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ET4.S-Fahrzeug zur Bildung von 60m Wagenzügen
22. 05. 2019, 21:42
Beitrag #1
ET4.S-Fahrzeug zur Bildung von 60m Wagenzügen
Hallo zusammen,

ich wollte die Idee nicht mit in das Thema „U1 ab 2016 in DoTra nach Heslach“ bringen, geht aber dennoch in die Richtung. Die Idee ist ein ET4.S-Fahrzeug „Einzeltriebwagen mit vier Achsen“ kuppelbar mit dem DT8.S und baugleichen ET4.S zur Bildung von Wagenzügen von 20m, 40m und 60m. Der 60m Wagenzug aus DT8.S + ET4.S oder ET4.S + ET4.S + ET4.S könnte auf Strecken eingesetzt werden wo ein DT8 alleine nicht mehr ausreicht, aber aus städtebaulichen Gründen keine 80m langen Haltestellen erstellt werden können bzw. es sehr teuer wäre. Kandidaten wären die U1 und eventuell auch die U2. Ein Solo ET4.S (20m Zug) würde in weniger nachgefragten Zeiten auf den Tangentiallinien U3, U8 und U19 bestimmt Sinn machen. In der Hauptverkehrszeit würde dann ein weiterer ET4.S aus der nahegelegenen Abstellanlage an der Endstelle angekuppelt und als 40m Zug gefahren.
Um sich einen ET4.S vorzustellen geht man einfach zur Zacke schaue sich den ZT4 an und stelle sich mit ein ganz wenig Fantasie vor, dieser würde auf Normalspurdrehgestellen eines DT8 stehen. Nun zur Frage wie könnte die SSB einen ET4.S bauen? Möglichkeit 1 mit Indienststellung der neuen Zahnradbahnen von Stadler werden die alten ZT4 entkernt, umgebaut und mit den Drehgestellen und Motoren der DT8.4 bzw. nachbauten dessen ausgestattet. Möglichkeit 2 mit Außerdienststellung der 20 nicht modernisierten DT8.4 werden aus einem Wagenteil durch Anschweißen der Fahrerkabine des anderen Wagenteils ein Wagen mit zwei Fahrerkabinen erstellt, alternativ könnte die zweite Fahrerkabine auch eine Neuanfertigung sein. Man könnte damit maximal 43 ET4.S anfertigen. Zusätzlichen Platz für Einbauten und Elektronik bzw. Gewichtsreduktion erreicht man indem man wo möglich neuere leichtere Baugruppen verwendet und durch die ausgebauten Klapptritte.
Nun bleibt noch die Frage der Zulassung, nun ja andere Verkehrsbetriebe haben auch zusätzliche Mittelteile eingehängt oder zwei Einrichter zu einem Zweirichter verschweißt.
Zur Verbildlichung wie eine solche Traktion aussehen könnte habe ich euch dankenswerterweise mit den Bildchen von Darth Sauron / RailroadSaturday / Mike S. aus den MM-Trains.de Forum einen ZT4 an einen DT8.S virtuell gekoppelt.

[Bild: et4.s-dt8.s-traktionbmkmb.gif]

Wäre das aus eurer Sicht machbar?
Wäre ein ET4 in Stuttgart sinnvoll?
Weiß jemand ob man bei der SSB schonmal darüber nachgedacht hat?
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22. 05. 2019, 23:08
Beitrag #2
RE: ET4.S-Fahrzeug zur Bildung von 60m Wagenzügen
Interessante Idee - die Frage ist jedoch auch ein rechtlicher Hintergrund. Ein solches Fahrzeug dürfte denke ich nur als Neufahrzeug zugelassen werden, das heißt mit allen neuen Regeln, die für die Fahrzeuge gelten. Somit dürfte der günstige Umbau aus Altfahrzeugen hinfällig sein. Oder täusche ich mich da?

Mit freundlichen Grüßen

Felix
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23. 05. 2019, 00:18
Beitrag #3
RE: ET4.S-Fahrzeug zur Bildung von 60m Wagenzügen
Wurde hier schon öfter besprochen > extrem unwahrscheinlich.

Die Lebensdauer der DT8s ist trotz Sanierung begrenzt. Das lohnt sich nicht, wenn dann Neufahrzeuge. Außerdem teilen sich die zwei Wagen eines DT8 einige Komponenten, d.h. nicht jeder Wagen hat alles was zum Fahren benötigt wird. Das kann man auch nicht einfach umbauen.

Morgens als Doppeltriebwagen ausrücken und dann stärken lohnt sich nicht, es wird immer mit allem ausgerückt. Ankuppeln kann Probleme verursachen und kostet aufgrund des Personalaufwandes mehr als es einspart.


usw.
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23. 05. 2019, 21:27
Beitrag #4
RE: ET4.S-Fahrzeug zur Bildung von 60m Wagenzügen
Hallole,

ich hatte eher schon gegenteilige Ideen, ähnlich Hannover (Mit Übergang) oder Köln (ohne übergang), mit 1 1/2-Rchtern, die Heck-an-Heck gekoppelt werden. Bald wird es vier Linien mit 80-Meter-Zügen geben, wo derartige Wagenkombinationen dann ja auch möglich wären.

Die andere Möglichkeit hatten wir tatsächlich an anderer Stelle schon durchgespielt, auch mit einem DrT6 (Dreifachtriebwagen mit 6 Achsen), also mit einem weiteren Mittelteil.
Aber da wäre auch die gewissen unflexibilität, da dieses Fahrzeug für die einen Linien zu lang, für die anderen zu kurz wäre.

Das Haltestellenlängenraster ist nun mal 40, bzw. 80 Meter, manchmal sind es dann sogar nur 35 Meter lange Bahnsteige, wie am Daimlerplatz, wo sich ein DT8 nicht verbremsen darf....

Grüßle
AFu

[Bild: 3320-Front-DSO.jpg]
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Stuttgarts Straßen- und Stadtbahnlinien im Internet:
http://www.ssb-linien.de
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