So wie im Freiburger Bild muß man es auch nicht bauen.
Gleise in der Mitte auseinanderziehen und Pkw im Gleisbereich fahren lassen. Damit bleiben die Fußgänger auf dem Gehweg und sind da nicht mehr gefährdet als auf einem normalen Gehweg. Die höhere Kante am Bordstein sehe ich nicht als Problem, in Stuttgart ist der Bordstein am Bahnsteig 1 m hoch und auch erlaubt ;-)
Aber ernsthaft, warum sollte eine 30 cm-Bahnsteigkante ein Problem darstellen, geht doch an Bushaltestellen auch. Man muß eben nur am Anfang eine Abflachung machen, für den Fall, daß da ein Pkw hinkommt.
Und was den von Dir erwähnten Unfall in Karlsruhe angeht: der wäre in Stuttgart genauso passiert. Auch in Stuttgart müssen die Fußgänger vom Bahnsteig herunter auf die Straßenebene, um dann an der Ampel zu warten, um die Fahrbahn zu überqueren.
Da wäre eine Variante mit Bahnsteig am Geweg und auseinanderziehen der Gleise sogar potentiell sicherer, weil ein Autofahrer da bei Geradeausfahrt eben nicht plötzlich auf eine Haltestelleninsel "trifft".
Das stimmt. Kommt aber davon, daß die Neubaustrecken zum Großteil auf eigem Bahnkörper in der Pampa verlaufen, da stört das nicht.
Im bebauten Gebiet sind die neuen Haltestellen aber schon behutsamer angelegt. Hier die einzige neue Haltestelle in bebautem Gebiet (Reutebachgasse):
![[Bild: dsc_2263i.jpg]](http://bilder.gtvier.de/dsc_2263i.jpg)
(07. 02. 2015, 16:34)hopperpl schrieb: Hier fehlen komplett alle Schutzanlagen für Fußgänger, vollständig. "Fußgängerbereich" [Tempo-20-Zone] zu definieren, eine 20 auf die Fahrbahn zu malen und eine Bedarfshalt-Signalanlage aufzubauen ist bei Neuanlagen unzureichend. Erweitere und hellere Straßenbeleuchtung fehlt, Gefahren- und Warnhinweise vor und für Fußgänger fehlen, Blinklichter usw. Siehe StVZO (mit Z).
Gleise in der Mitte auseinanderziehen und Pkw im Gleisbereich fahren lassen. Damit bleiben die Fußgänger auf dem Gehweg und sind da nicht mehr gefährdet als auf einem normalen Gehweg. Die höhere Kante am Bordstein sehe ich nicht als Problem, in Stuttgart ist der Bordstein am Bahnsteig 1 m hoch und auch erlaubt ;-)
Aber ernsthaft, warum sollte eine 30 cm-Bahnsteigkante ein Problem darstellen, geht doch an Bushaltestellen auch. Man muß eben nur am Anfang eine Abflachung machen, für den Fall, daß da ein Pkw hinkommt.
Und was den von Dir erwähnten Unfall in Karlsruhe angeht: der wäre in Stuttgart genauso passiert. Auch in Stuttgart müssen die Fußgänger vom Bahnsteig herunter auf die Straßenebene, um dann an der Ampel zu warten, um die Fahrbahn zu überqueren.
Da wäre eine Variante mit Bahnsteig am Geweg und auseinanderziehen der Gleise sogar potentiell sicherer, weil ein Autofahrer da bei Geradeausfahrt eben nicht plötzlich auf eine Haltestelleninsel "trifft".
(07. 02. 2015, 16:34)hopperpl schrieb: Aber Schade, kein Bild von den Neubaustrecken aus Freiburg. Die dortigen Haltestellen sind nämlich ähnlicher zu Hochbahnsteigen, als zu dieser (müßte Holzmarkt sein).
Das stimmt. Kommt aber davon, daß die Neubaustrecken zum Großteil auf eigem Bahnkörper in der Pampa verlaufen, da stört das nicht.
Im bebauten Gebiet sind die neuen Haltestellen aber schon behutsamer angelegt. Hier die einzige neue Haltestelle in bebautem Gebiet (Reutebachgasse):
![[Bild: dsc_2263i.jpg]](http://bilder.gtvier.de/dsc_2263i.jpg)