Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 5 Bewertungen - 3.4 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Warum keine U-Bahn?
19. 01. 2018, 19:16
Beitrag #111
RE: Warum keine U-Bahn?
(18. 01. 2018 20:38)websurfer83 schrieb:  Die Tallängslinien dagegen fahren dagegen am absoluten Limit. Die U1 als DoTra ausbauen dauert noch Jahre und die Entlastung der U2 durch die U19 ist schön und gut, aber leider nicht auf dem Abschnitt, wo sie am vollsten ist: in der Innenstadt.

Und genau da wäre eine Niederflur-Tram die einzige Möglichkeit, da die Tunnel keine weiteren Züge verkraften (bzw. die Taktfolge wohl nicht enger sein kann).
Da kann ich ja mal wieder meinen Vorschlag aus anderem Thread ausgraben für eine neue Stammstrecke. Das muss auch kein Niederflur sein.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
20. 01. 2018, 00:38
Beitrag #112
RE: Warum keine U-Bahn?
Vielleicht sollte man einfach die bestehenden Strecken weitgehend für eine Doppeltraktion fit machen und ggf. in den Aufwand investieren, die U6 und die U7 in Dreifaktraktion betreiben zu können.

Darüber hinaus könnte man auch die Innenstadt entlasten, in dem man das Verkehrskonzept so umgestaltet, dass weniger am HBF umgestiegen wird und dafür mehr in den äußeren Stadtteilen - z.B. durch zusätzliche RE-Halte in Feuerbach und Vaihingen sowie ein städtisches Linien-Konzept, dass die Fahrgäste dort sinnvoll aufnimmt.

Ich denke, dass sich an den bestehenden Strecken durchaus noch etwas ertüchtigen lässt, auch wenn das nicht ohne Investitionen geht, sodass man auch keine weitere Stammstrecke in der Innenstadt nur aus Kapazitätsgründen braucht.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22. 01. 2018, 11:23 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22. 01. 2018 11:26 von Andy0711.)
Beitrag #113
RE: Warum keine U-Bahn?
(19. 01. 2018 17:50)websurfer83 schrieb:  
(19. 01. 2018 09:14)Andy0711 schrieb:  Sorry, das deckt sich absolut nicht mit meiner Erfahrung.
Ohne U19 war sie zwischen Bad Cannstatt und ca. Obere Ziegelei richtig überfüllt und wenn ich mal wegen S-Bahn-Verstärkertaktausfall (also nicht Komplettausfall) von der Schloß-/Johannes-Straße gefahren bin (gegen 18 Uhr), war die Bahn dennoch erst ab Bad Cannstatt überfüllt. Um 16 Uhr kam man auf diesem Ast kaum mit dem Kinderwagen rein.

Ich denke da reden wir aneinander vorbei: Ich rede von der morgendlichen HVZ vor allem an Schultagen. Du redest von der Feierabend-HVZ. Da wird es definitiv Unterschiede geben.

Naja, es ist nicht so, dass es am Hauptfriedhof um 7:30 Uhr wesentlich besser gewesen wäre. Was bin ich froh, dass die Kinderwagen-Zeit vorbei ist ;-)

Ich fände mehr Verkehr in der Innenstadt natürlich auch richtig und wichtig, wollte aber lediglich darauf hinweisen, dass der Bedarf für die U19 absolut gegeben ist - das klang in deinem Beitrag eher negativ. (M. E. könnte man vermutlich auf die Zeit zwischen 10 und 12 Uhr, ggf. auch bis 14 Uhr, verzichten, aber das macht nun auch keinen riesigen Unterschied und hier geht es ja auch um die Wasen-Anbindung.)

Und da man weiß, wie die U11 ausgelastet war in der Vor-U19-Feinstaubperiode - nämlich kaum - müssen es also sinnvollere Erweiterungen sein als die U11 - die ließen sich aber garantiert finden, haben dann aber natürlich auch ihren Preis.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
03. 02. 2018, 11:48
Beitrag #114
RE: Warum keine U-Bahn?
(20. 01. 2018 00:38)GoaSkin schrieb:  ... die U6 und die U7 in Dreifaktraktion betreiben zu können.

Technisch machbar, aber nach BOStraB nicht erlaubt. Selbst die SSB fährt die DoTra mit Sondergenehmigung, da 75m überschritten werden bei der DoTra.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
03. 02. 2018, 19:05
Beitrag #115
RE: Warum keine U-Bahn?
(03. 02. 2018 11:48)Karl_Rasur schrieb:  
(20. 01. 2018 00:38)GoaSkin schrieb:  ... die U6 und die U7 in Dreifaktraktion betreiben zu können.
Technisch machbar, aber nach BOStraB nicht erlaubt. Selbst die SSB fährt die DoTra mit Sondergenehmigung, da 75m überschritten werden bei der DoTra

Die BoStrab begrenzt die Zuglänge nur für die Teilnahme am Straßenverkehr.
Das muss man aber auch nicht zwingend.
Gerade die U6 nimmt kaum am Straßenverkehr Teil. Nur der Teil in der Hohenheimer Straße wäre kritisch.
Man muss sich also fragen, ob man auf der Hohenheimer Straße nicht einfach eine Autospur zurückbaut, dann wäre das Problem möglicherweise auch gelöst.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
03. 02. 2018, 23:39
Beitrag #116
RE: Warum keine U-Bahn?
(03. 02. 2018 19:05)glx schrieb:  
(03. 02. 2018 11:48)Karl_Rasur schrieb:  
(20. 01. 2018 00:38)GoaSkin schrieb:  ... die U6 und die U7 in Dreifaktraktion betreiben zu können.
Technisch machbar, aber nach BOStraB nicht erlaubt. Selbst die SSB fährt die DoTra mit Sondergenehmigung, da 75m überschritten werden bei der DoTra

Die BoStrab begrenzt die Zuglänge nur für die Teilnahme am Straßenverkehr.
Das muss man aber auch nicht zwingend.
Gerade die U6 nimmt kaum am Straßenverkehr Teil. Nur der Teil in der Hohenheimer Straße wäre kritisch.
Man muss sich also fragen, ob man auf der Hohenheimer Straße nicht einfach eine Autospur zurückbaut, dann wäre das Problem möglicherweise auch gelöst.

Jede Kreuzung ohne Andreaskreuz gilt als Teilnahme am Straßenverkehr, und da dürfte es noch ein paar geben. Außerdem wären dann keine Umleitungen über andere Strecken (Nordbahnhofstraße, Geroksruhe) mehr möglich.

[Bild: signlogo.php]
Bahn: http://www.fahrzeuglisten.de/listen/list...=stg-strab
Bus: http://www.fahrzeuglisten.de/listen/list...te=stg-bus
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
04. 02. 2018, 00:22
Beitrag #117
RE: Warum keine U-Bahn?
(03. 02. 2018 23:39)dt8.de schrieb:  
(03. 02. 2018 19:05)glx schrieb:  
(03. 02. 2018 11:48)Karl_Rasur schrieb:  
(20. 01. 2018 00:38)GoaSkin schrieb:  ... die U6 und die U7 in Dreifaktraktion betreiben zu können.
Technisch machbar, aber nach BOStraB nicht erlaubt. Selbst die SSB fährt die DoTra mit Sondergenehmigung, da 75m überschritten werden bei der DoTra

Die BoStrab begrenzt die Zuglänge nur für die Teilnahme am Straßenverkehr.
Das muss man aber auch nicht zwingend.
Gerade die U6 nimmt kaum am Straßenverkehr Teil. Nur der Teil in der Hohenheimer Straße wäre kritisch.
Man muss sich also fragen, ob man auf der Hohenheimer Straße nicht einfach eine Autospur zurückbaut, dann wäre das Problem möglicherweise auch gelöst.

Jede Kreuzung ohne Andreaskreuz gilt als Teilnahme am Straßenverkehr, und da dürfte es noch ein paar geben. Außerdem wären dann keine Umleitungen über andere Strecken (Nordbahnhofstraße, Geroksruhe) mehr möglich.


Andreaskreuze aufzustellen ist die kleinste Übung und auch nicht sonderlich teuer. An vielen Straßenkreuzungen sind sie ohnehin schon vorhanden.
Um die Voraussetzungen für eine genehmigte Dreifachtraktion zu starten, ist es aber vermutlich erforderlich, manche Kreuzungen zu beschrankten Bahnübergängen auszubauen und die Strecke an kritischen Stellen einzuzäunen (z.B. am Bahnhof Feuerbach). Sicherheitstechnisch aber ohnehin nicht verkehrt.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
04. 02. 2018, 18:03
Beitrag #118
Lieber keine U-Bahn
Blockstellenabstände müssten verlängert werden. Bei Rückstau wären Überwege und Kreuzungen blockiert. Zäune sind in der Stadt optisch fragwürdig. Bei Havarie auch ungünstig. Ergo: viel zu viel Aufwand für den evtl. Nutzen.

... i muß di Stroßaboh no kriaga, denn laufa well i nedd... in memoriam Wolle...
[Bild: images?q=tbn:ANd9GcRQEru-NwWZlreHvKoxefs..._372zExwJQ]
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
05. 02. 2018, 09:15 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05. 02. 2018 09:27 von Mario.)
Beitrag #119
RE: Warum keine U-Bahn?
(03. 02. 2018 19:05)glx schrieb:  Man muss sich also fragen, ob man auf der Hohenheimer Straße nicht einfach eine Autospur zurückbaut, dann wäre das Problem möglicherweise auch gelöst.
Diesen Gedanken hege ich schon lange wenn man das bergwärts führende straßenbündige Gleis im Sinn hat. Nachteil: der Autoverkehr würde sich wegen dem Einfädeln von zwei auf eine Spur bis zum Charlottenplatz zurückstauen.
Man könnte allerdings den Gleiskörper zwischen Gerda-Taro-Platz und Kurve vor Dobelstraße etwas nach Osten verschwenken und die talwärts führende Fahrbahn einspurig gestalten und es bergauf bei zwei Spuren dann belassen. So hätte man beide Gleise auf eigenem Fahrweg. Weiter oben zwischen Ernst-Sieglin-Platz bis kurz vor Dobelstraße wird der Autoverkehr stadteiwärts ja auch nur einspurig geführt, also warum nicht dann auch etwas weiter unten?
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
25. 04. 2018, 10:00
Beitrag #120
RE: Warum keine U-Bahn?
Vor [U] Dobelstraße (Bergfahrt) hat man jetzt eine neue Fahrbahnmarkierung aufgetragen damit mit nicht soviele Blechesel auf dem Geis stehen:

[Bild: 2018-04-2318.23.511fqit.jpg]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: