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Fragestellung Umgang Kapazitätsbedarfe „Stadtbahn-Stammstrecken“
#39
(28. 12. 2025, 20:06)vloppy schrieb: Manchmal frage ich mich, wann Leute, die sich hier beteiligen, das letzte Mal mit den entsprechenden Linien gefahren sind.

U2 ist 6-21 Uhr dauerhaft voll, auf der ganzen Strecke, zwischen Neugereut und Botnang, überfüllt zwischen BC Wilhelmsplatz und Vogelsang.
U13 ist ebenfalls ganztags gut voll - insbesondere zwischen Hedelfingen und BC Wilhelmsplatz
U5 - je nachdem ob sie vor oder nach U6 fährt ebenfalls - zumindest bis Möhringen Bf
U14 sammelt i.d.R. zwischen Charlottenplatz und Stöckach ebenfalls genug Fahrgäste auf um gut ausgelastet Ri. Mühlhausen zu fahren

Zwischen HBF und Stöckach sowie zw. Charlottenplatz und Stöckach ist nahezu jede Bahn tagsüber voll. Da wäre eben z.B. auch zu überlegen ob eben z.B. die U9 auch umstellbar wäre oder eben eine weitere Tangentialverbindung wie im Ausgangspost vorgeschlagen Ri. Osten sinnvoll wäre.

Du kannst davon ausgehen dass sowohl der SSB über Fahrgasterhebungen und über die Automatischen Zählsysteme in einigen Fahrzeugtypen recht genaue Auslastungsdaten der einzelnen Linien und Fahrten vorliegen, der Stadt Stuttgart als Eigentümer damit auch.

Ichbin mir sicher dass nicht jede U2 zwischen 6 Uhr und 21 Uhr dauerhaft voll bzw überfüllt ist. Bei der U2 beobachte ich immer wieder Fahrten n der Staatsgalerie bei denen der erste Wagen voll ist während man im 2. Wagen noch bequem einen Sitzplatz bekommt. Aber auch das ist natürlich immer nur eine Momentaufnahme.

Wenn die U2 wirklich so an der Kapazitätsgrenze laufen würde dann gäbe es vor einem Umbau auf Doppeltraktion für die U2 mit sehr hohen Investitionskosten folgende deutlich günstiger zu habende "Lösungen":

Ganztägige Verlängerung der U9 bis nach Botnang, das kostet dann zwei Fahrzeuge mehr, die man in derHVZ aktuell eh braucht, und etwa 4 bis 6 Fahrer mehr. 

Umlegung/Ergänzung der U19 durch eine Linie Neugeraut - Bad Cannstatt - Mineralbäder - Rathaus - Hauptbahnhof dann entweder kehren in der Wendeanlage am Hauptbahnhof oder direkt weiter über Staatsgalerie - Bad Cannstatt nach Neugereut. Das kostet zwar auch Fahrzeuge und Personal ist aber deutlich billiger wie die Bahnsteige zu verlängern. 

Bei der U5 würde man vor einer Umstellung auf Doppeltraktionen erst mal einen 10-Minuten Takt zwischen Killesberg und Degerloch/Möhringen einführen, der ja mal irgendwann durch die "Überlagerung" von U25 und U5 kommen soll. 

Selbst beim Doppeltraktionsausbau der U1 gab es ja mindestens seitens der SSB am Anfang durchaus Überlegungen nur die Strecke zwischen Fellbach und Bad Cannstatt auszubauen für Doppeltraktionen und dann die U1 zu "teilen" in einen Ast in Doppeltraktion zwischen Fellbach und Innenstadtschleife entgegengesetzt zur U11 und einen Ast in Einzeltraktion zwischen Heslach und Hauptbahnhof.
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RE: Fragestellung Umgang Kapazitätsbedarfe „Stadtbahn-Stammstrecken“ - von sp dr 60 - 04. 01. 2026, 10:25

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