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Coronavirus: Maskenpflicht im ÖPNV
#51
Ich hoffe mein Beitrag passt in diese Rubrik.
Gestern am HBF unten bei der S Bahn ( Gleis 101/102 ) stieg gegen 17.30 Uhr ein Herr mit großem Schild in der Hand aus der S Bahn und outete sich schnell als Corona-Gegner. Selbstverständlich ohne Maske, lief er an allem Ecken am Bahnsteig entlang und versuchte auch teils etwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Mit einer Dame kam er kurz ins Gespräch wobei diese nach wenigen Sekunden zeigte das sie nix von seiner Meinung hält und ihm dann aus dem Weg ging. Kurz später stieg er dann wieder eine S Bahn ein und fuhr weiter.
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#52
Thematisch passen tut er durchaus, allerdings kommen solche vergleichsweise unspektakulären Episoden (Person A bringt seine Ablehnung der Maskenpflicht zum Ausdruck, Person B gibt zu verstehen, daß sie diese Ansicht nicht teilt), die sonst kein weiteres Aufsehen erregen, gefühlt alle Tage mindestens einmal vor und würden wohl auf die Dauer den Umfang dieses Fadens sprengen. Sollte ein solcher Vorfall aus irgend einem Grund doch eine größere Resonanz verursachen oder einen ungewöhnlichen Verlauf nehmen, wäre er eventuell auch ein Kandidat für "Kurioses".
...im Übrigen bin ich der Meinung, daß die U15 in die Nordbahnhof- und Friedhofstraße gehört! (frei nach Marcus Porcius Cato d.Ä.)
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#53
Ein paar Sachen zum Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln:

  1. Entweder ist beim tragen von Alltagsmasken (also selbstgebastelt) oder in China hergestellte Masken, welches die europäische bzw. deutsche Normen nicht erfüllen, einen Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten. Das bedeutet, daß die Auslastung von mehr als 50% der gesamten Sitzplatzkapazität untersagt wird

    oder

  2. Jeder trägt die FFP2-Masken und zwar ausschließlich in Deutschland produziert und zertifiziert.
Die Regierung ist nicht berechtigt, insbesondere auf die öffentliche Verkehrsmittel angewiesene Leute der Infektionsgefahr auszusetzen. Sie aber ist es berechtigt, den Fahrzeugführern die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln für die Dauer des SARS-CoV-2 Problems zu verbieten. D.h. wer ein Führerschein und ein Auto hat, soll die öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzen dürfen. Kein Unternehmen darf den Fahrplan ausdünnen - nichts, gar nichts.
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#54
(07. 01. 2021, 12:51)Jack Lanthyer schrieb: Sie aber ist es berechtigt, den Fahrzeugführern die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln für die Dauer des SARS-CoV-2 Problems zu verbieten. D.h. wer ein Führerschein und ein Auto hat, soll die öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzen dürfen.
Geht nicht.
Besitz von Führerschein und Auto bedeutet nicht, dass es benutzt werden kann. Es soll Autos geben, die von mehreren Familienmitgliedern gemeinsam benutzt werden. Wer darf dann den ÖPNV nicht nutzen? Der, auf den das Auto zugelassen ist? Wenn aber gerade jemand anderes das Auto nutzt? Wenn es defekt ist?

Was ist dann mit den Parkgebühren? Wenn einer wegen der hohen Parkgebühren (10,- € pro Tag) den ÖPNV nutzt? Muss der dann auch das Auto nehmen? Oder gilt die Monatskarte dann als Parkschein? Und wenn es keine Parkplätze gibt?
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