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[?] Was ich schon immer mal wissen wollte...
#1
Question 
… welche war die *letzte schaffnerbediente Linie* (bei der SSB) - und *wann* war Schluss damit ?
In der einschlägigen Literatur konnte ich nix dazu finden (und davon hab ich ne Menge).
I muß di Stroßaboh no kriaga, denn laufa well i nedd >> Wolle
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#2
Also nur mal so aus dem Kopf heraus gesagt würde ich den den Obus Obertürkheim-Oberesslingen vermuten der noch zuletzt mit Schaffner fuhr. Ich weiß, ist nicht SSB, aber zumindest ein Bus auf Stuttgarter Stadtgebiet.
Aber wenn schon du es mit deinem Archiv nicht weißt, wer dann? Mich würde es auch interessieren.

Übrigens gibt's den schon-immer-wissen-wollte-Faden beim Bus schon: http://forum.gtvier.de/myBB/showthread.p...5#pid70095
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#3
Pencil 
Hast recht, kann man gern dorthin verschieben.

Obus (SVE):
Ich geh davon aus, dass bei den planmäßigen Altwagen-Einsätzen der Schaffnerplatz in den letzten Jahren (?)  unbesetzt blieb.
Wie halt auch bei den DoT4 ab 197x. (GT4: letzter Schaffnerbetrieb im Sommer 1976).

Aber es geht mir hier um die SSB-Busse.
Ein Onkel von mir wohnte früher im Kapellenweg und der behauptete, dass auf dem 54er bei den ,alten Gelenkbussen mit der Plattform hinten' noch bis ca. 1973 Schaffner mitfuhren !(?)

(PS. Für Heilbronn wurde die erste Serie des MB O305 sogar ab Werk noch mit extra Schaffnerplatz ausgeliefert.)
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#4
(02. 04. 2020, 10:23)Micha schrieb: (PS. Für Heilbronn wurde die erste Serie des MB O305 sogar ab Werk noch mit extra Schaffnerplatz ausgeliefert.)

Da muss ich leider widersprechen. O305 gab es in Heilbronn nicht mit Schaffnerplatz, aber es wurden 1975 als Sonderanfertigung nochmals extra O317 mit Schaffnerplatz beschafft (der O317 wurde 1975 eigentlich nicht mehr gebaut, da es seit 1969 den O305 gab). Die O305 waren von Anfang an Einmannwagen.

Quelle: G. Bauer, "Einmal Harmonie bitte", S. 146 ff., S. 206
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#5
Pencil 
Das von Dir genannte Buch (2. Aufl.) habe ich auch, aber im Moment nicht greifbar.
In HN hielt man anscheinend länger als üblich am Schaffnerbetrieb fest.
Kurios, dass man dort keinen O305 umbauen ließ (gab es denn sowas irgendwo ?), sondern auf ein altes Modell zurückgriff.
Vgl. dazu (S. 37, oben): https://www.yumpu.com/de/document/read/2...ie-daimler
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#6
Warum fahren die Linie 54, 60 und 90 nicht als SSB Linien? Sie haben doch zweistellige Liniennummern und gehören auch zur SSB. Die Linie 54 verlässt das Stadtgebiet von Stuttgart nicht und fährt trotzdem nicht als SSB Bus. Und das die Linie 90 als Pforzheimer Bus fährt verstehe ich auch nicht. Pforzheim gehört ja nicht mal zum VVS.
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#7
Die 90 fährt nicht als Pforzheimer Bus, sondern unter Pforzheimer Kennzeichen der Fa. Seitter als Auftragsunternehmen der SSB. Manchmal wird von Seitter auch Klingel eingesetzt und diehaben eben diese "pforzheimfährtbus" Lackierung.
"Bitte verlassen Sie den Bereich der offenen Türen, damit wir unsere Fahrt fortsetzen können."
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#8
Pencil 
Und deswegen steht ja auch  "Im Auftrag der Stuttgarter Straßenbahnen AG"  am Bus dran. (Sollte zumindest).
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#9
(27. 09. 2020, 20:11)M.S. schrieb: Warum fahren die Linie 54, 60 und 90 nicht als SSB Linien? Sie haben doch zweistellige Liniennummern und gehören auch zur SSB.  Die Linie 54 verlässt das Stadtgebiet von Stuttgart nicht und fährt trotzdem nicht als SSB Bus. Und das die Linie 90 als Pforzheimer Bus fährt verstehe ich auch nicht. Pforzheim gehört ja nicht mal zum VVS.

Weshalb sollten diese Linie nicht als SSB Linien verkehren?

Die SSB hat mehre Linien an Subunternehmer abgegeben, welche die Linien mit eigenen Fahrzeugen im Auftrag der SSB bedienen. Da die SSB wohl keine Vorschriften zur Fahrzeuglackierung erlassen hat, fahren deren Busse meist in den Hausfarben der Auftragsunternehmen.

Da die Leistungen europaweit ausgeschrieben wurden, konnten auch Firmen von ausserhalb, in diesem Falle dem Enzkreis (Pforzheim). zum Zuge kommen.

Wirklich neu ist der Einsatz von Subunternehmen in Stuttgart nicht und auch andere Städtische Verkehrsbetriebe (u. a. Esslingen, Karlsruhe, Freiburg, Tübingen, Ulm), Busbetriebe der DB und auch private Betriebe haben bzw. hatten Leistungen an Subunternehmen vergeben , jedoch haben diese teilweise die Verwendung ihrer Unternehmensfarben vorgegeben.
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