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Eigene Stadtbahnplanung
11. 01. 2008, 00:11
Beitrag #21
RE: Eigene Stadtbahnplanung
Und noch eine Idee von mir: durch die weitere Aufwertung des Neckarparks (Mercedes-Benz Welt, Planetarium, Straßenbahnmuseum) und die Erschließung des ehemaligen Güterbahnhofs als Wohngebiet könnte man über eine reguläre U11 nachdenken. Mein Vorschlag wäre ein Verlauf Mercedes-Benz Welt (Grünstreifen ab Daimler-Stadion (Schleyer-Halle) wäre sogar vorhanden) - Daimler-Stadion (Schleyer-Halle) - Cannstatter Wasen (Anschluß des neuen Wohngebietes) - Mercedesstraße - Mineralbäder - Metzstraße - Stöckach - Neckartor - Staatsgalerie - Hbf - Friedrichsbau - Berliner Platz - Rothebühlplatz - Rathaus - Charlottenplatz - Staatsgalerie - Neckartor und zurück bis Mercedes-Benz Welt.
Zu Großereignissen könnten natürlich weiterhin Sonderzüge bis zum Daimler-Stadion fahren.
Auch eine Innenstadtschleife gibt es ja bis jetzt nicht! (man beachte meinen Usernamen Smile )
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11. 01. 2008, 15:28
Beitrag #22
RE: Eigene Stadtbahnplanung
um mal die Idee mit der Innenstadtschleife aufzuschnappen...

U941
Rotebühlplatz-Hauptbahnhof-Stöckach-Ostendplatz-Im Degen-Untertürkheim-Kienbachstraße-Augsburger Platz-Wihelmsplatz (Bad Canstatt)-Mineralbäder-Hauptbahnhof-Rotebühlplatz-Stöckach-Canstatt-Augsburger Platz-Untertürkheim-Schlachthof-Stöckach-Rotebühlplatz, dann wieder wie am Anfang.

Die Fahrpläne würden dann so aussehen, dass sich Züge der beiden Richtungen jeweils am HbF. treffen.

U11 als reguläre Linie...-> dafür müsste man meiner Meinung nach erst die Haltestelle am Stadion ausbauen...

Gruß
Yugi
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11. 01. 2008, 22:50
Beitrag #23
RE: Eigene Stadtbahnplanung
Yugi500 schrieb:U941
Rotebühlplatz-Hauptbahnhof-Stöckach-Ostendplatz-Im Degen-Untertürkheim-Kienbachstraße-Augsburger Platz-Wihelmsplatz (Bad Canstatt)-Mineralbäder-Hauptbahnhof-Rotebühlplatz-Stöckach-Canstatt-Augsburger Platz-Untertürkheim-Schlachthof-Stöckach-Rotebühlplatz, dann wieder wie am Anfang.

Das heißt zwischen Staatsgallerie und Stöckach fährt die gleiche Linie am gleichen Bahnsteig in 2 Richtungen? Das blickt doch kein Mensch.

Yugi500 schrieb:Die Fahrpläne würden dann so aussehen, dass sich Züge der beiden Richtungen jeweils am HbF. treffen.

Was hätte das für Vor und Nachteile?

Yugi500 schrieb:U11 als reguläre Linie...-> dafür müsste man meiner Meinung nach erst die Haltestelle am Stadion ausbauen...

Das dürfte ja das geringste Problem sein. Das mangelnde Fahrgastpotenzial gibt mir da eher zu denken. Denn zum MB-Museum kommt man auch gut mit der S-Bahn.
Zum neuen Wohn- und Gewerbegebiet könnte man zur besseren ÖPNV-Anbindung auch einfach einen zusätzlichen zugang zur S-Bahn bauen.
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12. 01. 2008, 01:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12. 01. 2008 01:06 von Yugi500.)
Beitrag #24
RE: Eigene Stadtbahnplanung
glx schrieb:
Yugi500 schrieb:U941
Rotebühlplatz-Hauptbahnhof-Stöckach-Ostendplatz-Im Degen-Untertürkheim-Kienbachstraße-Augsburger Platz-Wihelmsplatz (Bad Canstatt)-Mineralbäder-Hauptbahnhof-Rotebühlplatz-Stöckach-Canstatt-Augsburger Platz-Untertürkheim-Schlachthof-Stöckach-Rotebühlplatz, dann wieder wie am Anfang.

Das heißt zwischen Staatsgallerie und Stöckach fährt die gleiche Linie am gleichen Bahnsteig in 2 Richtungen? Das blickt doch kein Mensch.
Mmh... wenn man den Fahrplan so taktet, dass jeder zweite Zug, sagen wir die um 00, 20 und 40 die Strecke A nimmt und die um 10, 30 und 50 die Strecke B nimmt, dann müsste des eig. durch den blick auf die Uhr hinzubekommen sein, desweiteren Schildern die Bahnen, die erst nach Canstatt fahren mit Bad Canstatt und die die erst nach Untertürkheim fahren mit Untertürkheim. Dort schildern sie dann jeweils um.

glx schrieb:
Yugi500 schrieb:Die Fahrpläne würden dann so aussehen, dass sich Züge der beiden Richtungen jeweils am HbF. treffen.

Was hätte das für Vor und Nachteile?
Also dabei hab ich mir eig. gedacht, dass es dann auch den Umsteigeprozess erleichtert und es verständlicher macht, wenn man bspw. sagt, der Zug am Mittelbahnsteig fährt zuerst nach Untertürkheim, dann erst nach Canstatt und der am äußeren Bahnsteig fährt zuerst nach Canstatt, dann erst nach Untertürkheim. Desweiteren hab ich einfach mal grob geschätzt, dass dadurch einigermaßen ein gescheider Takt zw. eben Staatsgalerie und Stöckach zu Stande kommt.

Gruß
Yugi

PS: Ich geb gern zu, dass ich längst nicht mehr so sehr mit der Thematik vertraut bin, wie vor 2-3 Jahren ^^, da ich mich in der Zwischenzeit eher mit der aktuellen Luftfahrt auseinandersetze.
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13. 01. 2008, 18:51
Beitrag #25
RE: Eigene Stadtbahnplanung
wär vllt logischer da auch jeweils in z.B HBF und Untertürkheim die Liniennummer zu ändern. Das würde zwar bedeuten, dass der Rundverkehr nicht so deutlich wird, aber einfacher zu verstehen ist es allemal.
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15. 01. 2008, 18:14
Beitrag #26
Ideenspiel Stadtbahn Stuttgart nach Karlsruher Modell... Was wäre wenn?...
Hab mir mal so überlegt, was wäre, wenn man damals bei der Planung des Nahverkehrsnetzes in Stuttgart die Überlegungen statt zu einer Voll-S-Bahn zu einem S-Bahnnetz nach Karlsruher Modell gingen. Wie würdet ihr euch das Liniennetz (mit Liniennummer und Ziel) Vorstellen... Gibt es denn derzeit, um das etwas realistischer zu gestalten, außer in S-Vahingen noch andere Überleitungsgleise von Gleisen der SSB zu denen der DB?
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15. 01. 2008, 19:15
Beitrag #27
RE: Ideenspiel Stadtbahn Stuttgart nach Karlsruher Modell... Was wäre wenn?...
Nö - aber in Karlsruhe gabs ja ursprünglich auch nur RETA-RETL...
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15. 01. 2008, 21:01
Beitrag #28
RE: Ideenspiel Stadtbahn Stuttgart nach Karlsruher Modell... Was wäre wenn?...
Hallo,

nun ich halte davon eherlich gesagt nicht viel. Entweder sind dann die Fahrzeuge auf den S-Bahnstrecken überlastet, da zu klein oder die Fahrzeuge sind für den Stadtbahnbetrieb überdimensioniert. Hier ist es IMHO eindeutig klüger die ansich unterschiedlichen Aufgaben der Systeme auch auf verschiedene Fahrzeuge zu verteilen. Weitere Übergänge einzubasteln dürfte an ein paar Stellen ohne viel Aufwand möglich sein. Z.B. am nördl. Umfahrgleis Stgt-Untertürkheim Gbf....

Grüße,

Lennart

P.S. Ich habe diesen Thread zu "Eigene Stadtbahnplanung" hinzugefügt. Ist eindeutig übersichtlicher.
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16. 01. 2008, 16:07
Beitrag #29
Wenn Stuttgart in Nordbaden läge ...
... gäbe es vermutlich folgende "S"-Bahn-Linien zusätzlich (ich fange mal "oben" an:

Marbach-Backnang
Backnang- SH-Hessental
Bietigheim-Lauffen
Bietigheim-Vaihingen/E.
Ludwigsburg-Markgrönigen
Korntal-Weissach
Schorndorf-Welzheim
Weil der Stadt-Calw
Plochingen-Geislingen
Göppingen-Boll
Plochingen-Wendlingen-Lenningen
Wendlingen-Nürtingen-Neuffen
Nürtingen-Metzingen-Bad Urach
Böblingen-Dettenhausen
Herrenberg-Tübingen
Herrenberg-Eutingen

Alle selbstverständlich bis zum Stuttgarter Schlossplatz durchgebunden, notfalls über eine 4-gleisige oberirdische Strecke über die Königstraße.
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16. 01. 2008, 22:04
Beitrag #30
RE: Wenn Stuttgart in Nordbaden läge ...
Rainer [S schrieb:]
... gäbe es vermutlich folgende "S"-Bahn-Linien zusätzlich (ich fange mal "oben" an:[...]
Zugegeben, die durchaus sinnvollen Erweiterungen wären mit dem Karlsruher Modell einfacher zu realisieren. Wobei ich mir auch einen verkürzten S-Bahn-Triebzug à la 426 vorstellen könnte, der mit einer ähnlichen Kapazität eines Stadtbahnwagens und mit abgeworfener Überkapazität die weniger nachfragestarken Außenäste bedienen könnte.

Rainer [S schrieb:]
Alle selbstverständlich bis zum Stuttgarter Schlossplatz durchgebunden, notfalls über eine 4-gleisige oberirdische Strecke über die Königstraße.
Äh... Die Königstraße ist eine Fußgängerzone! Als ÖV-Freak vergisst man zugegebenermaßen gelegentlich, dass Straßen - vor allem Fußgängerzonen - auch andere Funktionen haben als die der schnöden Verkehrsschneiße. Durchaus kann eine Straßenbahn eine Fußgängerzone bereichern; aber zu viel Straßenbahn ist auch nicht das, wofür man Fußgängerzonen einrichtet.

Die Karlsruher Kaiserstraße z.B.: Sie ist ein Dorado für Straßenbahnfreaks, die sich nicht sattsehen können, an dem unaufhörlichen Fluss von Straßenbahnfahrzeugen. Dabei sollten sie mal über den Sucher schauen und zumindest gelegentlich Leute beobachten, Leute, die die Fußgängerzone dazu nutzen, wofür sie geschaffen worden ist: zum Einkaufen und Flanieren. Und mitunter sähen sie, dass diese Leute manchmal etwas genervt sind, wenn sich eine weitere 75m lange Wand mit Schrittgeschwindigkeit an ihnen vorbeischiebt.

Die Königstraße als Schienenschneiße, die den gesamten städtischen und Vorortverkehr aufnehmen muss? Das will doch hoffentlich niemand! Daher und auch aus Gründen des hohen Fahrgastaufkommens in der Stuttgarter S-Bahn ist es schon ganz vernünftig, dass der Vorortverkehr zwar mit den wichtigsten städtischen Funktionen verknüpft ist, dennoch recht schnell über den gesonderten Weg des S-Bahn-Tunnels mit größerem Haltestellenabstand rollt.

Das Karlsruher Modell eignet sich am besten für die kleineren Großstädte wie eben Karlsruhe, Heilbronn, Saarbrücken und Kassel - besonders wenn der Bahnhof dezentral gelegen ist, wie es auch in Braunschweig der Fall ist. Mal sehen, ob es auch in den größeren Städten Mehrsystemanwendungen als Netzergänzungen - gleich welcher Art - geben wird.
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