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[2026] Betriebs-Störungen & Unfälle S-BAHN (VVS)
#51
(17. 02. 2026, 14:42)Kasten 10er schrieb:
(12. 02. 2026, 18:52)Ensign Joe schrieb: Mit anständigen Fahrzeugen, die nicht 30 Sekunden bei jedem Halt mit Gepiepse und Schiebetrittausfahren verplempern, wäre der Takt weniger ein Problem, hätte auf der Stammstrecke mehr Puffer.

Die Taktprobleme liegt nicht so sehr am Schiebetritt. Die Standzeit haben wir hin oder her im Fahrplan eingearbeitet. Problematischer ist eher das viele meinen man muss in die zugehende Tür springen oder die mit Gewalt aufreißen. Und jetzt kommt das Problem!
Ohne Schiebetritt hätte man trotzdem mehr Puffer. Und mit Türen wie im 420ern, die gnadenlos zugehen, Arm drin oder nicht Big Grin
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#52
(18. 02. 2026, 14:51)Ensign Joe schrieb: Ohne Schiebetritt hätte man trotzdem mehr Puffer. Und mit Türen wie im 420ern, die gnadenlos zugehen, Arm drin oder nicht Big Grin

Schiebetirtt selbst braucht grob 5 Sekunden um ausfahren und dann noch mal 5 Sekunden zum einfahren. Wenn die Türen zugehen, sind wir Lokführer auf dem Weg zum Fahrschalter und wenn wir uns setzen sind diese drin. Das schließen selbst spielt als Zeittechnisch keine große Rolle. Das Problem ist eher die Tür ansich wenn jemand noch einspringt und das Schließvorgang von vorn beginnt. Aber ich gebe Dir recht. Der "Druck" der Türen sollte deutlich erhöht werden und am besten mit Rasierklingen statt Gummilippen. Da faßt auch keiner mehr rein. Big Grin
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#53
(19. 02. 2026, 12:31)Kasten 10er schrieb:
(18. 02. 2026, 14:51)Ensign Joe schrieb: Ohne Schiebetritt hätte man trotzdem mehr Puffer. Und mit Türen wie im 420ern, die gnadenlos zugehen, Arm drin oder nicht Big Grin

Schiebetirtt selbst braucht grob 5 Sekunden um ausfahren und dann noch mal 5 Sekunden zum einfahren. Wenn die Türen zugehen, sind wir Lokführer auf dem Weg zum Fahrschalter und wenn wir uns setzen sind diese drin. Das schließen selbst spielt als Zeittechnisch keine große Rolle.

Ja guuut, gab es nicht schon Baureihen mit einem Hilfsfahrschalter am Seitenfenster? Da konnte man das Anfahren schon am Seitenfenster starten und sich dann zum richtigen Fahrschalter begeben. Aber gut, vermutlich heute auch nicht mehr zulässig, auf dem Weg könnte ja etwas passieren ...
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#54
(19. 02. 2026, 12:31)Kasten 10er schrieb:
(18. 02. 2026, 14:51)Ensign Joe schrieb: Ohne Schiebetritt hätte man trotzdem mehr Puffer. Und mit Türen wie im 420ern, die gnadenlos zugehen, Arm drin oder nicht Big Grin

Schiebetirtt selbst braucht grob 5 Sekunden um ausfahren und dann noch mal 5 Sekunden zum einfahren. Wenn die Türen zugehen, sind wir Lokführer auf dem Weg zum Fahrschalter und wenn wir uns setzen sind diese drin. Das schließen selbst spielt als Zeittechnisch keine große Rolle. Das Problem ist eher die Tür ansich wenn jemand noch einspringt und das Schließvorgang von vorn beginnt. Aber ich gebe Dir recht. Der "Druck" der Türen sollte deutlich erhöht werden und am besten mit Rasierklingen statt Gummilippen. Da faßt auch keiner mehr rein. Big Grin

Ich bin mir tatsächlich relativ sicher, dass es weniger als 5 s sind. Aber bei 30 Halten sind das selbst bei jeweils 3 s für's Aus- und Einfahren schon 3 min mehr Zeitbedarf auf jeder Fahrt im Vergleich zur BR 423. Bei der BR 420 kamen noch Beschleunigungen dadurch zustande, dass keiner auf die Idee kam irgendwas noch in die schließende Tür zu strecken, der Lokführer am Fenster stehend losfahren konnte und selbst das Öffnen der Türen erforderte nicht den kompletten überprüften Stillstand des Zuges. Fahrgäste konnten die Türgriffe außerdem schon während der Fahrt betätigen, sodass die Reaktionszeit für's Knopf drücken wegfiel. 

Es sind immer nur ein paar Sekunden oder Zehntelsekunden aber es summiert sich eben bei vielen Halten oder bei vielen Zügen in Folge.

Den 15-Minuten-Takt im Frühverkehr gibt es übrigens seit den 1990er-Jahren und damals hat es noch funktioniert und zwar bis in die 2010er-Jahre hinein, als dann so langsam die 430er und die S21-Baumaßnahmen aufkamen und die Qualität anfing nachzulassen. Auf die morgendliche HVZ hat der druchgehende 15-Minuten-Takt über den Mittag keinen Einfluss. Daran allein kann es also nicht liegen.
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#55
Der 15 Minuten Takt auf der S1 (Plochingen-Schwabstraße) fällt heute ganztags wegen Personalausfällen aus.
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#56
(19. 02. 2026, 12:42)dt8.de schrieb: Ja guuut, gab es nicht schon Baureihen mit einem Hilfsfahrschalter am Seitenfenster? Da konnte man das Anfahren schon am Seitenfenster starten und sich dann zum richtigen Fahrschalter begeben. Aber gut, vermutlich heute auch nicht mehr zulässig, auf dem Weg könnte ja etwas passieren ...

Ja, man konnte es zum Bespiel mit der 111 oder 146er machen. Der Türwahlschalter lag allerdings in der Mitte und man musste bei SAT/TAV auch warten bis die Türen zu sind und die Fahrsteuerung freigegeben wurde. Der Sinn des Seitenfahrschalters war/ist die Zugbeobachtung beim anfahren. Früher zum Beispiel bei der 110er bekam man zum Beispiel links den Abfahrauftrag. Auf die rechte Seite, Zusatzbremse lösen, Fahrstufen rein, wieder zum linken Fenster. Da fuhr man dann schon einige Meter :-) Wenn man dann was sah musste man wieder nach Rechts springen und die Bremse anlegen. Das musstes mit dem Seitenfahrschalter nicht machen, da diese auch eine Schnellbremsstellung haben.
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#57
(19. 02. 2026, 22:15)metalhead schrieb: Ich bin mir tatsächlich relativ sicher, dass es weniger als 5 s sind. Aber bei 30 Halten sind das selbst bei jeweils 3 s für's Aus- und Einfahren schon 3 min mehr Zeitbedarf auf jeder Fahrt im Vergleich zur BR 423. Bei der BR 420 kamen noch Beschleunigungen dadurch zustande, dass keiner auf die Idee kam irgendwas noch in die schließende Tür zu strecken, der Lokführer am Fenster stehend losfahren konnte und selbst das Öffnen der Türen erforderte nicht den kompletten überprüften Stillstand des Zuges. Fahrgäste konnten die Türgriffe außerdem schon während der Fahrt betätigen, sodass die Reaktionszeit für's Knopf drücken wegfiel. 

Es sind immer nur ein paar Sekunden oder Zehntelsekunden aber es summiert sich eben bei vielen Halten oder bei vielen Zügen in Folge.

Den 15-Minuten-Takt im Frühverkehr gibt es übrigens seit den 1990er-Jahren und damals hat es noch funktioniert und zwar bis in die 2010er-Jahre hinein, als dann so langsam die 430er und die S21-Baumaßnahmen aufkamen und die Qualität anfing nachzulassen. Auf die morgendliche HVZ hat der druchgehende 15-Minuten-Takt über den Mittag keinen Einfluss. Daran allein kann es also nicht liegen.

Naja, Du musst bedenken das zwar der Tritt evtl mechanisch schneller drin ist. Diese wird allerdings erst noch im System als eingefahren und in Endlage überprüft und dann erst freigegeben. Bei der Abfertigung fangen wir kann 10 Sekunden vor Abfahrt an die Türen zu schließen. 
Ich gebe Dir natürlich recht das man beim 423 durch den fehlenden Tritt ansich schneller ist. Das blöde ist allerdings aber auch das ich als Lokführer bei dem nicht sehe welche Tür offen steht und nicht schließt. 
Sagen wir mal so ja zu 420er Zeiten konnte man einiges mehr machen. Neue Fahrzeuge würde man aber allein aus den Sicherheitsaspekten nie mehr abgenommmen bekommen. Nun alleine das Türblockieren von zwei drei Zügen bringt das System zum Chaos hoch drei. Heute fuhr ich zum Beispiel die S4. Ein Regio wurde in Marbach noch  vorgelassen. Am Ende hatte ich mit Zugfolge +7 und das reichte aus das mein Zug in Feuerbach rausgenommen wurde und früher wendete. S21 spielt stellenweise auch eine Rolle. Schlußendlich sind es viele Faktoren die dazu führen das der 15 Minutentakt nicht fahrbar ist, man aber daran festhält.
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#58
Lightning 
Heute Morgen Stw-Störung Renningen inkl. SEV.
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#59
Heute Morgen Weichenstörung Stammstrecke: S2/3 verkürzt ab/bis Vaihingen.
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#60
Gestern Abend hielt die S6/60 Ri. Weil der Stadt / Böblingen in Zuffenhausen auf Gleis 12. Gleis 11 war ab der Treppe abgesperrt mit Flatterband und sogar ein DB-Mitarbeiter saß davor. Auf dem Anzeiger stand "Aktuell kein Zugverkehr". Weiß jemand mehr?
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