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Regionalstadtbahn Neckar-Alb
#21
Durch eure Beiträge bin ich in dieser Broschüre
https://www.tuebingen.de/Dateien/broschu...scheid.pdf
auf die Behauptung gestoßen, dass durch den Bau 75.000 Tonnen CO2 ausgestoßen würde und damit das Projekt fatal in Sachen Klima wäre und daher die Bahn nicht zu bauen sei. Dieser Rucksack sei niemals aufzuholen.
(Siehe Statements der LINKEN, Tübinger Liste und der gleisfrei-Bürgerinitiative)

Das hat mich natürlich mal interessiert.
Bezogen auf diese Präsentation
https://www.tuebingen.de/Dateien/rsb_alt...chluss.pdf (Folie 50)
kommt es zu folgenden Verlagerungen:
Schnellbus: 22.300 verlagerte PKW km/24h
Stadtbahn: 79.600 verlagerte PKW km/24h

Das heißt die Stadtbahn würde 57.300 PKW km am Tag mehr verlagern als ein Schnellbus.

Laut https://www.co2online.de/klima-schuetzen...-ausstoss/ stößt ein Mittelklassewagen auf der Landstraße etwa 14 kg CO pro 100 km aus.
Also etwa 0,00014 t CO2 pro km.

57.300 PKW km sind also 14,33 Tonnen CO2,die durch das nicht bauen der Innenstadtstrecke am Tag ausgestoßen werden.

Das heißt die 75.000 Tonnen CO2 sind innerhalb von 9.350 Tagen abgetragen.
Oder in etwa 25,6 Jahren.

Und das ist der schlechteste Fall. Nimmt man zB an, dass der Mittelklassewagen im Stadtverkehr fährt und somit etwa 25 kg/100km ausstößt, dann ist der Rucksack bereits in 14,3 Jahren abgetragen.

Und auch für den Schnellbus wird man einige Bauarbeiten anstoßen müssen die einen „CO2-Rucksack“ erzeugen. Weiter ist natürlich auch eine Bahn wesentlich effizienter als so ein Bus mit Gummireifen. Selbst wenn dieser Elektrisch fährt. Im Betrieb wird also der Rucksack weiter reduziert.

Die Ausführungen mit den „unglaublich hohen CO2 Rucksack“ sind also im besten Fall übertrieben, im schlimmsten einfach #fakenews.
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