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Schon wieder Preiserhöhung beim VVS
(07. 10. 2020, 14:40)A streetcar named desire schrieb: Nun gut, bei jeder Preissteigerung, jedem Streik, jedem vepassten Anschluss, jeder um Jahre verschobenen Streckeneröffnung, ... bei jedem dieser Ereignisse gebe ich zu bedenken, dass der ÖPNV täglich aufs neue mit dem vor meiner Tür parkenden Auto konkurriert. Macht mir diese Entscheidung nur noch einfacher...
Und genau deswegen bin ich dafür, das Autofahren endlich einmal spürbar (!) teurer zu machen.
Z.B. Erhöhung der Energiesteuer (aber nur so wie die alte "Mineralösteuer", also nicht auf Strom usw.) um 10Ct pro Jahr in den nächsten 5 Jahren.

Das Benzin ist derzeit eh unverschämt billig.
Und falls jetzt (hier in diesem Forum hoffentlich weniger) die üblichen Argumente kommen wie "1. ich bin auf mein Auto angewiesen" oder "2. der kleine Mann muss sich Autofahren leisten können":
Zu1:  in den allermeisten Fällen schlichtweg gelogen
Zu2:  Umweltschutz und Sozialpolitik dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden! Die Bäume sterben einfach! Ohne auf menschliche Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen!
Tram 68 S-Bhf Köpenick - Alt-Schmöckwitz
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(07. 10. 2020, 15:07)Alt-Schmöckwitz schrieb: Und genau deswegen bin ich dafür, das Autofahren endlich einmal spürbar (!) teurer zu machen.
Z.B. Erhöhung der Energiesteuer (aber nur so wie die alte "Mineralösteuer", also nicht auf Strom usw.) um 10Ct pro Jahr in den nächsten 5 Jahren.
Du wirst es nicht glauben, aber da stimme ich Dir zu 100% zu!

Auch wenn ich tatsächlich "auf mein Auto angewiesen bin", weil ich mit den Öffentlichen frühestens um 6 Uhr an meinem Arbeitsplatz sein kann, was bei Frühschicht viel zu spät ist. Macht den Sprit endlich spürbar (!) teurer! Und den ÖPNV billiger, bzw. verzichtet wenigstens auf die Tariferhöhungen.
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(07. 10. 2020, 15:07)Alt-Schmöckwitz schrieb:
(07. 10. 2020, 14:40)A streetcar named desire schrieb: Nun gut, bei jeder Preissteigerung, jedem Streik, jedem vepassten Anschluss, jeder um Jahre verschobenen Streckeneröffnung, ... bei jedem dieser Ereignisse gebe ich zu bedenken, dass der ÖPNV täglich aufs neue mit dem vor meiner Tür parkenden Auto konkurriert. Macht mir diese Entscheidung nur noch einfacher...
Und genau deswegen bin ich dafür, das Autofahren endlich einmal spürbar (!) teurer zu machen.
Z.B. Erhöhung der Energiesteuer (aber nur so wie die alte "Mineralösteuer", also nicht auf Strom usw.) um 10Ct pro Jahr in den nächsten 5 Jahren.
Wie wäre dann erstmal damit, stattdessen auf Preiserhöhungen beim VVS zu verzichten?
Das Autofahren immer weiter teurer zu machen, wird genau eine Folge haben: die künftigen Regierungen werden wieder schwarz-gelb, der ÖPNV wird in Folge weniger Gelder erhalten und noch teurer. Noch mehr werden wieder auf das Auto umsteigen, der Industrie wird es wegen mehr verkaufter Autos wieder besser gehen, die Regierung wird das als Erfolge feiern und wiedergewählt werden.
Wenn das das Ziel ist, dann ja. Dann machen wir das Autofahrern spürbar teurer.
(07. 10. 2020, 15:07)Alt-Schmöckwitz schrieb: Ohne auf menschliche Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen!
Nun, meine Befindlichkeit ist aber, als Risikogruppe derzeit nicht den ÖPNV zu nutzen. Solange die erforderlichen Regelungen (Abstand, Masken) im ÖPNV nicht umzusetzen sind, nutze ich den auch nicht. Ganz einfach.
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