21. 12. 2025, 22:19
Hallo zusammen,
immer wieder fällt mir auf, wie beschränkt sich ein Kapazitätsaufbau bei der Stadtbahn darstellt: Hauptbahnhof-Olgaeck bzw. Staatsgalerie-Stöckach sind mit jeweils 5 Linien (ohne U11) dicht.
Einen 4-gleisigen Tunnel Staatsgalerie-Stöckach hat man aus meiner Sicht im Zuge Neubau Bahnhof „verbaselt“…. oder eine Achse Nordbahnhof-Hauptbahnhof/Nord-Keplerplatz-Berliner Platz.
Wie sähe dann nun eine mögliche weitere einfachere Entlastung aus?
Längere Züge - super schwer, siehe aktueller U1 Ausbau Heslach/Fellbach, U2 Bad Cannstatt / Botnang mit theoretischem Bedarf, was ich so lese…
Muss man sich von Takt 10 auf dichtere Takte mit anderer Signalisierung / Zugsicherung ausrichten? Oder mutmaßlich geringer ausgelastete Abschnitte aus Stammstrecken herauslösen und oberirdisch verknüpfen (was zugegebenermaßen eine Abkehr vom heutigen Stadtbahnsystem wäre)? Wäre aber für Linien mit massiver Auslastung Hilfe für mehr Kapazitäten … siehe U2.
Hieraus meine Ansätze:
U5 Nord mit U4 Ost als Tangentialverbindung Pragfriedhof/Stöckach/Karl-Olga-Krankenhaus verknüpfen
U4 West mit U15 Süd oberirdisch durch City in auf Strassenniveau (auch anspruchsvoll, klar!) mit Tieferlegung Stammstrecke Charlottenolatz-Bopser
U15 Nord / Stammheim mit Leinfelden und potenziell Plieningen surch Split in Möhringen verbinden?
Welche Tangenten könnten Entlastungen versprechen?
An was kann man sich heute für die Zukunft ausrichten, ohne immense Kosten?
Bin gespannt, wie Ihr dazu denkt, was Ihr für noch machbar haltet ohne riesige Aufwände in Form von etlichen zusätzlichen Tunnelkiometern.
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