07. 01. 2017, 22:36
(03. 01. 2017, 10:27)metalhead schrieb: Und wir müssen uns nicht auf die Aussage von Leuten verlassen, die Seilbahnen einfach grundsätzlich schwachsinnig finden und selbst aber gar keine Seilbahnexperten sind.
Kann ja Niemand ahnen, dass es Leute gibt, die schlichtweg jede physikalische Gegebenheit (zum Beispiel, dass ein Seil gemäß der Schwerkraft auf einer ebenen Strecke durchhängt) in Frage stellen. Dazu muss man kein Experte sein, nur nicht ganz so doof wie andere.
(03. 01. 2017, 10:27)metalhead schrieb: Es ging übrigens darum "auf die Schleppkurve der Haltebuchten zu verzichten". Dich darauf hinzuweisen, dass Haltebuchten keine Schleppkurven haben, sondern die Fahrzeuge, hab ich mal weggelassen und mich deshalb auf die Haltebuchten bezogen.
Hahahahah dein Ernst???

(03. 01. 2017, 10:27)metalhead schrieb: Daher meinte ich nicht in welchem Winkel die Räder stehen, sondern tatsächlich die Verziehung. Hier allerdings den Einfahrbereich, da bei der Ausfahrt die Schleppkurve kaum Auswirkungen hat. Der hintere Teil wird ja wieder auf die Fahrbahn geschleppt.
Sicherlich. Für das, dass die Schlepkurve bei der Ausfahrt keine Auswirkungen hat, ist der Verziehungsbereich in deinem Link mit 14+3 Metern = 17 METER aber ziehmlich lange!!

(03. 01. 2017, 10:27)metalhead schrieb: Das mag man meinen. Aber wie erklärst du dir, dass fast alle älteren Bushaltebuchten im Ein- und Ausfahrbereich spiegelbildlich ausgeführt sind? Heute führt man den Einfahrwinkel eben wegen der Schleppkurve viel großzügiger aus, siehe hier:
http://www.nahverkehr-info.de/pdf/busbucht.pdf
Es gibt so viele Bushaltestellen, bei denen die hintere Achse bei der Einfahrt über den Bordstein fährt, da kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da jemand mal eine Schleppkurve angelegt hat. Ich vermute, dass viele Planer in den Gemeinden den ÖPNV einfach nicht ernst nehmen (oder nahmen) und deshalb so etwas dabei heraus kommt.
Ja kann ich mir erklären: Vielleicht war es gar nicht gewünscht, den kompletten überstrichenen Bereich zu bauen.
Vor allem im Bestand ist es oftmals aus Platzgründen einfach kaum möglich, die Normen anzuwenden, vor allem wenn man bedenkt, dass das Beispiel sich auf eine kerzengerade Straße bezieht, die man so in Deutschland einfach nicht sehr oft hat. Je nach Lage fallen die Parameter im Ein-und Ausfahrbereich kleiner und-/oder größer aus.
(03. 01. 2017, 10:27)metalhead schrieb: Übrigens gibt es das alles auch von anderer Seite zum Nachlesen, nämlich hier:
http://www.nahverkehr-info.de/haltestelle.php
Etwas weiter unten findest du Erläuterungen, wie man Haltebuchten ausführen sollte und auch nochmal einen solchen Baufehler. Regelwerke darf man hier leider nicht veröffentlichen.
Ich kenne solche Fälle. Da würde ich einfach mal dazu übergehen, die Verantwortlichen den Schaden aus eigener Tasche begleichen zu lassen, dann würde das aufhören. Wenn ich das Büro hier in der Nähe sehe: Baut ständig scheiße und kriegt trotzdem alle Aufträge der Stadt. Man könnte sowas auch Veruntreuung von Steuergeldern nennen.