06. 02. 2026, 12:12
(06. 02. 2026, 11:19)AlexB2507 schrieb: Eine der 3 untersuchten Varianten in Böblingen sah eine Verlängerung Vaihingen - Sindelfingen Bf. - Böblingen Bf. und eine Tangentiale Eichholz - Sindelfingen Bf. - Böblingen Bf. vor. Wo fährt letztere den bitte nach Stuttgart???Das sind eben auch erstmal Ideen. Was daraus wird - mal sehen, es wird aber nicht der Hauptnutzen sein. Die Linie 74 hat auch Fahrten Bernhausen - Nürtingen, aber die Linie geht halt offiziell bis Degerloch.
(06. 02. 2026, 11:19)AlexB2507 schrieb: Was spräche den dagegen, die umliegenden Gemeinden an einer Schwestergesellschaft der SSB mitreden zu lassen? Ich meine, wenn man eine so nennenswerte Strecke, wie es in LuBU der Fall gewesen wäre, dort baut, dann ist das durchaus naheliegend, dass die Stadt dort auch mitreden darf.Eine solche Schwester geht nicht, weil die Schwester dann nicht in Stuttgart fährt und somit Stuttgart nicht beteiligt sein darf. Die AVG hat ja auch nur noch die Linien, die Stadt und Umland verbinden, weder reine Stadt- noch reine Umlandlinien.
(06. 02. 2026, 11:19)AlexB2507 schrieb: Eine eigene Umlandbahngesellschaft findet sich ja in div. Städten wie eben Kassel, Chemnitz oder Karlsruhe, ob diese dann nur nach BoStrab oder auch nach EBO fährt dürfte meinem Verständnis nach erstmal egal sein. Auch in Stuttgart wäre die Idee nicht komplett neu, man denke an die "Stuttgarter Vorort-Straßenbahnen" in den 1910er Jahren.Formal macht der Mischbetrieb EBO/BOStrab tatsächlich einen großen Unterschied, weil (derzeit) für Ausschreibungen in beiden Bereichen unterschiedliche Regelungen gelten und man daher ohnehin einen Sonderstatus braucht. Außerdem gibt es bei solchen aufwändigen Systemen, welche zusätzliche Aufwände verursachen, keine Mitbewerber, welche dagegen klagen würden, weil keiner den Aufwand leisten will ;-)
Ansonsten sind das Unternehmen, die es schon vorher gab, keine Neugründung, um eine Ausschreibunspflicht zu umgehen.
Es gab auch in Stuttgart noch bis vor kurzem eine solche Gesellschaft, die END. Diese wurde aufgelöst, um die Direktvergabe in Stuttgart an die SSB nicht zu gefährden. Obwohl die END in Heumaden auch Stuttgart befuhr (Linie 130/131), wurde das wohl als zu riskant betrachtet.
(06. 02. 2026, 11:19)AlexB2507 schrieb: Zur Erinnerung an die Entscheidung für LUCIE und gegen die SSB: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...a92ef.html (Ja, das ist bereits 7 Jahre her...)
Das Hauptargument war immer der Städtebau. Man hat sich sogar von der AVG und der geplanten RSBNA abgegrenzt, indem man nicht einmal 55cm Einstiegshöhe akzeptiert hat. Dann hätte man ggf. am VDV-TramTrain mitbestellten können und hätte heute einen anderen Stand, der es nicht erlaubt hätte das Projekt so abzusägen.
Die Systementscheidung ist eine andere als die Betreiberentscheidung. Auch die SSB könnte ein NF-System betreiben, wie auch ein anderer Anbieter ein SSB-kompatibles Hochflursystem.
(06. 02. 2026, 11:19)AlexB2507 schrieb: Wenn wir uns wünschen, dass irgendwann mal wieder eine Schienenbahn den Zollberg erklimmt und Esslingen mit Nellingen verbindet, wäre es äußerst Ratsam diese Fehler nicht nochmal zu machen.Wenn das eine Verlängerung der U7 ist, dann wäre das kein Problem. Nur habe ich bei der ansonsten eher ÖPNV-feindlichen Haltung des Kreises Esslingen so meine Zweifel, dass das jemals überhaupt so weit wie Ludwigsburg kommt. In Sindelfingen/Böblingen glaube ich eher daran.
