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Schlechter Scherz oder Unverschämtheit? (m.B.)
#1
Neulich gesehen in der Klettpassagen-Filiale einer mit Y beginnenden Snackladen-Kette (das gleiche Schild stand auch am Stand vor der Marktstation in der Bahnhofshalle):

[Bild: preisankndigung06-07-tiyni.jpg]

Ich meine: jeder andere Händler hätte in so einem Fall einfach eines Tages getan, was er nicht lassen kann. Schlimm genug, wenn sie die Preise überhaupt erhöhen oder es vorhaben. Es aber dann vorher so mirnichts-dirnichts-unschuldig und vor allem ohne jede Angabe von Gründen (die müssen ja, wie VVS und DB-AG alljährlich beweisen, nicht einmal besonders originell sein, "gestiegene Energie- und Personalkosten" reicht ja in der Regel schon, um die allfällige Empörung kurz zu halten und es letztlich doch unabwendbar aussehen zu lassen) ankündigen - und zu allem Überfluß auch noch für das (unterstellte) Verständnis danken (alleine diese Phrase ist m.E. ja schon ein Ärgernis für sich, in der Mehrheit solcher Fälle wäre eine Bitte um Entschuldigung angebrachter) - da fehlen einem ob solcher Dreistigkeit doch glatt die Worte.

Oder sollte das etwa eine neuartige Form des Marketings oder eine Art soziales Experiment (mal sehen, wie lange der öffentliche Shitstorm auf sich warten läßt...) sein? Wer weiß...?
...im Übrigen bin ich der Meinung, daß die U15 in die Nordbahnhof- und Friedhofstraße gehört! (frei nach Marcus Porcius Cato d.Ä.)
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#2
Die Preise in den Autoprospekten steigen auch jährlich um hunderte Euros. Microsoft und Apple haben ihre Geräte auch erhöht. Bei denen gab es keine Schilder auf denen dass stand. Wäre mir auch neu das Unternehmen ankündigen Preise zu erhöhen. Mal davon abgesehen finde ich Yormas preislich günstig für einen Bahnhofsshop. Da sind die anderen am HBF wesentlich teurer und die erhöhen ihre Preise auch laufend ohne das man mehr davon hat. Außerdem zahlen die Leute eh jeden Preis. Ich kenne genug Beispiele bei denen ich nichts mehr kaufe weil ich in den letzten Jahren einfach enttäuscht war was mir in Punkto Service, Qualität Preis geboten worde. Aber die Läden laufen trotzdem noch weil die Leute dort kaufen, wohlwissend das es sein Geld nicht wert ist.
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#3
Ich muss auch sagen, dass Yormas für den Preis die passende Qualität bietet. Außerdem finde ich es gut, dass es vorher angekündigt wird - so kann man sich darauf vorbereiten. Nicht so wie letztens beim Bäcker, als ich feststellen musste, dass ich nicht genügend Geld dabei habe, da der Preis pro Brezel auf 0,75 € gestiegen ist ...
Mit freundlichen Grüßen

Felix
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#4
Also ich finde das nun auch nicht schlimm. Es ist wenigstens mal ehrlich und offen und nicht das beharrliche Vermeiden von Negativmeldungen, was man sonst gewohnt ist.

Das wirklich dreiste ist hier, wie schon angesprochen, der Dank für das Verständnis. Das geht meines Erachtens gar nicht, weil die doch gar nicht wissen können ob ich Verständnis habe oder nicht. Man bedankt sich doch hinterher, wenn es wirklich etwas gibt, für das man dankbar ist. So wie hier ist es eigentlich unverschämt.

(OT: Das gilt übrigens auch für Präsentationen, die zu bestimmt 80 % mit einer "Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit"-Folie enden. Es weiß doch jeder, dass die Folie schon vor der Präsentation erstellt wurde und der Vortragende da noch gar nicht wissen konnte, ob das Publikum aufmerksam ist. Die Folie ist also völlig nutzlos und wahrscheinlich meistens nur ein Ausweg, wenn man kein besseres und logisches Ende für seine Präsentation hat...)
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#5
Yormas hätte ja auch den anderen Weg gehen können und den Preis gleich lassen können, während die Ware dafür kleiner wird. Das gäbe sicherlich genau denselben Aufschrei.
Immerhin wird es vorher angekündigt. Schöner wäre es natürlich ohne den blöden Spruch "Vielen Dank für Ihr Verständnis", dafür aber mit einer kurzen Begründung (gestiegene Standpreise, Personalkosten, etc.) und auch ein Datum, ab wann denn die neuen Preise gelten. Jeder hat eine andere Definition von "demnächst" und wird dann dennoch etwas überrascht, wenn er plötzlich für die Salamistulle 1,20€ statt 1,00€ zahlen soll.

Gruß aus Hamburg
... wünscht sich, dass die SSB der Hochbahn mal zeigt, wie ÖPNV richtig geht!
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#6
Schönes Beispiel Briefporto:
Bei Euroeinführung € 0,56, dann eine grandiose Verbilligung wegen der krummen Zahl auf € 0,55.
Darauf wieder 'krumme' € 0,58, später € 0,60 und jetzt sind wir bei € 0,62.
Mal gespannt, wie's weitergeht ;o).
I muß di Stroßaboh no kriaga, denn laufa well i nedd >> Wolle
[Bild: stuttgart21xyxyxq4kh6.jpg]
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#7
Finde das besser als bei Edeka, wo bei einer Preiserhöhung gerne mal das Preisschild ersatzlos entfernt wird und sich dann der Kunde an der Kasse darüber erfreut, dass die Ware mehr kostet, als er gewohnt ist.
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#8
„Dafür gibt es ja die Haltewunsch-Knöpfe“: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt...13e44.html
aber bei Nebel wär's gefährlich geworden.
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#9
Also mal ganz ehrlich. Wenn die Kinder wirklich zu dpät gedrückt haben sind die selber Schuld. Wenn nur eines der Kinder gestürzt wäre beim aussteig außerhalb der Haltestelle wäre das geschrei der Eltern noch größer gewesen. In meinen Augen hat der Fahrer richtig gehandelt und ich hoffe das die SSB keinen Pfifferling an diesen Förderverein bezahlt!
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#10
Andersherum haben Busfahrer i.d.R. eine ordentliche Ortskenntnis. Und die einzige Grundschule in Birkach ist eben am Dürnauer Weg. Warum sollten 2.Klässler bitteschön nach Asemwald/Degerloch fahren??? Man darf durchaus auch aufmerksam sein und ggf. fragen. Sowas gehört zum Service eines guten Busfahrers. Bricht man sich kein Zacken aus der Krone damit. Zudem ist er in dem Moment der Schutzbefohlene mit entsprechender Aufsichtspflicht!
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