(13. 07. 2026, 07:08)Salzäcker schrieb: Bei allem Verständnis für die Situation:
Das die Brücke in einem sehr schlechten Zustand ist, war schon länger bekannt.
Hätte man da nicht schon im Vorfeld ein Konzept erarbeiten können? Ja ich weiß, vielleicht wäre das umsonst erstellt gewesen, da die Brücke doch noch durchgehalten hätte. Aber war halt eine Frage der Wahrscheinlichkeiten. Daher fehlt mir hier etwas das Verständnis dass man dermaßen unvorbereitet ist.
Allerdings hätte mehr Vorbereitungszeit auch nichts am Ergebnis geändert, die Umleitungsstrecken bleiben ja die gleichen...
Aber es stimmt schon, knapp eine Woche vorher damit an die Öffentlichkeit zu gehen, zeugt mindestens nicht von enormer Weitsichtigkeit.
Mich würde mal interessieren, ob man auch mal kreative Alternativen diskutiert hat. Dafür, dass man die Linien so lässt wie bisher und die Fahrgäste als Fußgänger über die Brücke umsteigen, ist die Brücke definitiv zu lang (und Wendemöglichkeiten gibt's auch keine, wenn man direkt an die Brücke fahren würde). Aber zumindest für die Fahrgäste der Linie 459 scheint das nötig sein zu müssen.
Könnte man die 459 nicht auch ab Hessigheim über Kleiningersheim ohne Halt nach Besigheim Bf. führen? Da das größtenteils Landstraße ist, könnte man durchfahren und damit zeitlich den Umweg wieder gutmachen.
Alterativ könnte man natürlich auch (wie geplant) die Linie 574 ab Kirchheim Bf. nach Besigheim führen und dafür die Linie 568 ab Ottmarsheim über Gemmrigheim nach Kirchheim schicken. Dann aber würde sie dort enden und Anschluss an die Linie 574 bzw. die Regionalzüge nach Besigheim bieten. Das dürfte mit schlanken Anschlüssen von der Fahrzeit her auch nicht viel länger sein als die Fahrt über die B27.
Oder man richtet in Besigheim einen Ortsverkehr ein mit einer zusätzlichen Haltestelle am Westende der Brücke ein. Zum Wenden könnte man dann einfach eine Schleifenfahrt von der Hauptstraße kommend über die kleine Straße südlich der Kläranlage bis auf die Brücke machen und dann von der Brücke her wieder auf die Hauptstraße abbiegen.
Klar, kostet alles Geld, aber würde nicht nur den Fahrgästen zu Gute kommen, sondern auch den Anwohnenden, die dann ggf. selbst auf den Umweg verzichten könnten und stattdessen komfortabel den Bus-Anschluss nutzen könnten.