(31. 12. 2025, 18:45)dt8.de schrieb:(30. 12. 2025, 11:11)luchs schrieb: Manchmal träume ich noch dass es mal tangentiale Verbindungen von Neugereut bzw. Steinhaldenfeld zum Max-Eyth-See sowie von Mühlhausen nach Mönchfeld gebaut wird. Das würde eine U19 ermöglichen vom Mercedes über Cannstatt Steinhaldenfeld, Mühlhausen, Zuffenhausen bis nach Stammheim. Dies würde ganz viele Beziehungen heute mit umständlichen Umsteigen oder ewiglangen Busrundfahrten ersetzen, die so umständlich sind, dass man heute eben das Auto nimmt. Zudem ist kein Streckeabschnitt, keine Wendeanlage betroffen, die an der Auslastungsgrenze betrieben wird. Betriebliche Vorteile hätte man auch noch. Viele Aus- und Einrückwege würde man auch deutlich verkürzen.
Aber gerade für Max-Eyth-See - Steinhaldenfeld empfinde ich einen derartigen Anschluss nicht für sinnvoll. Besser wäre es, die Verbindung so anzuschließen, da eine Fahrt Neugereut - Verbindung - Wagrainäcker möglich wird.
Dann könnte man eine Linie von Oeffingen - Neugereut in Doppeltraktion fahren und gleichzeitig den eingleisigen Engpass an der Oberen Ziegelei und den Ausbau des Daimlerplatzes umgehen.
Und wo willst du dann hinfahren? Die U14 Strecke ist ja auch nicht für Doppeltraktion ausgebaut und um zum Neckarpark zu kommen wäre das ja schon ein erheblicher Umweg und Zeitverlust, dass sind ja geschätzt 3-4km und drei Stopps mehr als die heutige Strecke bis zu den Mineralbädern.
Von Steinhaldenfeld bis Daimlerstraße gibt es dann gar kein Verbindung mehr in die City? Oder gibt es ab Mineralbäder/Stöckach plötzlich wieder Kapa für eine Linie mehr? Die U12 Strecke über Hallschlag, Nordbahnhof - mündet ja irgendwann in der Hauptstrecke und dann sind wir auch da wieder bei Strecken-Kapazitätsengpässen.
Strategisch muss man sich auch mal vergegenwärtigen, dass die Neckar-Brücken sowohl über die Hofener Schleuse, wie auch bei der Elbestraße in die Jahre kommen. Sollte es da jemals wie bei der Rosenstreinbrücke zu plötzlichen Sperrungen kommen dann ist der gesamte Betriebshof Remseck über Jahre abgeschnitten und nutzlos. Wenn diese Brücken über Jahrzehnte geplant ersetzt werden, kann man ja rechtzeitig über alternative Provisorien nachdenken (bestimmt nicht billig) - aber wir sehen ja in Dresden wie auch in Stuttgart, dass Spannbetonbrücken da manchmal erheblich in die Zeitpläne spucken. Wohl denn - dass in beiden diesen Fällen zumindest durch Streckenänderung da Alternativen zur Verfügung standen.
Hofen und Mühlhausen, kann man sicher irgendwie anders über Busse an die Welt anbinden - aber die glaube ich 60 Stadtbahnen stehen dann in Remseck halt blöd rum und fehlen im Netz.