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Welche(r) Landkreis(e) sollten zum VVS gehören?
#1
Was meint ihr ? Sollten auch andere Landkreise zum VVS gehören? Vielleicht Reutlingen oder Aalen?
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#2
Ich denke, dass es sinnvoll ist, den VVS-Tarif zumindest auf der Schiene bis zum nächsten Mittelzentrum, wo die Stadtzonene genutzt werden kann, anzuerkennen.
Diese Strecken, auf denen der VVS-Tarif gelten sollte, wären konkret:

Kirchheim (Neckar) - Heilbronn
Fornsbach - Schwäbisch Hall
Ergenzingen - Horb am Neckar
Vaihingen (Enz) - Pforzheim
Vaihingen (Enz) - Bretten
Nürtingen - Reutlingen - Tübingen
Herrenberg - Tübingen
Weil der Stadt - Calw

Bei den Landkreisen halte ich das für nicht möglich, insbesondere in Richtung Schwrzwald, wo die nur mäßig kooperativen Fitzelverbünde das Sagen haben. Soweit das realistische.

Jetzt Wunsch und Vision:
Sinnvoll ist es natürlich, meine Vision sieht nur noch 4 +2 Verbünde, einen großen VVS, einen großen KVV, einen OstWürttemergMobil, einen KONUS (bisheriges KONUS-Gebiet), sowie am Bodensee und im Elsass Verbpünde mit den Nachbarstädten.
Obwohl es den bwTarif gibt, halte ich eine Ausweitung der Verbünde für sinnvoll, sie sind dann halt doch nochmal günstiger und leichter zu vertreiben.


Wie sagt man nochmal: Mir haben alles, sogar mehr als 20 Verkehrsverbünde.
"Bitte verlassen Sie den Bereich der offenen Türen, damit wir unsere Fahrt fortsetzen können."
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#3
(14. 08. 2020, 21:16)Stromabnehmer schrieb: Obwohl es den bwTarif gibt, halte ich eine Ausweitung der Verbünde für sinnvoll, sie sind dann halt doch nochmal günstiger und leichter zu vertreiben.

Hallo Stromabnehmer,

mal abgesehen davon, dass die Verbünde unterschiedlich gestrickt sind (was eine Vergleichbarkeit erschwert), war das Ziel des VVS immer die Region Stuttgart. "nochmal günstiger" heißt in der Praxis: Noch mehr Verteilkämpfe unter noch mehr Verkehrsleistungserbringern und insgeamt noch weniger Einnahmen, somit noch mehr Abhängigkeit von Zuschüssen. M. E. war schon die zuletzt durchgeführte Tarifzonenreform ein Griff ins... äh, ein Schuss in den Ofen. Momentan merkt das in den Landkreisen quasi keiner, weil das Land zuschießt. Aber wehe, wenns damit ein Ende hat. Dann ist Heulen und Zähneklappern. Ich warte drauf, bis dann die ersten Forderungen nach einer Tariferhöhung kommen. Aber schau'n mer mal...

Viele Grüße

BW 76
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#4
Ich halte nichts davon, den Verbundtarif auf einzelne Strecken zu beziehen. Entweder sollte der Tarif in allen örtlichen Öffis gelten oder eben der Tarif eines anderen Verbundes.

Damit, auf welchen einzelnen Linien eine Fahrkarte außerhalb des Verbundgebietes noch gilt möchte man sich nicht wirklich beschäftigen müssen - und schon garnicht potenzielle Anschlussmöglichkeiten verpassen, weil die Linie, mit der man noch weiter fahren darf, eine Andere ist.

Sinnvoller ist es m.E. wenn es gebietsbezogene Übergangstarife gibt (und das bekommen RMV und VRN wirklich besser hin) und kleinere Verkehrsverbunde ggf. aufgelöst werden und in Nachbarverbünde integriert.
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