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Strassenbau in der Region Stuttgart
Stadt braucht Bahnfläche für Ausbau der Borsigstraße: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...769cc.html
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(25. 11. 2017, 12:38)AchterZwerg schrieb: Und dass kurz nach der Einführung von Tempo 80 auf Esslinger Gebiet überall Blitzer aufgestellt wurden, zeigt schon, dass es hier nicht um Sicherheitsaspekte ging, sondern um finanzielle Aspekte.
Was ist das für eine verquere Argumentation?
Wenn tatsächlich Sicherheitsaspekte Grund für die Geschwindigkeitsbegrenzung waren, so muss man leider bei der bei uns verbreiteten Verkehrsmoral "Blitzer" aufstellen, um den Sicherheitsgewinn zu realisieren. Ohne "Blitzer" hält sich doch ein großer Teil der Fahrer nicht an die Regeln, weshalb der Sicherheitsgewinn durch die reduzierte Höchstgeschwindigkeit ohne "Blitzer" nicht wie gewünscht erreichbar ist.
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(17. 12. 2017, 03:26)c.s. schrieb:
(25. 11. 2017, 12:38)AchterZwerg schrieb: Und dass kurz nach der Einführung von Tempo 80 auf Esslinger Gebiet überall Blitzer aufgestellt wurden, zeigt schon, dass es hier nicht um Sicherheitsaspekte ging, sondern um finanzielle Aspekte.
Was ist das für eine verquere Argumentation?
Wenn tatsächlich Sicherheitsaspekte Grund für die Geschwindigkeitsbegrenzung waren, so muss man leider bei der bei uns verbreiteten Verkehrsmoral "Blitzer" aufstellen, um den Sicherheitsgewinn zu realisieren. Ohne "Blitzer" hält sich doch ein großer Teil der Fahrer nicht an die Regeln, weshalb der Sicherheitsgewinn durch die reduzierte Höchstgeschwindigkeit ohne "Blitzer" nicht wie gewünscht erreichbar ist.

Und was ist an Deiner Argumentation jetzt weniger verquer? Natürlich wird es immer ein paar, nun ja, Idioten geben, die sich von einer Geschwindigkeitsbegrenzung überhaupt nicht beeindrucken lassen, deren Übertretung wird dann aber auch entsprechend "haushoch" ausfallen. Aber wie gesagt, das sind Einzelfälle. Dagegen helfen auch keine Blitzer, sondern nur das direkte polizeiliche Stellen und anschließender Entzug der Fahrerlaubnis mangels charakterlicher Eignung dafür.
Hier ist aber etwas anderes gemeint: wenn wirklich Sicherheitsaspekte ausschlaggebend gewesen wären, dann wären sie auch für die betroffenen Nutzer schlüssig und nachvollziehbar (z.B. schlechter Straßenzustand, Wetter, enge Kurven...), und es gäbe kein Akzeptanzproblem. Genau das gehört m.E. eigentlich zur sogenannten "Eignung zur Führung eines Kraftfahrzeugs", daß man die Lage einigermaßen realistisch einschätzen kann und sich und seine Geschwindigkeit danach richtet. Wenn aber, wie Du schreibst, ein "großer Teil der Fahrer" sich nicht an die Regeln hält, jedenfalls nicht ohne zusätzlichen, spürbaren Druck auf den eigenen Geldbeutel, dann beweist das mir nur, daß die Sicherheit offenbar auch schon bei 100 km/h gegeben wäre. Erst recht, zumal ja bereits erwähnt wurde, daß die Verkehrslage oftmals ohnehin bereits keine 100 mehr zuläßt. Auch der offensichtliche Widerspruch Lärmschutz trotz kurz zuvor errichteter Lärmschutzwände wurde ja schon angesprochen. So bleibt es wirklich nur eine willkürliche Schikane und - auch wenn es ein hartes Wort ist - Abzocke.
...im Übrigen bin ich der Meinung, daß die U15 in die Nordbahnhof- und Friedhofstraße gehört! (frei nach Marcus Porcius Cato d.Ä.)
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(17. 12. 2017, 17:20)WN 26 schrieb: Hier ist aber etwas anderes gemeint: wenn wirklich Sicherheitsaspekte ausschlaggebend gewesen wären, dann wären sie auch für die betroffenen Nutzer schlüssig und nachvollziehbar (z.B. schlechter Straßenzustand, Wetter, enge Kurven...), und es gäbe kein Akzeptanzproblem. Genau das gehört m.E. eigentlich zur sogenannten "Eignung zur Führung eines Kraftfahrzeugs", daß man die Lage einigermaßen realistisch einschätzen kann und sich und seine Geschwindigkeit danach richtet. Wenn aber, wie Du schreibst, ein "großer Teil der Fahrer" sich nicht an die Regeln hält, jedenfalls nicht ohne zusätzlichen, spürbaren Druck auf den eigenen Geldbeutel, dann beweist das mir nur, daß die Sicherheit offenbar auch schon bei 100 km/h gegeben wäre. Erst recht, zumal ja bereits erwähnt wurde, daß die Verkehrslage oftmals ohnehin bereits keine 100 mehr zuläßt. Auch der offensichtliche Widerspruch Lärmschutz trotz kurz zuvor errichteter Lärmschutzwände wurde ja schon angesprochen. So bleibt es wirklich nur eine willkürliche Schikane und - auch wenn es ein hartes Wort ist - Abzocke.

Wenn aber ein Autofahrer nicht auf die Idee kommt, dass erst durch 80 km/h und Lärmschutzwände die Lärmgrenzwerte unterschritten werden?

Wenn an der Stelle 80 gilt, dann ist das einzuhalten. Ich verstehe nicht, woraus man das Recht ableitet, Begrenzungen nicht einhalten zu müssen. Blitzer sind nur Schikane, wenn die Begrenzung nicht angekündigt ist (ja, so einen Fall hatte ich mal - ich war damals so blöd zu bezahlen, aber offensichtlich hatten andere mit den Einspruch Erfolg, denn zwei Wochen später wurden Schilder aufgestellt).

Selbst wenn die 80 nur zur Verbesserung des Verkehrsflusses angeordnet wären, ohne Sicherheits- oder Lärmschutzaspekte, dann sind die auch einzuhalten. Andernfalls wäre die charakterliche Eignung zu hinterfragen, wenn jede Beschränkung nur dann eingehalten wird, wenn man den Grund kennt und für sich selber akzeptiert.

Es gibt Untersuchungen, dass bei gleichmäßigen 80 die Leistungsfähigkeit einer Straße an größten und der Kraftstoffverbrauch am niedrigsten ist.

Ich habe in über 30 Jahren bei ca 8000 km/Jahr erst drei Knöllchen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung erhalten, von denen eine auch noch fraglich war. Es geht also schon, sich an die Regeln zu halten.
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(17. 12. 2017, 17:20)WN 26 schrieb: Und was ist an Deiner Argumentation jetzt weniger verquer?
Alles! ;-)

(17. 12. 2017, 17:20)WN 26 schrieb: Natürlich wird es immer ein paar, nun ja, Idioten geben, die sich von einer Geschwindigkeitsbegrenzung überhaupt nicht beeindrucken lassen, deren Übertretung wird dann aber auch entsprechend "haushoch" ausfallen. Aber wie gesagt, das sind Einzelfälle. Dagegen helfen auch keine Blitzer,
Warum nicht? Ich behaupte, dass durch stationäre Blitzer und durch häufige mobile Kontrollen langfristig auch die "Idioten" gebremst werden.

(17. 12. 2017, 17:20)WN 26 schrieb: Hier ist aber etwas anderes gemeint: wenn wirklich Sicherheitsaspekte ausschlaggebend gewesen wären, dann wären sie auch für die betroffenen Nutzer schlüssig und nachvollziehbar (z.B. schlechter Straßenzustand, Wetter, enge Kurven...), und es gäbe kein Akzeptanzproblem.
Wenn die Sicherheitsaspekte von den Autofahrern so offensichtlich nachvollziehbar wären bzw. nachvollzogen würden, bräuchte es ja keiner geschwindigkeitsbegrenzenden Verkehrszeichen, da die Autofahrer dann ja aus Einsicht von allein langsamer fahren würden. Da aber ein sehr großer Teil der Autofahrer das nicht tut, musste z.B. Tempo 30 in Wohnstraßen durch entsprechende Beschilderung als Höchstgeschwindigkeit vorgeschrieben werden.
Wieviele Autofahrer fahren denn durch eine unübersichtliche Kurve so langsam, dass sie bei einem plötzlich auftauchenden Hindernis (liegengebliebenes Fahrzeug, verlorene Ladung, etc.) noch vor dem Hindernis anhalten können, oder wieviele fahren bei Dunkelheit so, dass der Anhalteweg kürzer ist, als der Lichtkegel der Scheinwerfer. STVO §3: [...] "Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann." [...]

(17. 12. 2017, 17:20)WN 26 schrieb: Genau das gehört m.E. eigentlich zur sogenannten "Eignung zur Führung eines Kraftfahrzeugs", daß man die Lage einigermaßen realistisch einschätzen kann und sich und seine Geschwindigkeit danach richtet.
Richtig!

(17. 12. 2017, 17:20)WN 26 schrieb: Wenn aber, wie Du schreibst, ein "großer Teil der Fahrer" sich nicht an die Regeln hält, jedenfalls nicht ohne zusätzlichen, spürbaren Druck auf den eigenen Geldbeutel, dann beweist das mir nur, daß die Sicherheit offenbar auch schon bei 100 km/h gegeben wäre.
Was ist das denn für eine verquere Argumentation? Mit Logik hat das nichts zu tun. Auf der gleichen Basis könnte man auch argumentieren, da viele Fußgänger sich nicht an die Regeln halten und bei Rot über die Straße gehen, ist die Sicherheit offenbar auch bei Rot gegeben. Unzählige Unfallopfer zeigen das Gegenteil.

(17. 12. 2017, 17:20)WN 26 schrieb: Erst recht, zumal ja bereits erwähnt wurde, daß die Verkehrslage oftmals ohnehin bereits keine 100 mehr zuläßt. Auch der offensichtliche Widerspruch Lärmschutz trotz kurz zuvor errichteter Lärmschutzwände wurde ja schon angesprochen. So bleibt es wirklich nur eine willkürliche Schikane und - auch wenn es ein hartes Wort ist - Abzocke.
Warum Abzocke? Halte Dich an die Regeln und Du wirst nicht "abgezockt". Wenn Du natürlich meinst, Regeln gelten für Dich nicht, dann musst Du eben bezahlen, wenn Du erwischt wirst. Wenn Du das oft genug im entsprechenden Geschwindigkeitsbereich gemacht hast und damit Deine mangelhafte "Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs" nachgewiesen hast, brauchst Du Dich über die vermeintliche Abzocke auch nicht mehr aufzuregen. ;-)

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A8/81 - Die neue Fahrspur zwischen Stuttgarter Kreuz und Dreieck Leonberg ist fertig: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...8e9da.html
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Die wechselhafte Geschichte der A81: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...74367.html
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(29. 04. 2018, 17:50)MarcoSTR schrieb: Ist wohl das Wochenende zum Brücken abreißen, wie in Pforzheim an der A8. Dort ist als nächstes die Eisenbahnbrücke dran im Herbst, weiß einer wie dann die Züge fahren? Es gibt zwar eh ne mehrwöchige Sperrung der Strecke, aber die neue soll erst im Frühjahr 2019 fertig sein. (wollte jetzt kein neues Thema dafür aufmachen)
Brauchst du auch nicht, haben wir ja hier ... ich könnte mir vorstellen daß man eine Behelfsbrücke baut. Frühjahr 2019 find ich ein ziemliches ehrgeiziges Ziel.
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