Das passt jetzt zwar nicht mehr zum Thema das Threads. Ich lege es mal weiter aus: Ein Gedankenspiel zu einem pseudo historischen bzw. besonderen Fahrzeug für das normalspurige Stadtbahnnetz in Stuttgart.
Das Fahrzeug sollte eine Fußbodenhöhe von ca. 1m haben, mind. 2,5m bzw. max. 2,65m breit sein und muss ein Zweirichtungsfahrzeig sein. Mir fallen da eigentlich nur neuere Wagen ein. Lasst uns mal überlegen:
Was ich mir vorstellen könnte:
Ich hoffe mit meinen Gedanken die Diskusion im Thread etwas zu bereichert zu haben.
VG
Das Fahrzeug sollte eine Fußbodenhöhe von ca. 1m haben, mind. 2,5m bzw. max. 2,65m breit sein und muss ein Zweirichtungsfahrzeig sein. Mir fallen da eigentlich nur neuere Wagen ein. Lasst uns mal überlegen:
- Die B-Wagen und Nachfolger in NRW
- Frankfurter U-Bahnwagen
- Stadtbahnwagen aus Amsterdam oder Utrecht
- Tatra-Straßenbahnen vom Typ T5C5 (da braucht man allerdings zwei von und außerdem ist der Einstieg auf 1m Bahnsteighöhe schwierig aufgrund der Falttüren und Treppe)
Was ich mir vorstellen könnte:
- Das man in näherer Zukunft ein oder zwei DT8.4 im optischen Originalzustand herrichtet. Da meine ich Polster, Inneneinbauten, Lackierung usw. Man hätte dann ein historisches Stadtbahnfahrzeug, das die Entwicklung von der Meterspur-Straßenbahn zur Normalspur-Stadtbahn in Stuttgart aufzeigt.
- Das man in näherer Zukunft einen DT8.10 oder .11 zum Partywagen umbaut. Für den Typ und den Einsatzweck spricht der Gelenkdurchgang zwischen beiden Wagenhälften.
- Schon eher unwahrscheinlicher ist die Aufarbeitung der beiden Standmodelwagenhälften der Prototypen DT8.1 und .3 zu einem fahrtüchtigen Zug. Beide Wagenhälften unterscheiden sich in Getriebe und Fahrmotor und weiteren wichtigen Details, so dass sie höchstwahrscheinlich nicht elektrisch gekoppelt werden können. Man müsste aus den beiden Wagen eine Art DT8.S machen: Fahrmotoren, Getriebe und Elektronik komplett erneuern. Optisch kann man sie ja im alten Design gestalten. Nachteil es kostet viel Geld, einiges mehr Geld als ein normaler DT8.S Umbau, bindet Ressourcen innerhalb der SSB für die Planung und Umbau, rauskommen würde ein pseudo historisches Fahrzeug. Vorteil man hätte einen weiteren Stadtbahnzug den man auch im täglichen Linienbetrieb einsetzen könnte und hätte die Standmodelwagenhälften von ihrem tristen Dasein erlöst. Schöner Gedanke, aber eher unrealistisch.
- Auch eher unwahrscheinlich ist der Einsatz eines B-Wagen oder Nachfolgers im Stuttgarter Netz zur Demonstration der Möglichkeit der Umstellung der Innerstädtischen Buslinien auf Stadtbahn mit einem kleineren Kurvenradius von 25m statt 50m. Die Idee hätte sicherlich Charme, man hat ja immer mal wieder die Wiedereinführung einer Straßenbahn diskutiert (Boris Palmer). Die SSB müsste für ein solches Vorhaben eine Hebebühne in einer ihrer Werkstätten installieren, die die Wartung und Anpassung eines solchen Fahrzeuges erlaubt. Einen B-Wagen für Stuttgart herrichten ist sicherlich machbar. Er würde auch bei normaler Witterung und Beladung solange alle Fahrmotoren arbeiten die Berge hoch und runter kommen. Was den Dauereinsatz und thermischer Belastung der Bremse angeht steht auf einem anderen Blatt. Schöner Gedanke, aber eher auch unrealistisch.
Ich hoffe mit meinen Gedanken die Diskusion im Thread etwas zu bereichert zu haben.
VG