02. 02. 2026, 13:21
Auch ein wenig blöd, dass man in Weil der Stadt nicht bahnsteiggleich umsteigen kann, sondern etliche hundert Meter von der S-Bahn weg aussteigt und dann noch durch die Unterführung zum Mittelbahnsteig muss...
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Württembergische Schwarzwaldbahn
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02. 02. 2026, 13:21
Auch ein wenig blöd, dass man in Weil der Stadt nicht bahnsteiggleich umsteigen kann, sondern etliche hundert Meter von der S-Bahn weg aussteigt und dann noch durch die Unterführung zum Mittelbahnsteig muss...
(02. 02. 2026, 13:21)Ensign Joe schrieb: Auch ein wenig blöd, dass man in Weil der Stadt nicht bahnsteiggleich umsteigen kann, sondern etliche hundert Meter von der S-Bahn weg aussteigt und dann noch durch die Unterführung zum Mittelbahnsteig muss... Etliche 100 Meter? Bist du in Ostelsheim ausgestiegen? Wie kann man ein so schlechtes Gespür für Entfernungen haben? Ja, die Umsteigesituation könnte natürlich etwas besser sein, aber so harsch übertreiben muss man es auch nicht... Die Umsteigesituation ist finde ich ok, es sind etwa 100 Meter bis zur Unterführung und dass man durch eine Unterführung muss ist ja normal bei nicht bahnsteiggleichen Umstiegen. Ich würde es in etwa mit Zuffenhausen Gleis 11 vergleichen. Es gibt wesentlich schlechtere Umsteigebeziehungen als das. Probleme sehe ich eher in der Betriebsführung bei der Weiterführung in Richtung Renningen, wenn die S6 eine überschlagende Wende in Weil der Stadt haben soll (wünschenswert um nicht durch 6 Minuten Wenden regelmäßig Folgeverspätungen zu produzieren), dann braucht sie dafür Gleis 1 und Gleis 2. Und selbst wenn man unterstellt, dass auf Gleis 1 wirklich nur zum Fahrgäste ein- bzw aussteigen gehalten wird, sprich direkt nach Ankunft in die Abstellung rangiert wird, bzw erst kurz vor Abfahrt bereitgestellt wird (je nachdem ob Gleis 1 oder Gleis 2 das Abfahrtsgleis sein soll), dann kommen sich trotzdem RB76 und S6 ins Gehege. Den Fahrplan ab Juni als Grundlage genommen: S6 aus Renningen kommt an 10:27 - 10:29 soll bereits die RB76 nach Renningen abfahren RB76 aus Renningen kommt an 10:45 - 10:48 soll bereits die S6 nach Renningen abfahren Also egal wie rum, zwischen S6 und RB76 wird es bei Überschlagender Wende und Nutzung von Gleis 1 durch die S6 knapp. Optimal wäre was das angeht ein Bahnsteig an Gleis 3, für einen möglichst kurzen Fußweg zu erreichen direkt auf Höhe der Unterführung. Allerdings weiß ich nicht, inwiefern Gleis 3 von der SBahn als Abstellgleis genutzt wird und ob man dies für die HHB entbehren könnte. In Renningen ist der Weg nochmal ein paar Meter länger, dort hätte man mit etwas mehr Geld vmtl den Weg verkürzen können, indem man das Stumpfgleis noch etwas näher an die Unterführung heran gebaut hätte
02. 02. 2026, 22:52
(01. 02. 2026, 21:57)vloppy schrieb: Also laut google maps ist letztendlich nur der Prellbock das Problem, freigehalten ist der Abschnitt (inkl. Brücke über die B296) zur Einfädelung in die Nagoldtalbahn auf jeden Fall noch. (ca 1km nach Prellbock) Sieht das nur so aus, oder wurde die Gleislage leicht Richtung Berghang verschoben? Und ich bin gespannt, wie sie den Bahnsteig in Heumaden eines Tages für die S-Bahn verlängern wollen, bei den restlichen Stationen scheint das zumindest unkompliziert zu gehen.
03. 02. 2026, 01:47
(02. 02. 2026, 10:55)MarcoSTR schrieb: Der Lückenschluss ist zwar möglich, mit dem Bau einer neuen Brücke bietet aber aktuell keinen Mehrwert. Wenn das von Anfang an so geplant war, halte ich das für einen klaren Fall von Schwabenstreich. Und gerade durch die jetzige Situation, daß ein Wartungsverkehr nach Offenburg stattfinden soll, wäre es wohl an der Zeit, dahingehend weiter zu planen. Es ist ja gar nicht einmal gesagt, daß deswegen auch der alte Calwer Bahnhof für den Personenverkehr reaktiviert werden muß, er liegt ja in der Tat ewas abseitig, würde allenfalls noch eine etwas komfortablere Umsteigemöglichkeit zur Nagoldtalbahn bieten, aber das ginge dann natürlich auch in Bad Teinach / Neubulach. Mein Hauptkritikpunkt ist, daß ich mir unter einem zukunftsfähigen Bahn-Netz eben doch etwas anderes vorstelle als eine Kumulation von mehr oder weniger insularen Stichstrecken. Als Fernziel hätte ich einen RE / MEX Stuttgart - Calw - Nagold (oder noch weiter) der jetzt angestrebten S-Bahnlösung ohnehin vorgezogen, da ich von überlangen S-Bahnlinien mit großer Haltestellendichte und somit auch Verspätungsanfälligkeit, aber ohne WCs, eigentlich nicht viel halte. Das ist dann einfach nicht mehr das passende Format. "Hermann-Hesse-Bahn" mag ja marketingtechnisch gut klingen, ähnlich wie "Kulturbahn", hätte aber vor allem erst einmal der Arbeitstitel für die vollständige Wiederinstandsetzung der bestehenden Strecke sein sollen, die dann wieder freizügig für ein bestmöglich zugeschnittenes Verkehrsangebot zwischen Stuttgart und dem gesamten nördlichen Schwarzwald zur Verfügung gestanden hätte. Jetzt hat man die doch etwas absurde Situation, regelmäßig einen großen Umweg fahren zu müssen, gleichzeitig eine eigentlich unnütze und mehr oder weniger baufällige Brücke zu haben, die man zwar aus Denkmalschutzgründen (vorerst) nicht abreißen darf, wohl aber weiterhin laufend untersuchen muß. Eine konkrete Reaktivierungsabsicht würde, wenn eine Sanierung der Brücke nicht mehr möglich ist, wohl wenigstens eine verträgliche Nachfolgelösung erlauben, so wie ja auch schon in Heumaden. Ohne eine allfällige Nutzen / Kosten-Analyse vorweg nehmen zu wollen, aber momentan scheint es wohl vor allem so zu sein, daß ein etwaiger Mehrwert des Lückenschlusses von den erwarteten Baukosten wieder aufgefressen würde. Der Prellbock selber ist wohl das kleinste Problem, der wurde ja seinerzeit auch in Weil der Stadt mitten aufs Gleis gepflanzt, konnte dann aber auch mühelos wieder entfernt werden, als kein Grund mehr für die Sperrung der weiterführenden Strecke gegeben war.
...im Übrigen bin ich der Meinung, daß die U15 in die Nordbahnhof- und Friedhofstraße gehört! (frei nach Marcus Porcius Cato d.Ä.)
03. 02. 2026, 07:35
(03. 02. 2026, 01:47)WN 26 schrieb: Wenn das von Anfang an so geplant war, halte ich das für einen klaren Fall von Schwabenstreich. Dafür gibt es Machbarkeitsstudien, Verkehrsuntersuchungen und co. Und die scheinen zu dem Ergebnis gekommen zu sein dass die Verbindung weiter in Richtung Nagold eben nicht so bedeutend ist wie du meinst. Natürlich wäre ein Lückenschluss wünschenswert, da aber mehr als nur 1-2 Weichen dafür nötig gewesen wären, eben auch dementsprechend mit höheren Kosten verbunden, die dann wieder einen positiven Kosten-Nutzen-Faktor gefährdet hätten. Und dann hab ich lieber eine, aus deiner Sicht "nutzlose", Stichstrecke, als dass die Strecke immernoch ungenutzt vergammelt...
03. 02. 2026, 17:26
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03. 02. 2026, 17:32 von A streetcar named desire.
Bearbeitungsgrund: ps hinzugefügt
)
(01. 02. 2026, 10:37)snowtrain schrieb: Der Zug hat mehrere Einsersitze aufzuweisen was ich sehr begrüße: "Das ist ein entsetzlicher Stuhl!" Kein Blick nach draußen, direkt neben der Toilette (und so riecht es auch), und wenn man die Beine ausstreckt stoßen die durchlaufenden Fahrgäste dagegen. Dann freue ich mich wenn Du Dich da hinsetzt, umso mehr reguläre Plätze sind für mich frei. Ich bin heute selber mal mitgefahren, zum Glück war es nicht voll, denn dieser "entsetzliche Stuhl" wäre der letzte den ich genommen hätte.Für alle die zu jung sind um die Anspielung mit dem "entsetzlichen Stuhl" zu verstehen: https://www.youtube.com/watch?v=VOYQe9j9JkA ps: Danke für die Bilder!
... ich kenne Menschen aus der Praxis, die sich liebend gerne darauf setzen würden
.( und so gesehen wär's ne Idee für den neuen .16 )
03. 02. 2026, 19:49
Erstmal find ich es große Klasse dass der große Tag gekommen ist und die Züge auf der Strecke rollen. Bin im Sommer 2020 ein Teil der Trasse entlang gewandert und damals war es noch schwer vorstellbar das hier tatsächlich wieder der Betrieb aufgenommen werden sollte. Nun die Frage, wie man zukünftig im Raum Weil der Stadt-Renningen mit RB und der S-Bahn einen sinnvollen, harmonischen Zugbetrieb auf die Reihe bekommt. Ideal wäre es natürlich wenn die S Bahnen in Weil der Stadt wieder eine Überschlagswende bekäme, es bräuchte aber wohl dann einen weiteren Bahnsteig -Gleis 3/103- damit die HBB stets bis Renningen verkehren kann. Derzeit wird dieses Gleis zwar für abgestellte S Bahnen benutzt, aber denke hier würde man sicher eine Lösung finden, zbsp das man S Bahnen vermehrt in Leonberg abstellt in der Nacht. Da bei Betrieb der HHB nach Renningen keine Kapazität mehr für die S62 besteht, wäre eine Idee das diese Sprinterzüge von Feuerbach kommend anstelle von Weil der Stadt nach Böblingen fahren. So könnte die S62 zur HVZ die S60 entlasten. Brauch dann aber insbesondere in Sindelfingen Anpassungen der Gleise.
03. 02. 2026, 23:18
Am einfachsten wäre es die RB67 zu nem weiteren MEX zu machen und quasi die Halte der Express-S-Bahn bzw. S62 übernimmt. Wiederum wäre die Frage, wo das Gegenende wäre, da bei S21 ja eher nicht im Tiefbahnhof geendet werden soll?!
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