen könnte. Das könnte die Sache vielleicht wieder etwas günstiger machen.

Wobei man aber auch sagen muss, dass die S-Bahn Verlängerung nach Bernhausen auch nur einen NKF von 0,56 hatte und nur gebaut werden konnte, weil man sich den Flughafentunnel "weggedacht" hat. Ein vergleichbares Vorgehen könnte ich mir auch beim Flughafentunnel vorstellen.
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