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Stempelkärtle soll abgeschafft werden...
#21
Vielleicht wäre ein Ansatz nicht schlecht, den ich in Belgien gesehen habe.
man hält seine Kreditkarte an ein Lesegerät in der Bahn und hat damit ein Einzelticket gelöst.
Wenn man umsteigt, wiederholt man das. Dabei wird nicht erneut berechnet, wenn man in einem Zeitfenster bleibt.
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#22
Wenn man die Tickets wengistens ohne Reverse Engineering in eine eigene (Open-Source-)App der Wahl bekäme oder Screenshots nicht verunmöglicht würden, könnte man eine Fehlerquelle ausschließen. Am besten einfach als Datei für Apple Wallet, das ist ein gängiges Format, für das es zahlreiche Drittanbieter-Lösungen gibt. Geht bei DB- und Flugtickets, bei dem VDV-Kram der SSB aber m.W.n. nicht so ohne Weiteres.

Aktuell bin ich der grottigen App-Agentur ausgeliefert, die das Ding verbrochen hat. Beim VVS scheint man ja im Zweijahrestakt den Signing-Key zu verschlampern und/oder den Zulieferer zu wechseln, sonst würde man nicht ständig auf eine "neue App" im Store verweisen.
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#23
(07. 06. 2026, 02:26)Vogelrain schrieb: Vielleicht wäre ein Ansatz nicht schlecht, den ich in Belgien gesehen habe.
man hält seine Kreditkarte an ein Lesegerät in der Bahn und hat damit ein Einzelticket gelöst.

Ich dachte es ging hier darum, die Kosten für die Infrastruktur (Entwerter in jedem Fahrzeug) zu senken. Jetzt stattdessen Kreditkartenlesegeräte zu verbauen wäre doch absurd und würde die Kosten weiter steigern.
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#24
Die Tatsache, dass die Entwerter nicht genutzt werden, zeigt doch eigentlich, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Zumal es ja mit dem Handyticket eine gleich teure Alternative gibt. Und wer sich auf dieses nicht verlassen will, kann ja immer noch Einzeltickets kaufen, die nur unwesentlich teurer sind (aber m.M.n. deutlich teurer sein sollten). Insofern ist doch allen Ansprüchen Genüge getan.
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#25
(08. 06. 2026, 07:34)Holger2 schrieb: Die Tatsache, dass die Entwerter nicht genutzt werden, zeigt doch eigentlich, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Zumal es ja mit dem Handyticket eine gleich teure Alternative gibt. Und wer sich auf dieses nicht verlassen will, kann ja immer noch Einzeltickets kaufen, die nur unwesentlich teurer sind (aber m.M.n. deutlich teurer sein sollten). Insofern ist doch allen Ansprüchen Genüge getan.

Die Handytickets sind sogar etwas günstiger als die Tickets vom Automaten/Busfahrer.
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#26
Hallole,

es muss aber IMMER eine altarnative geben, um Menschen ohne EDV-Affinität nicht auszuschließen. - Mein 82jähirger Papa kauft sich, weils dafür keine Stempelkärtle gibt, für jede einzelne Zugfahrt von Backnang nach Stuttgart Einzeltickets vor Fahrtantritt am Automat. - Er hat "echtes" Handy, nix Smartphone, kein Computer. - Er will nicht.

Grüßle
AFu
[Bild: 3320-Front-DSO.jpg]
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Stuttgarts Straßen- und Stadtbahnlinien im Internet:
http://www.ssb-linien.de
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#27
Solches Verhalten wird halt zunehmend abgestraft und es dem Kunden möglichst erschwert.

Haben wir in Frankreich dieses Jahr mit Interrail gemerkt, da wir mit
der analogen Variante (von Hand ausfüllen der Strecken) unterwegs waren...
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#28
Gibt es nicht auch 4-er-Tickets für xy-Zonen im VVK bei der DB am Schalter/Kd.-Zentrum ?
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#29
(08. 06. 2026, 09:21)AFu schrieb: es muss aber IMMER eine altarnative geben, um Menschen ohne EDV-Affinität nicht auszuschließen

Ja, bin ich dabei. Aber die Alternative muss nicht gleich bepreist werden, wenn durch die analoge Lösung höhere Kosten entstehen als durch die digitale.
Die Alternativlösung ist mit dem Einzelticket vorhanden.
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#30
Die Frage ist wieviele der ÖPNV-Nutzer eben noch komplett analog unterwegs sind. Ich sehe bei mir im Krankenhaus unter den Patienten selbst >80-jährige die mittlerweile fit mit Smartphone oder Tablet sind. Sofern das <5% sind, die davon betroffen sind, ist das mMn vertretbar. Jeder kann sich - egal wie alt er/sie ist - auch in einem gewissen Rahmen anpassen/weiterentwickeln.

In Holland z.B. ist viel viel mehr digitalisiert als bei uns.........da meckert niemand.
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