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Busumleitungen
Heute Vormittag bin ich mit dem 74er von Filderstadt nach Plieningen gefahren. Da der Flughafentunnel gesperrt ist, musste der Bus vom Nord-West-Ring aus einen riesigen Umweg fahren. Die dadurch entstehende Verspätung betrug ungefähr 10 Minuten. Auf der Rückfahrt am Nachmittag fuhr der Bus dann die direkte Umleitung (also ohne Umweg über Bernhausen Plieningerstraße), kam aber schon 5 Minuten zu spät in Plieningen am Köpfert an, war dann aber durch die direkte Umleitung und den planmäßigen Aufenenthalt in Bernhausen ab dort doch nur noch minimal verpätet.
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Ab Montag, den 13.07.2026 07:00 Uhr wird die Neckarbrücke in Besigheim für den Kraftfahrzeugverkehr bis auf weiteres(!) wegen schlechtem Zustand vollgesperrt, es können lediglich Fußgänger und Radfahrer die Neckarbrücke überqueren (Mehr dazu im Artikel von der LKZ https://www.lkz.de/lokales/landkreis-lud...74995.html)

Ein vorübergehendes Umleitungskonzept für den Linienverkehr für Montag-Freitag wurde bereits erstellt, für das Wochenende ist es noch in Arbeit. Genauer gesagt kommt es im Busverkehr zu folgenden Änderungen/Einschränkungen laut VVS-Meldung (https://www.vvs.de/service/news/kurzfris...-besigheim):

Zitat:Schüler und Schülerinnen, die Schulen in Besigheim besuchen und aus Gemmrigheim, Ottmarsheim, Hessigheim und Mundelsheim kommen, müssen sich auf erhebliche Verspätungen einstellen. Zudem muss damit gerechnet werden, dass auch nachfolgende Fahrten der betreffenden Busse an anderer Stelle verspätet unterwegs sein werden. Die Schülerbusse (A-Linien) werden bis zu den Sommerferien ab Neusatz über Kirchheim umgeleitet. Alternativ können die Schülerinnen und Schüler an der Haltestelle Neusatz aussteigen und den Weg über die Brücke zur Schule zu Fuß zurücklegen.

Die Schülerbusse der Linie 574A in Richtung der Schulen in Bönnigheim können die Haltestelle Gemmrigheim Fährgergasse nicht bedienen. Wir bitten die Fahrgäste daher, auf die Haltestellen Papierfabrik oder Sportplatz auszuweichen.

Auch der Linienverkehr der Linien 459, 568 und 574 ist betroffen. Für Montag-Freitag sind vorerst folgende Umleitungen vorgesehen:
Die Linie 459 muss aus Hessigheim kommend vorzeitig an der Haltestelle Neusatz enden. Fahrgäste in Richtung Besigheim können die Neckarbrücke fußläufig passieren.
Die Linie 574 wird ab Besigheim Oberamteigasse über die B27 nach Kirchheim/N umgeleitet. Die Haltestellen Besigheim Neusatz bis Gemmrigheim Sportplatz entfallen.
Die Linie 568 wird in Besigheim geteilt. Die Fahrten aus Freudental enden und beginnen am Bahnhof Besigheim. Zwischen Besigheim und Ottmarsheim wird ein Notfahrplan eingerichtet. Die Busse werden zwischen Besigheim Oberamteigasse und Neusatz über die B27 und Gemmrigheim (Haltestellen Sportplatz, Papierfabrik und Fährgergasse) umgeleitet. Aufgrund der deutlich längeren Fahrzeit muss der Fahrplan ausgedünnt werden. Die Linie 568 (Ost) ist Montag-Freitag im Stundentakt unterwegs.

Die Umleitungsfahrpläne für das Wochenende werden aktuell ausgearbeitet und in Kürze veröffentlicht.

Die Brückensperrung hat immense Auswirkungen auf die Fahr- und Dienstpläne des Buslinienbetreibers. Alle Beteiligten arbeiten daher mit Hochdruck an der Umsetzung des Notkonzepts für den Busverkehr. Wir bitten um Verständnis, dass es im Busverkehr zu erheblichen Einschränkungen und Verspätungen kommen wird. Wir empfehlen, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Betriebslage bzw. das aktuelle Fahrplanangebot zu informieren.
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Bei allem Verständnis für die Situation:

Das die Brücke in einem sehr schlechten Zustand ist, war schon länger bekannt.
Hätte man da nicht schon im Vorfeld ein Konzept erarbeiten können? Ja ich weiß, vielleicht wäre das umsonst erstellt gewesen, da die Brücke doch noch durchgehalten hätte. Aber war halt eine Frage der Wahrscheinlichkeiten. Daher fehlt mir hier etwas das Verständnis dass man dermaßen unvorbereitet ist.
Disclaimer: Alle Äußerung von mir stellen nur meine persönliche, private Sichtweise da.
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(13. 07. 2026, 07:08)Salzäcker schrieb: Bei allem Verständnis für die Situation:

Das die Brücke in einem sehr schlechten Zustand ist, war schon länger bekannt.
Hätte man da nicht schon im Vorfeld ein Konzept erarbeiten können? Ja ich weiß, vielleicht wäre das umsonst erstellt gewesen, da die Brücke doch noch durchgehalten hätte. Aber war halt eine Frage der Wahrscheinlichkeiten. Daher fehlt mir hier etwas das Verständnis dass man dermaßen unvorbereitet ist.

Allerdings hätte mehr Vorbereitungszeit auch nichts am Ergebnis geändert, die Umleitungsstrecken bleiben ja die gleichen...
Aber es stimmt schon, knapp eine Woche vorher damit an die Öffentlichkeit zu gehen, zeugt mindestens nicht von enormer Weitsichtigkeit.

Mich würde mal interessieren, ob man auch mal kreative Alternativen diskutiert hat. Dafür, dass man die Linien so lässt wie bisher und die Fahrgäste als Fußgänger über die Brücke umsteigen, ist die Brücke definitiv zu lang (und Wendemöglichkeiten gibt's auch keine, wenn man direkt an die Brücke fahren würde). Aber zumindest für die Fahrgäste der Linie 459 scheint das nötig sein zu müssen.
Könnte man die 459 nicht auch ab Hessigheim über Kleiningersheim ohne Halt nach Besigheim Bf. führen? Da das größtenteils Landstraße ist, könnte man durchfahren und damit zeitlich den Umweg wieder gutmachen.

Alterativ könnte man natürlich auch (wie geplant) die Linie 574 ab Kirchheim Bf. nach Besigheim führen und dafür die Linie 568 ab Ottmarsheim über Gemmrigheim nach Kirchheim schicken. Dann aber würde sie dort enden und Anschluss an die Linie 574 bzw. die Regionalzüge nach Besigheim bieten. Das dürfte mit schlanken Anschlüssen von der Fahrzeit her auch nicht viel länger sein als die Fahrt über die B27.

Oder man richtet in Besigheim einen Ortsverkehr ein mit einer zusätzlichen Haltestelle am Westende der Brücke ein. Zum Wenden könnte man dann einfach eine Schleifenfahrt von der Hauptstraße kommend über die kleine Straße südlich der Kläranlage bis auf die Brücke machen und dann von der Brücke her wieder auf die Hauptstraße abbiegen.

Klar, kostet alles Geld, aber würde nicht nur den Fahrgästen zu Gute kommen, sondern auch den Anwohnenden, die dann ggf. selbst auf den Umweg verzichten könnten und stattdessen komfortabel den Bus-Anschluss nutzen könnten.
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