20. 07. 2010, 18:31
Soviel vorweg: ich kann mit der sogenannten "neuen deutschen Rechtschreibung" auch nicht viel anfangen und schreibe lieber weiterhin so, wie ich's gewöhnt bin. Vielleicht ein paar Bemerkungen noch:

Um aber auf das Transportmittel zurückzukommen: wie wäre es, um diese Sprachklippe einigermaßen elegant zu umschiffen, mit der guten alten Abkürzung "KOM"?
"Auf dem Foto sieht man das Schild, das die SSB wegen eines Fehlers spätestens im Dezember austauschen sollte."
Hier ist das zweite "das" auch kein Artikel, sondern ein Relativpronomen und leitet wie in anderen Fällen die Konjunktion "daß" / "dass" einen Nebensatz ein. Das alles auch noch bei nahezu gleicher Aussprache. Wirklich nicht ganz so einfach mit unserer Grammatik...

Wo ist da jetzt der Ausspracheunterschied zwischen dem Bindewort "bis" und dem Biß / Biss?
(20. 07. 2010, 16:09)SSB-TOM schrieb: Das Kuriose daran: Demnach sprechen wir z.B. "Bus" falsch aus. Dem Primärklang nach zu urteilen müsste man eigentlich "Buss" schreiben.Was stört Dich daran jetzt genau, sollen wir lieber "Buß" bzw. "Buss" schreiben (die Ungarn zum Beispiel haben haben ihren "Busz" ja auch entsprechend assimiliert) oder "Buus" sagen? Andererseits ist der "Bus" ja auch kein deutsches Wort, sondern ein Fremdwort, vielmehr die letzte und an sich bedeutungslose Silbe, die davon noch übriggeblieben ist. Wobei mir einfällt: mein Latein ist zwar mehr als miserabel, aber soviel ich weiß gibt es dort je nach Wort bzw. Kasus oder Numerus sogar beide Aussprachevarianten, mit langem oder kurzem "u".

Um aber auf das Transportmittel zurückzukommen: wie wäre es, um diese Sprachklippe einigermaßen elegant zu umschiffen, mit der guten alten Abkürzung "KOM"?

(20. 07. 2010, 16:09)SSB-TOM schrieb: "Das" ist übrigens ein Artikel und steht demnach immer in Beziehung zu einem anderen Wort (z.B. das Boot, das Haus), während "dass" als Bindewort anzusehen ist. Bindewörter können Nebensätze einleiten oder verbinden, wobei dann immer zuvor ein Komma steht.Da gab es doch in früheren Zeiten den schönen Spruch: "Kannst Du dieses, jenes, welches sagen, darf "das" keinen Buckel tragen", den die Rechtschreibreform dann leider auf den Müllhaufen des Deutschunterrichts verbannt hat. So wie zum Beispiel hier:
"Auf dem Foto sieht man das Schild, das die SSB wegen eines Fehlers spätestens im Dezember austauschen sollte."
Hier ist das zweite "das" auch kein Artikel, sondern ein Relativpronomen und leitet wie in anderen Fällen die Konjunktion "daß" / "dass" einen Nebensatz ein. Das alles auch noch bei nahezu gleicher Aussprache. Wirklich nicht ganz so einfach mit unserer Grammatik...

(20. 07. 2010, 16:09)SSB-TOM schrieb: Ganz leicht zu merken: "Daß" wurde abgeschafft und wird nun "dass" geschrieben. Somit müsste man das nicht weiter erklären. Prinzipiell gilt nun aber folgende, leicht verständliche Regel (zusammengefasst): Alle Wörter mit einem kurzgesprochenem Vokal bzw. Selbstlaut und einem darauffolgenden "s" (z.B. nass, kess, biss, Ross oder Kuss) schreibt man mit "ss". Vokale erkennt man leicht am Primärklang aus einer Silbe des Wortes...Da könnte man fast glauben, der "Twillight"-Wahn hielte auch schon hier im Bahnforum Einzug, so nach dem Motto: wir führen die Rechtschreibdiskussion weiter, bis(s) wir hier völlig ins "Off-Topic" kommen...

Wo ist da jetzt der Ausspracheunterschied zwischen dem Bindewort "bis" und dem Biß / Biss?
...im Übrigen bin ich der Meinung, daß die U15 in die Nordbahnhof- und Friedhofstraße gehört! (frei nach Marcus Porcius Cato d.Ä.)