(Vor 10 Stunden)Ensign Joe schrieb: Auch ein wenig blöd, dass man in Weil der Stadt nicht bahnsteiggleich umsteigen kann, sondern etliche hundert Meter von der S-Bahn weg aussteigt und dann noch durch die Unterführung zum Mittelbahnsteig muss...
Etliche 100 Meter? Bist du in Ostelsheim ausgestiegen? Wie kann man ein so schlechtes Gespür für Entfernungen haben? Ja, die Umsteigesituation könnte natürlich etwas besser sein, aber so harsch übertreiben muss man es auch nicht... Die Umsteigesituation ist finde ich ok, es sind etwa 100 Meter bis zur Unterführung und dass man durch eine Unterführung muss ist ja normal bei nicht bahnsteiggleichen Umstiegen. Ich würde es in etwa mit Zuffenhausen Gleis 11 vergleichen. Es gibt wesentlich schlechtere Umsteigebeziehungen als das.
Probleme sehe ich eher in der Betriebsführung bei der Weiterführung in Richtung Renningen, wenn die S6 eine überschlagende Wende in Weil der Stadt haben soll (wünschenswert um nicht durch 6 Minuten Wenden regelmäßig Folgeverspätungen zu produzieren), dann braucht sie dafür Gleis 1 und Gleis 2. Und selbst wenn man unterstellt, dass auf Gleis 1 wirklich nur zum Fahrgäste ein- bzw aussteigen gehalten wird, sprich direkt nach Ankunft in die Abstellung rangiert wird, bzw erst kurz vor Abfahrt bereitgestellt wird (je nachdem ob Gleis 1 oder Gleis 2 das Abfahrtsgleis sein soll), dann kommen sich trotzdem RB76 und S6 ins Gehege.
Den Fahrplan ab Juni als Grundlage genommen:
S6 aus Renningen kommt an 10:27 - 10:29 soll bereits die RB76 nach Renningen abfahren
RB76 aus Renningen kommt an 10:45 - 10:48 soll bereits die S6 nach Renningen abfahren
Also egal wie rum, zwischen S6 und RB76 wird es bei Überschlagender Wende und Nutzung von Gleis 1 durch die S6 knapp.
Optimal wäre was das angeht ein Bahnsteig an Gleis 3, für einen möglichst kurzen Fußweg zu erreichen direkt auf Höhe der Unterführung. Allerdings weiß ich nicht, inwiefern Gleis 3 von der SBahn als Abstellgleis genutzt wird und ob man dies für die HHB entbehren könnte.
In Renningen ist der Weg nochmal ein paar Meter länger, dort hätte man mit etwas mehr Geld vmtl den Weg verkürzen können, indem man das Stumpfgleis noch etwas näher an die Unterführung heran gebaut hätte