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Neues auf der R21 (Wieslauftalbahn)
#1
Auf der Wieslauftalbahn (KBS 787; auch "R21", Schorndorf-Rudersberg-Oberndorf) konnte unter anderem am 24.06.2009 ein Fahrzeug der Bayrischen Regiobahn (Veolia-Gruppe) gesichtet werden.

Ob der Talent-Triebwagen mit Kennung VT228/728 nur zu Testzwecken oder auch längerfristig vertretungsweise auf dieser Strecke im Einsatz ist, ist mir jedoch nicht bekannt. Vielleicht weiß jemand mehr darüber.

Die folgenden drei Aufnahmen entstanden am Haltepunkt "Michelau".

[Bild: 3nit-9.jpg]

[Bild: 3nit-8.jpg]

[Bild: 3nit-7.jpg]
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#2
Hallo

Bist Du dir sicher, daß das ein Fahrzeug vom Typ "Talent" ist?

Mir sieht das mehr nach einem "Desiro" aus.

Auf DSO haben sie auch schon drüber diskutiert. Dort wird geschrieben, daß er leihweise da ist. Ein hauseigener NE 81 ist ersatzweise auf der Strohgäubahn, weil dort wiederum ein anderer ausgefallen ist.


Gruß

Mark
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#3
Sorry, auf dem Foto sind weder Talent, noch Desiro abgebildet, das sieht für mich eher nach LINT aus. Solche LINTS werden auf der Strecke der BRB (Bayerische RegioBahn) von Augsburg nach Ingolstadt/Schongau eingesetzt.

Hier ist der Link zur Bayerischen RegioBahn

Zum Einsatz der Wieslauftalbahn-NE81: Ja das ist mir seit einigen Tage in Korntal aufgefallen.
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#4
Also, Licht ins Dunkel, das sind Lint 41 von Alstom. Auf der Strohgäubahn ist tatsächlich zur Zeit ein NE 81 der Wieslauftalbahn im Einsatz, für den der Lint 41 kam.
Gruß IVA
Gelassenheit ist die Kunst, in der gegenwärtigen Situtation schon den Abstand zu gewinnen, den sonst erst die Zeit schafft.
Hans-Joachim Eckstein
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#5
Die Wasserstoff-Option fürs Wiesel: https://www.zvw.de/inhalt.rems-murr-krei...58313.html
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#6
Ein Umstieg auf den alternativen Antrieb wird immer wahrscheinlicher. Zur nächsten Verbandsversammlung soll eine Analyse der Hochschule Esslingen vorliegen: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...aa021.html
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#7
Bei keiner technologieoffenen Ausschreibung konnte sich bislang der H2 Antrieb gegen die Batterie durchsetzen.
In Schorndorf besteht bereits Ladeinfrastruktur für Batteriezüge (in Form einer Oberleitung).
Die Strecke ist sehr kurz, es kann oft nachgeladen werden.
Fast alle Studien die ich bislang gesehen habe legen nahe, dass der H2 Antrieb die teuerste Technologie ist, wärend Batteriezüge nicht viel teurer als E-Züge sein sollen, teilweise sogar kosteneffizenter als Dieselzüge.

Wieso wird trotzdem auf H2 gesetzt?

Was übersehe ich da?
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#8
(24. 07. 2020, 08:57)glx schrieb: Bei keiner technologieoffenen Ausschreibung konnte sich bislang der H2 Antrieb gegen die Batterie durchsetzen.
In Schorndorf besteht bereits Ladeinfrastruktur für Batteriezüge (in Form einer Oberleitung).
Die Strecke ist sehr kurz, es kann oft nachgeladen werden.
Fast alle Studien die ich bislang gesehen habe legen nahe, dass der H2 Antrieb die teuerste Technologie ist, wärend Batteriezüge nicht viel teurer als E-Züge sein sollen, teilweise sogar kosteneffizenter als Dieselzüge.

Wieso wird trotzdem auf H2 gesetzt?

Was übersehe ich da?

Eventuell sind die Ladepausen in Schorndorf zu kurz, und in Rudersberg gibt es keine Lademöglichkeit. In Rudersberg wird aber auf jeden Fall eine benötigt.

Batteriezüge können insbesondere dann sinnvoll unter Oberleitung geladen werden, wenn sie entsprechend lange Strecken unter Oberleitung zurücklegen. Das ist hier nicht der Fall.
Außerdem nehme ich an, dass es auch bei Zügen so ist (beim Esslinger O-Bus ist das definiv so, von dort stammt die Info), dass das Laden im Stehen nicht mit so großen Strömen wie beim Fahren erfolgen kann, weil sonst die Kontaktstelle Stromabnehmer - Fahrleitung zu stark erhitzt. Daher benötigt Esslingen beim O-Bus-Ausbau auch bestimmte Strecken auf denen elektrisch gefahren wird, die Endstellenaufenthalte reichen nicht aus.
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#9
Ich würde mal behaupten dass die Bedingungen auf der Wieslauftalbahn mit denen der Strecken Achern - Ottenhöfen und Biberach - Oberharmersbach zumindest teilweise vergleichbar ist. Vor allem erstere wird im Inselbetrieb betrieben wie auch die Wieslaftalbahn. Beide Strecken werden in ein paar Jahren mit Batteriezügen (Mireo im Netz Ortenau) bedient nach einer technologieoffenen Ausschreibung. Was ist der Unterschied zwischen diesen Strecken und der Wieslauftalbahn? Oder sollen diese Strecken, anders als bisher, in größeren Maße auf die Angrenzenden Hauptbahnen durchgebunden werden?
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#10
[quote pid='74468' dateline='1595577425']
Bei keiner technologieoffenen Ausschreibung konnte sich bislang der H2 Antrieb gegen die Batterie durchsetzen.
In Schorndorf besteht bereits Ladeinfrastruktur für Batteriezüge (in Form einer Oberleitung).
Die Strecke ist sehr kurz, es kann oft nachgeladen werden.
Fast alle Studien die ich bislang gesehen habe legen nahe, dass der H2 Antrieb die teuerste Technologie ist, wärend Batteriezüge nicht viel teurer als E-Züge sein sollen, teilweise sogar kosteneffizenter als Dieselzüge.

Wieso wird trotzdem auf H2 gesetzt?

Was übersehe ich da?
[/quote]

Hallo glx,

ganz einfach, du übersiehst die Politik, die Wasserstoff toll findet, weil Sie denkt, dass das höchstökologisch ist und modern klingt. In vielen politischen Augen sind Oberleitung altbacken und unmodern.
Außerdem ist die Region Wasserstoff-Modellregion im Programm HyLand des Bundes, da erhofft man sich Förderung. https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artike...fland.html

Ansonsten hast du vollkommen recht, alle Studien haben bisher keine Vorteile für Wasserstoff gebracht, wenn an der Oberleitung geladen werden kann.
Anbei drei beispiele:
https://www.vde.com/resource/blob/197935...n-data.pdf
https://beg.bahnland-bayern.de/de/themen...281%29.pdf
Und etwas aktueller als unsere Bayernstudie und aus meiner eigenen Feder: https://www.zspnv-sued.de/fileadmin/user_upload/Endbericht_alternative_Antriebe_Pfalznetz_O__.pdf

Der Stillstandsstrom ist an der Oberleitung auf 80 A nach akutellen Richtlinien begrenzt, was eine Ladeleistung von ca. 1 MW (0,2 MW bei 15 kV verbleiben dann noch für HKL) ermöglicht. Die Wendezeit von ca. 11 min in Schorndorf wäre bei pünktlichem Betrieb für ein Laden ausreichend lange. Besonderer Vorteil des Tankens an der Oberleitung ist der günstige Energiepreis dort mit ca. 12 bis 13 ct/kWh.

VG IVA
Gelassenheit ist die Kunst, in der gegenwärtigen Situtation schon den Abstand zu gewinnen, den sonst erst die Zeit schafft.
Hans-Joachim Eckstein
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