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Wurde der Cannstatter Wilhelmsplatz falsch gebaut?
#65
(09. 01. 2023, 19:32)dt8.de schrieb: Und Du nicht erkannt: Du kannst Dir nur aussuchen, durch welches Wohngebiet Du fährst.
(09. 01. 2023, 19:32)dt8.de schrieb: Und das ist keine Belastung von Feuerbach und Zuffenhausen? Oder sind die Zuffenhausener Dir mehr egal als die Cannstatter?

In Feuerbach und Zuffenhausen existieren separierte Kraftfahrstraßen die extra zu diesen Zweck gebaut wurden. Zudem werden ja durch keine denkbare Maßnahme in Bad Cannstatt diese Straßen mehr belastet.
Die Waiblinger/Nürnberger Straße ist eine historische Straße die erst später zur Verkehrsschneiße umgebaut wurde.
Nur der kurze Abschnitt um den Feuerbacher Bahnhof ist mit der Bad Cannstatter Situation vergleichbar. Man sollte hier definitiv ebenfalls eine Lösung finden in der der KFZ Verkehr östlich der Bahn geführt wird, das ist richtig.

(09. 01. 2023, 19:32)dt8.de schrieb: Alternativ steht die Abwahl der Regierung, die es mit solchen Maßnahmen übertreibt, auch im Raum. Denk da mal drüber nach. Die Mehrheit wählt nur Grün, solange die Maßnahmen sie nicht zu stark treffen. Das kann sich auch wieder ändern.
Bei einer Hau-Ruck Entscheidung „wir verbieten morgen alle Autos“ wäre das vermutlich gegeben.
Bei einer Reduzierung step by step aber eher weniger.

Auch in den 70ern schien die Welt unterzugehen als man die Königstraße für Autos sperrte, heute ist es ein Großteil des Cityrings.
Hätten wir uns in den 70er Jahren über einen autofreien Cityring ausgetauscht, hättest du dies vermutlich auch als Abwahlkriterium der Regierung angebracht. Jetzt 50 Jahre später können wir davon ausgehen, dass auch die verbleibenden KFZ-Straßen früher oder später verschwinden werden. Ob in 5 oder in 50 Jahren.

(09. 01. 2023, 19:32)dt8.de schrieb: Was Du nennst sind aber die Strecken ohne eigenen Bahnkörper. Wo gibt es da bei eigenem Bahnkörper und Streckenbau sagen wir mal älter als 20 Jahre, also aus der Anfangszeit?
Die Nordbahnhofstraße zb hat einen eigenen Bahnkörper und man kann ihn im mittleren Bereich überall queren. Das war auch so als da noch die Straßenbahn fuhr.

(09. 01. 2023, 19:32)dt8.de schrieb: Ich nenne Gegenbeispiel S-Rot: kaum Autoverkehr, kaum Querungen.
Da legst du aber die Messlatte ziemlich hoch, wenn dir die Querungen in Rot zu wenig sind.
[Bild: querungenrot7uiyt.jpg]

Nordöstlich der Schusterbahn war ja eine 4-spurige Straße geplant, daher gibt es dort kaum noch Querungen.

(09. 01. 2023, 19:32)dt8.de schrieb:
(07. 01. 2023, 13:37)glx schrieb: Oder auch da wo gar keiner Stadtbahn auch nur in der nähe wäre wie die B27 in LB-Eglosheim, die alte B14 Durchfahrt durch Böblingen, mitten in der Innenstadt, die alte B14 in Fellbach beim Schwabenlandtower (wieso nur konnte man da keine Luxuswohnungen verkaufen?) usw.
Weil man es nicht macht, heißt das nicht, dass es nicht geht.
Diese Antwort bekommt man von den Straßenbaulastträgern wenn man nachfragt.
Oder glaubst du ernsthaft, dass zB ein Bürgerverein Eglosheim, örtliche Vertreter des Fuß- und Radverkehrs (VCD, ADFC usw) zufrieden ist, dass man die B27 dort auf 410 Meter nicht als Fußgänger queren kann?
Glaubst du eine Stadt Ludwigsburg würde die über 11.000 Einwohner dieses Stadtteils nicht gerne mit so einer „einfachen“ Maßnahme zufrieden stellen? Wie viel Sympathie die Politik durch solche Maßnahmen gewinnen könnte…

Gleiches gilt auch für die anderen genannten Stellen.

(09. 01. 2023, 19:32)dt8.de schrieb: Nicht mit Stadtbahngleisen zwischen beiden Fahrbahnen. Unfallrisiko, weil die Fußgänger dann nur das grüne Licht schon auf der anderen Seite sehen und nicht auf die Stadtbahn achten.
Da ja Stadtbahnen nicht „plötzlich vom Himmel fallen“ sollte es mit einen modernen Ampel-Steuersystem möglich sein, die Fußgängerampeln entsprechend zu koordinieren. Wenn die Stadtbahn geradeaus fahren darf, dürfen das in der Regel die Autos auch. Daher gibt es wenn eine Stadtbahn auftaucht sowieso kein Fußgänger-Grün.

(09. 01. 2023, 19:32)dt8.de schrieb: Vergiss es. Das bekommst Du in solchen Außenbereichen nicht hin. Zu langsam und unzuverlässig. Das kommt schon daher, dass die Bahn auf solchen Verbindungen zu große Umwege macht, um die Ströme zu bündeln. Und wenn dann das Ziel nicht in der Innenstadt am Hbf liegt, die Anschlüsse nicht klappen, usw.

Fast-Großstädte wie Esslingen und Ludwigsburg sind schon äußerste Pampa?
Und wenn die Anschlüsse nicht klappen, dann müssen je gerade Direktverbindungen eingerichtet werden. Ludwigsburg – Esslingen kann man zB schon mit einen 30min Takt knapp 10.000 Nasen im Querschnitt abfangen.

(09. 01. 2023, 19:32)dt8.de schrieb: Ich spreche allerdings von Fellbach. Das macht in der Erreichbarkeit der B10 einen ziemlichen Unterschied.
Die Diskussion entbrannte darum, wer am Leuze von der B14 links in die Stadt abbiegt. Ich merkte an, dass man von dort zur Autobahn über die B10 eigentlich schneller wäre.
Von daher kann das mit Fellbach nichts zu tun haben, da du ja abstreitest das man den Kappelbergtunnel dort sinnvoll nutzen kann.

(09. 01. 2023, 19:32)dt8.de schrieb: Der Weg auf Google Maps ist übrigens dynamisch, kann je nach Verkehrslage auch etwas anderes herauskommen.
Das kann man zumindest zum Teil verhindern, wenn man eine Verbindung in der fernen Zukunft auswählt.

(09. 01. 2023, 19:32)dt8.de schrieb: Habe ich etwas von 70 geschrieben?
Von „schneller als Anderswo“.

Auf diesen einfach zu querenden eigenen Bahnkörper in Karlsruhe (zwischen Durlacher Tor und Kronenplatz) war vor der Kombilösung 50 erlaubt (die aktuelle Vmax ist mir nicht bekannt).
[Bild: cimg384902co5.jpg]

(09. 01. 2023, 23:03)metalhead schrieb: Wo und wieviele Querungsmöglichkeiten es gibt liegt sicherlich letztlich an einer Abwägung zwischen Stadtbahn-, Kfz-Verkehr und dem jeweiligen Querungsbedürfnis sowie den örtlichen Verhältnissen.
Auf den oben genannten eigenen Bahnkörper fuhr vor beginn der Bauarbeiten die Bahn einen Takt <2min.
In einen Gründerzeitgebiet sollte der Querungsbedarf gegeben sein.

(09. 01. 2023, 23:03)metalhead schrieb: In Bad Cannstatt wurden ja bereits Überwege ergänzt und durch die Bahnsteigverlängerungen kommen noch weitere dazu.
Stimmt, jetzt kann das „absolut“ vor „katastrophal“ bei der Bewertung der Fußgänger-durchlässigkeit entfallen.
Sie ist immer noch schlechter als die der Residenzbahn in KA-Grötzingen, wo man vor ca 10 Jahren sogar eine neue Brücke baute (!) um 250 Meter zwischen den Querungen hinzubekommen.
Zwischen den neuen Überweg und der Haltestelle Uff-Kirchhof sind es jetzt 325 Meter.

(09. 01. 2023, 23:03)metalhead schrieb: Grüne Welle für Fußgänger ist jedoch nicht sinnvoll umsetzbar. Stadtbahnen werden durch Springlichter nur angekündigt, es ist jedoch keine Signalisierung wie im Straßenverkehr, dass Züge für Überwege angehalten werden würden. Also könnte jederzeit ein Zug die grüne Welle unterbrechen und man steht erst Recht vor der roten Ampel.
Ein paar Optiken anders angebracht und das Problem wäre gelöst.
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RE: Wurde der Cannstatter Wilhelmsplatz falsch gebaut? - von glx - 14. 01. 2023, 12:07

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