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Wurde der Cannstatter Wilhelmsplatz falsch gebaut?
#41
Es freut mich, dass mein Vorschlag zur Reduzierung der Fahrtenbeziehungen am Wilhelmsplatz doch einige Aufmerksamkeit gewonnen hat.

Ich gebe zu - natürlich hat jede Änderung dort auch Auswirkungen auf die Umgebung. Aber hier sollte doch weiter als nur bis zur nächsten Nebenstraße, Wohnstraße gedacht werden. Viele Fahrtbeziehungen aus Fellbach, Sommerrain, Steinhaldenfeld, im Geiger, Winterhalde, Seelberg müssen eben nicht zwangsläufig über den Wilhelmsplatz, hier gäbe es durchaus weiträumigere "Umfahrungen". Natürlich braucht man da auch anderswo dann neue Abbiegespuren, Kanalisierungen, vielleicht auch mal parallel gegenläufige Einbahnstraßen. Und am Ende soll natürlich die Fahrzeit für PKW nicht kürzer, nicht noch komfortabler werden. Mein erstes Ansinnen war einzig und alleine die negativen Auswirkungen auf die Platzgestaltung zu reduzieren, den Wohlfühlfaktor dort zu erhöhen - weil dieser Platz hat Besseres verdient und könnte die ganze Umgebung die ja schon tlw. aus Fußgängerzonen besteht aufwerten und einbinden, statt wie bisher zu trennen. Und die Zeit wo man mit immer weiter steigendem PKW-Verkehr rechnet sind meines Erachtens vorbei.

Letztendendes muss man auch die Umgestaltung der umgebenden Verkehrsführung einbeziehen. Und die Neuorganisation ist auf der Westseite durch den Rosensteintunnel schon eingeleitet. Die Umgestaltung des Knoten vorm Bunker an der Rosensteinbrücke schon längst ausgemachte Sache. Das der ganze Verkehr von allen Seiten wie ein Trichter von allen Seiten geleitet über die König-Karls-Brücke fahren muss, muss nicht für immer in Stein gemeißelt bleiben. Zum Beispiel könnte viel mehr Verkehr von und in Richtung Sommerrein stattdessen über die Rosensteinbrücke ja sogar die Reinhold-Maier-Brücke geführt werden.

Im Osten kann die Verlegung der Haltestelle Augsburger Platz auch neue Verküpfungen zur Gnesener Straße bieten, die heute noch grausam durch Wohngebiete geführt sind und viele selbst gar nicht so weit her Ortfremde schon nicht finden. Hier stelle ich die Verknüpfung über die Brenzstraße, den kompletten Autobahn ähnlichen Ausbau der Gnesener' in Frage - das muss nicht immer so bleiben und den Platz der Rampen dort könnte man ebenso und besser neu verteilen indem man den Waiblinger Straße direkt anbindet.

Im Süden könnte man den Verkehr von zum Einwohner starken Seelberg über die Mercedesstraße führen anstatt alles über den Wilhelmsplatz zu führen. Vielleicht wären auch dort ein paar Einbahnstraßenregelungen und modale Filter in dem Wohngebiet selbst hilfreich.

Jetzt werden einige sagen "der ist ja Größenwahnsinnig" - nee all das ist billiger als ein einziger innerstädtischer Tunnel. Und vielleicht ist es an der Zeit auch mal wieder Visionen in der Stadtplanung zu verfolgen...

Und jetzt genug PKW-Straßen Planung. Den Buslinienverkehr habe ich noch gar nicht behandelt - will das jetzt auch gar nicht tun. Das wäre zu viel für heute. Aber auch hier sind die Grundbedingungen nicht in Stein gemeißelt. Eine Buslinie muss nicht da wenden wo sie endet. Man kann auch mal aus 2 Linien eine machen und umgekehrt. Und die Aufteilung welcher Bus zum Wilhelmsplatz welcher zum Bahnhofsvorplatz fährt - kann sich ändern. Linien können ganz aufgegeben werden ("ihr wisst sicher an welche ich da denke").
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#42
Es wäre schon ein riesen Vorteil, wenn die Stadtbahn in der Waiblinger Straße in Seitenlage statt in Mittellage verkehren würde (Richtung Daimlerplatz) und die Haltestelle Wilhelmsplatz ebenfalls in Richtung Westen (Richtung Wohnbebauung) verlegt werden würde. Somit hätte man auf der Hauptverkehrsroute Augsburger Platz - König-Karls-Brücke bedeutend weniger Kreuzungen.
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