19. 02. 2026, 22:15
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19. 02. 2026, 22:17 von metalhead.)
(19. 02. 2026, 12:31)Kasten 10er schrieb:(18. 02. 2026, 14:51)Ensign Joe schrieb: Ohne Schiebetritt hätte man trotzdem mehr Puffer. Und mit Türen wie im 420ern, die gnadenlos zugehen, Arm drin oder nicht
Schiebetirtt selbst braucht grob 5 Sekunden um ausfahren und dann noch mal 5 Sekunden zum einfahren. Wenn die Türen zugehen, sind wir Lokführer auf dem Weg zum Fahrschalter und wenn wir uns setzen sind diese drin. Das schließen selbst spielt als Zeittechnisch keine große Rolle. Das Problem ist eher die Tür ansich wenn jemand noch einspringt und das Schließvorgang von vorn beginnt. Aber ich gebe Dir recht. Der "Druck" der Türen sollte deutlich erhöht werden und am besten mit Rasierklingen statt Gummilippen. Da faßt auch keiner mehr rein.
Ich bin mir tatsächlich relativ sicher, dass es weniger als 5 s sind. Aber bei 30 Halten sind das selbst bei jeweils 3 s für's Aus- und Einfahren schon 3 min mehr Zeitbedarf auf jeder Fahrt im Vergleich zur BR 423. Bei der BR 420 kamen noch Beschleunigungen dadurch zustande, dass keiner auf die Idee kam irgendwas noch in die schließende Tür zu strecken, der Lokführer am Fenster stehend losfahren konnte und selbst das Öffnen der Türen erforderte nicht den kompletten überprüften Stillstand des Zuges. Fahrgäste konnten die Türgriffe außerdem schon während der Fahrt betätigen, sodass die Reaktionszeit für's Knopf drücken wegfiel.
Es sind immer nur ein paar Sekunden oder Zehntelsekunden aber es summiert sich eben bei vielen Halten oder bei vielen Zügen in Folge.
Den 15-Minuten-Takt im Frühverkehr gibt es übrigens seit den 1990er-Jahren und damals hat es noch funktioniert und zwar bis in die 2010er-Jahre hinein, als dann so langsam die 430er und die S21-Baumaßnahmen aufkamen und die Qualität anfing nachzulassen. Auf die morgendliche HVZ hat der druchgehende 15-Minuten-Takt über den Mittag keinen Einfluss. Daran allein kann es also nicht liegen.
