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Überregioanle Bus-Kampagne (+SSB)
#1
Eine Buskampagne zieht beinahe durch die Welt

Bei dem Versuch in vielen größeren Städten in Deutschland Werbung auf Bussen umherfahren zu lassen blieb die SSB nicht verschont, jedoch:

-Stuttgart (SSB-AG)
abgesagt, Werbung mit weltanschaulichem, religiösem, pornografischem, sexistischem und politischem Inhalt würde nicht geschaltet

http://www.buskampagne.de/

Die Kampange rollt nun auf einem Privat-Fahrzeug der Organisation durch die Republick.
Für Busfreunde kommt somit am 10.06.09 die Gelegenheit nach Stuttgart mal mit einen ehemaligen BVG Bus (Berliner Verkehrs Betreibe) mitzufahren !

Folgendes von der Organisation !
Wer also auf eine Tour durch (s)eine Stadt mitkommen möchte, muss sich also nur in die Busschlange stellen und kann kostenlos mitfahren. Das genaue Programm wird jeweils drei Tage im Vorraus auf dieser Homepage bekanntgegeben. http://www.buskampagne.de/


Nun könnt ihr darüber denken wie ihr meint.. aber ich finde dass es wichtigeres gibt als manchen Menschen das Weltbild so zu zerstören/verändern
Ich möchte hiermit nicht Werben sondern nur auf die kostenlose Rundfahrt in Stuttgart hinweisen ---bedingt viel Spaß damit---
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#2
Ich glaube auch an keinen ,,Gott´´ - aber diese Idee ist doch etwas verücktBig Grin

Aber so eine kostenlose Mitfahrt lockt sicher Leute an.
Viele Grüße aus Möhringen
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#3
Ich würde den Satz wie folgt vervollständigen:
(25. 05. 2009, 20:41)MB O405 schrieb: Nun könnt ihr darüber denken wie ihr meint.. aber ich finde dass es wichtigeres gibt als manchen Menschen das Weltbild so zu zerstören/verändern
, wie zum Beispiel überall Werbung für Gott (die Kirche) zu machen ("Jesus lebt" u. ä.).
... und dann Organisationen anderer Ansicht selbiges zu verwehren. Etwas mehr Konsequenz in Sachen Meinungsfreiheit wäre hier durchaus angebracht, in diesem Fall heißt das Werbung für die Kirchen zu verbieten, wenn man Werbung für Atheisten, aber (logischerweise) auch Werbung für Sekten nicht zulassen möchte.
Daher werde ich - wenn organisatorisch möglich - daran teilnehmen.
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#4
Ich fühle mich als Atheist auch diskriminiert, für die ständige Christenwerbung in den S-Bahnen - die regen mich einfach nur auf.
Genau so wie ich das aber "toleriere", müssten Christen wohl auch damit leben wenn Atheistenwerbung auf den Bussen mitfährt. Und was ist daran falsch irgendwelchen Menschen ihr "Weltbild" zu zerstören, wenn dies (meiner Meinung nach) auf einem Märchen basiert?
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#5
(26. 05. 2009, 08:53)Andy0711 schrieb: ... und dann Organisationen anderer Ansicht selbiges zu verwehren. Etwas mehr Konsequenz in Sachen Meinungsfreiheit wäre hier durchaus angebracht, in diesem Fall heißt das Werbung für die Kirchen zu verbieten, wenn man Werbung für Atheisten, aber (logischerweise) auch Werbung für Sekten nicht zulassen möchte.
Daher werde ich - wenn organisatorisch möglich - daran teilnehmen.
Wo gibt es denn bei den SSB Werbung "für Gott"? Ich kenne das nur aus der S-Bahn, und selbst da ist es vom Ausmaß her nicht mit einem kompletten Bus zu vergleichen.
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#6
Genau wegen dieser gespaltenen Ansicht, halte ich nichts von dieser Werbung......außerdem geht ja auch nicht gar hervor für was die werben wollen. Ich bin einfach grundsätzlich der Meinung das Religion in Öffentlichkeit (d.h. Straße, verkehrsmittel, läden, schulen und plotik) nichts zu suchen hat, denn es ist jedem frei überlassen ob er sich damit auseinandersezt oder nicht.
Dass heißst aber auch dass man keine Busse, Bahnen oder Werbeflächen mit Atheisten-Werbung bekleben muss.
Besser gefällt es mir wie sie es auf Englisch gemacht haben: Es gibt warscheinlich keinen Gott. Denn so würden die Leute wie bei Kirchen plakaten sagen: " Das ist Ansichtssache!"
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#7
Ich finde es sehr korrekt, wenn man "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" sagt... gibt es irgendeinen Beweis dass es einen Gott gibt? Irgendeinen? Auch nur einen winzig kleinen? Ich glaube nicht. Und in der Wissenschaft ist für solche Fälle der Begriff "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" (=nichts spricht dafür) korrekt. Probably ist so unsicher, so im Sinne von "wir glauben ja selbst vielleicht dran". Das kann doch auch nicht richtig sein. Lässt die christliche Werbung in den S-Bahnen denn irgendeinen Zweifel?

LG Chris
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#8
(26. 05. 2009, 14:32)Richi1992 schrieb: Genau wegen dieser gespaltenen Ansicht, halte ich nichts von dieser Werbung......außerdem geht ja auch nicht gar hervor für was die werben wollen.
Für was wohl? Ich zitiere noch mal die Untertitel:
- Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben.
=> Religionen behaupten in der Regel das Gegenteil.
- Werte sind menschlich - auf uns kommt es an.
=> Religionen beanspruchen in der Regel die Menschlichkeit nur für sich.
- Aufklärung heißt, Verantwortung zu übernehmen.
=> Religionen können es leichter machen, die Verantwortung abzuschieben.
(26. 05. 2009, 14:32)Richi1992 schrieb: Ich bin einfach grundsätzlich der Meinung das Religion in Öffentlichkeit (d.h. Straße, verkehrsmittel, läden, schulen und plotik) nichts zu suchen hat, denn es ist jedem frei überlassen ob er sich damit auseinandersezt oder nicht.
Ich auch, aber in der S-Bahn scheint das ja nicht möglich zu sein.
(26. 05. 2009, 14:32)Richi1992 schrieb: Dass heißst aber auch dass man keine Busse, Bahnen oder Werbeflächen mit Atheisten-Werbung bekleben muss.
Aber eben auch nicht mit religiösen Sprüchen.
(26. 05. 2009, 14:32)Richi1992 schrieb: Besser gefällt es mir wie sie es auf Englisch gemacht haben: Es gibt warscheinlich keinen Gott. Denn so würden die Leute wie bei Kirchen plakaten sagen: " Das ist Ansichtssache!"
Ansichtssache ist es sicher nicht, wie man wahrscheinlich schreibt, das kommt nämlich von >wahr<. *scnr*

Aber bei einigen der religiösen Sprüchen und Behauptungen dreht sich mir der Magen rum - da kann man eben genau nicht sagen "Das ist Ansichtssache!" Die Sprüche sind teilweise schon sehr aufdringlich, rechthaberisch sowie - letztendlich - diskriminierend und selbstbeweihräuchernd, wenn man die Menge an Leid in Betracht zieht, die die Kirchen schon über die Menschheit gebracht haben.
Nur wegen dieser Sprüche unterstütze ich diese Kampagne - ansonsten würde ich sie ablehnen.

(26. 05. 2009, 15:16)sprudel91 schrieb: Lässt die christliche Werbung in den S-Bahnen denn irgendeinen Zweifel?
Ja: am Realitätssinn und Urteilsvermögen der Menschheit.
Nein: ohne Religion wirst Du nicht glücklich, bist nicht zur Nächstenliebe fähig und: Du hast Unrecht! 2000 Jahre Diskriminierung können nicht irren.

WYSIIB: "What You See: Ignore It. Believe!"
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#9
(26. 05. 2009, 15:23)Andy0711 schrieb:
(26. 05. 2009, 14:32)Richi1992 schrieb: Besser gefällt es mir wie sie es auf Englisch gemacht haben: Es gibt warscheinlich keinen Gott. Denn so würden die Leute wie bei Kirchen plakaten sagen: " Das ist Ansichtssache!"
Ansichtssache ist es sicher nicht, wie man wahrscheinlich schreibt, das kommt nämlich von >wahr<. *scnr*

Erstens ist das im englischen nicht so und zweitens hat das Wort einen zweiten Teil der von >scheinbar< kommt.

Also die Werbungen in den S-Bahnen finde ich nicht unbedingt richtig aber im Vergleich zu diesen rießigen provokativen Werbebannern auf den Bussen sind sie doch vergleichsweiße unauffällig und stören auch niemanden.

Desweiteren wollen die religiösen Aufkleber auch Hoffnung vermitteln und zum Nachdenken anregen während die Bus-Kampagne einfach provokant ist und im Prinzip keinen Nutzen hat als auch mal seine Rechte ausspielen zu wollen. Weil, seien wir mal ehrlich, es gibt eh viel mehr Atheisten als Christen, für wen ist also die Werbung? Will man etwa Christen zu Atheisten umerziehen und ihnen ihren Glauben und ihre Hoffnung nehmen?

Also ich finde es toll wenn man glauben kann weil man einfach befreiter durchs leben geht und das auch ganz unabhängig davon ob es Gott nun wirklich gibt oder nicht.
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#10
Was hier geredet wird ist meiner Meinung nach, sorry, aber purer Scheiß. Es gibt in Deutschland Werbe- und Meinungsfreiheit. Solange hier keine anrüchigen oder gar pornografischen Dinge publiziert werden oder demokratische Grundwerte verletzt werden, ist Werbung für Glaubensgrundsätze völlig legitim. Man kann diese Werbung nicht verbieten.
Zum anderen muss hier meiner Meinung nach sehr stark differenziert werden, ob radikale Gruppen oder gemäßigte Institutionen/ Glaubensgemeinschaften hinter der Werbung stehen. Denn man sollte nicht vergessen, Kirchen sind in unserer Gesellschaft immer noch die Gemeinschaften mit den Anhängern und Außerdem die größten Hilfsorganisationen weltweit. Also wieso keine Werbung für diese Grundsätze?
Gruß IVA
Gelassenheit ist die Kunst, in der gegenwärtigen Situtation schon den Abstand zu gewinnen, den sonst erst die Zeit schafft.
Hans-Joachim Eckstein
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