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Württembergische Schwarzwaldbahn
12. 08. 2016, 11:22
Beitrag #31
RE: Württembergische Schwarzwaldbahn
(12. 08. 2016 09:52)metalhead schrieb:  Danke für deine Infos mit offenbar mehr lokalen Kenntnissen Smile Weißt du warum einige Züge in Nagold enden? Vielleicht ist die geringe Nachfrage auch eine Folge der schlechten Anschlüsse in Hochdorf und Horb. Um jetzt aber einen passenden Fahrplan zu erstellen mit Anschlüssen und unter Berücksichtigung der Gleisanlagen fehlt mir leider die Zeit.

Sorry für die Krätsche – die Nagold-Züge sind i. d. R. Verstärkerzüge, die südlich von Nagold nicht reinpassen (und wo auch kaum Bedarf besteht – Hochdorf-Horb ist nicht sehr nachgefragt und die, die in Hochdorf aussteigen, sind hauptsächlich Anschlussfahrgäste). Die Strecke ist eingleisig mit eher langen Blockabständen, der Bahnhof Hochdorf so zurückgebaut, dass Kreuzungen von Nagoldtalzügen kaum möglich sind – das wird auf der zweigleisigen Strecke zw. Eutingen und Horb erledigt. Ja, und dann ist die Verbindungskurve Hochdorf zur Gäubahn wiederum eingleisig und zusätzlich wird das Streckengleis der Gäubahn gekreuzt.

Eine Durchbindung bis Bahnhof Nagold wäre imo machbar, der Bahnhof hat auch die Kapazitäten. Aber alles südlich davon würde ich dann doch eher mit Umsteigen lösen.

(12. 08. 2016 09:52)metalhead schrieb:  Wenn man schon einen MEX als zusätzliches Angebot macht, sollte man wirklich möglichst wenig halten. Orte ohne MEX-Halt verlieren ja nichts. Von Wildberg z.B. könnte man ja in Weil der Stadt auf den MEX umsteigen und wäre dann immernoch schneller in Stuttgart, als mit Umstieg auf die S-Bahn oder über Hochdorf/Herrenberg.

Es geht beim MEX-Konzept ja gerade darum, außerhalb des Großraums Stuttgart überall zu halten (also quasi eine RB). Deswegen würde ich meinen: Entweder MEX bis Calw/Nagold mit Halt überall ab Weil der Stadt oder die Kombination S-Bahn bis Calw und RE bis Nagold, wobei der RE dann wie von dir vorgeschlagen deutlich beschleunigt fährt und die Relation möglicherweise sogar in unter einer Stunde schafft.

Ich persönlich würde es auch gar nicht schlecht finden, die S6 dauerhaft Schwabstraße-Renningen-Böblingen fahren zu lassen und Renningen-Calw/Nagold komplett und ausschließlich per MEX bedienen. Das würde allerdings bedeuten, Weil der Stadt und Malmsheim die S-Bahn wegzunehmen (was zusammen mit der Fahrtzeitverkürzung und dem Komfortgewinn jedoch verkaufbar wäre).
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12. 08. 2016, 14:34
Beitrag #32
RE: Württembergische Schwarzwaldbahn
(12. 08. 2016 11:22)Seelbergbahner schrieb:  Es geht beim MEX-Konzept ja gerade darum, außerhalb des Großraums Stuttgart überall zu halten (also quasi eine RB). Deswegen würde ich meinen: Entweder MEX bis Calw/Nagold mit Halt überall ab Weil der Stadt oder die Kombination S-Bahn bis Calw und RE bis Nagold, wobei der RE dann wie von dir vorgeschlagen deutlich beschleunigt fährt und die Relation möglicherweise sogar in unter einer Stunde schafft.

Ja stimmt, das hab ich nicht bedacht. Aber der Name ist ja prinzipiell mal egal, es geht ja um das Konzept an sich. Natürlich wäre es dann wohl eher ein RE Wink
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16. 08. 2016, 09:41
Beitrag #33
RE: Württembergische Schwarzwaldbahn
(12. 08. 2016 11:22)Seelbergbahner schrieb:  Es geht beim MEX-Konzept ja gerade darum, außerhalb des Großraums Stuttgart überall zu halten (also quasi eine RB). Deswegen würde ich meinen: Entweder MEX bis Calw/Nagold mit Halt überall ab Weil der Stadt oder die Kombination S-Bahn bis Calw und RE bis Nagold, wobei der RE dann wie von dir vorgeschlagen deutlich beschleunigt fährt und die Relation möglicherweise sogar in unter einer Stunde schafft.

Ich persönlich würde es auch gar nicht schlecht finden, die S6 dauerhaft Schwabstraße-Renningen-Böblingen fahren zu lassen und Renningen-Calw/Nagold komplett und ausschließlich per MEX bedienen. Das würde allerdings bedeuten, Weil der Stadt und Malmsheim die S-Bahn wegzunehmen (was zusammen mit der Fahrtzeitverkürzung und dem Komfortgewinn jedoch verkaufbar wäre).

Stimmt, der MEX ist ja letztendlich nix anderes, als vor Jahren der StadtExpress mal war. Umetikettiert sozusagen Tongue

Ein stündlicher MEX mit allen Halten ab Weil der Stadt bis Nagold hätte natürlich den Vorteil, dass er sowohl bei der HHB als auch im Nagoldtal die halbstündlichen Verstärker ersetzen kann, die Nagoldtal-RB würde dann die stündlichen Züge PF-Horb weiter bedienen. Auf dem MEX-Fahrweg würden alle Haltepunkte bedient und der Halbstundentakt wäre auch für Ostelsheim, Heumaden oder Bad Teinach gewährleistet.
Bleibt nur die Frage, was mit den Nagoldtal-Verstärkern passiert. Wenden die dann bereits in Calw mit Umstieg auf den MEX?
Alles in allem sicher lösbar, allerdings ergibt das für Stuttgart-Nagold keine Fahrzeit unter 1:00 h.

Das wiederum wäre mit dem RE möglich. Zwar müsste auch dieser im Hinblick auf die Feinverteilung in Althengstett, Calw, Wildberg und Nagold halten (und "spart" damit nur 3 Haltepunkte, bzw. 4 wenn Malmsheim wegfällt), allerdings wäre dann sicher die Fahrzeit < 1:00 machbar.
Problematisch werden dann eventuell die Zugkreuzungen. Auf der HHB momentan (zukünftig) nur in Ostelsheim möglich, mit Baumaßnahmen ggf. auch in Althengstett. Auf der Nagoldtalbahn sieht es besser aus, da sind Bad Teinach und Wildberg zweigleisig, mit Baumaßnahmen lässt sich bestimmt auch im Bereich Calw Süd (Alter Bahnhof) was machen, ohne genaue Kenntnis der Gleislage.
Zudem verlieren dadurch Malmsheim, Ostelsheim, Heumaden und Bad Teinach den Halbstundentakt

Insgesamt sind es gute Ideen, ist eben nur die Frage ob man mehr Wert auf kurze Fahrzeit Stuttgart - Nagold legt oder auf eine Bedienung aller Haltepunkte im Halbstundentakt
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19. 08. 2016, 14:04
Beitrag #34
RE: Württembergische Schwarzwaldbahn
Neues zu den Zügen der HHB (Hermann Hesse Bahn)
http://railcolornews.com/2016/08/18/de-z...-projects/

Grüße: Silvia Weiß
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24. 09. 2016, 23:41
Beitrag #35
Bürger Aktion Unsere Schwarzwaldbahn
Open Frontier Railway Walk – Bürger überwinden (Bahn-) Grenzen
Samstagnachmittag, 1. Oktober 2016 | ca. 15.30 – 17.30 Uhr

Mehr Info auf: http://www.unsere-schwarzwaldbahn.de/

... i muß di Stroßaboh no kriaga, denn laufa well i nedd... in memoriam Wolle...
[Bild: images?q=tbn:ANd9GcRQEru-NwWZlreHvKoxefs..._372zExwJQ]
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04. 10. 2016, 18:34 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04. 10. 2016 18:40 von Micha.)
Beitrag #36
SWB (4.10.16): 'Bürger öffnen symbolisch die Bahn-Grenze'
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt...5c62f.html

[...] Die Schwarzwaldbahn sei die einzige noch nicht wieder aktive Bahnverbindung aus der Metropolregion in die Landeshauptstadt, und [...]
Stimmt doch wohl nicht ganz ...

... i muß di Stroßaboh no kriaga, denn laufa well i nedd... in memoriam Wolle...
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04. 10. 2016, 19:26
Beitrag #37
RE: SWB (4.10.16): 'Bürger öffnen symbolisch die Bahn-Grenze'
(04. 10. 2016 18:34)Micha schrieb:  http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt...5c62f.html

[...]Bahnverbindung aus der Metropolregion in die Landeshauptstadt, und [...]
Stimmt doch wohl nicht ganz ...
Hmmm, welche fehlt denn Deiner Meinung nach sonst noch? Ich dachte, die Aussage bezieht sich auf Hauptbahnen oder wenigstens - ich nenne es mal - "hauptbahn-ähnliche" Ein- und Ausfallstrecken, im praktischen Sinn also überregionale Weiterführungen von bestehenden S-Bahnsträngen. Mit Ausnahme der südlichen S2, deren Weiterbau von Fi-Bernhausen nach Neuhausen man aber wohl als beschlossene Sache sehen kann, wäre doch dann die nördliche S6 tatsächlich die einzige und letzte S-Bahnlinie, die im "Nirgendwo" ohne eisenbahnerische Weiterführung endet.

Anderes sähe es natürlich aus, wenn Du "klassische" Nebenbahnen (vor allem solche, die früher wenigstens teilweise Durchgangsverkehr bis Stuttgart hatten) in der Metropolregion oder auch "schlummernde" Strecken wie Schusterbahn oder Panoramabahn, deren Potential nicht voll ausgenutzt wird, in Deine Aussage mit einbeziehst. Da fiele mir natürlich auch noch eine ganze Handvoll ein, und das in fast jedem Status von "Aktivierung extrem unwahrscheinlich oder illusorisch" bis "Aktivierung mehr als naheliegend"...

...im Übrigen bin ich der Meinung, daß die U15 in die Nordbahnhof- und Friedhofstraße gehört! (frei nach Marcus Porcius Cato d.Ä.)
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04. 10. 2016, 23:19
Beitrag #38
RE: Württembergische Schwarzwaldbahn
Ja, ich dachte da an die sog. Nebenbahnen: Markgröningen - LB, die aber wohl nie (?) bis Hbf durchgebunden war.
Unter illusorisch würde ich z.B. Schönaich - BB ( - Hbf) und Waldenbuch - LF ( - Hbf) verbuchen, da leider abgebaut.

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02. 12. 2016, 15:10
Beitrag #39
RE: Württembergische Schwarzwaldbahn
Wie siehts eigentlich für den MEX aus mit den Bahnsteighöhen von 1/2 m auf der Hessebahn (gut, wahrscheinlich dann eh Neubau und Verlängerung) und den 1 m in Renningen? Erhöht man da, oder wird Bahnsteig 1 abgesenkt? Wäre wohl am sinnvollsten.
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05. 12. 2016, 17:42
Beitrag #40
RE: Württembergische Schwarzwaldbahn
Man kann auch einfach mit der Einsteigshöhe 76cm fahren. So schafft es der Murrbahn-MEX auch ab nächsten Jahr in Waiblingen und Winnenden am 96er zu halten.
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