05. 01. 2011, 10:12
(04. 01. 2011, 23:51)WN 26 schrieb:(04. 01. 2011, 19:03)kavuron schrieb: Zwei Punkte, die mir besonders wichtig scheinen, ließen sich den Zug der S21-Baustellen recht leicht integrieren, nämlich die Abzweige Staatsgalerie - Schloßplatz und Türlenstraße - Friedrichsbau. Ein dritter Punkt wäre dann auch schon teilweise gebaut, die Wagenburg-Nordröhre.Ich möchte Dir ja nur ungern Wasser in den Wein gießen, aber ganz so leicht wird es mit der Tunnelkurve StaGa - Schloßplatz wohl doch nicht. Die Ausfädelung aus dem Tunnel Schillerstraße läßt sich zwar zusammen mit der Haltestellen-Höherlegung herstellen, aber wie fädele ich den Tunnel dann in die Talquerlinie zum Schloßplatz ein? Kreuzungsfrei in einen Tunnel zwischen beidseitiger Bebauung, die - s. Bonatzbau - vergleichsweise tief gegründet ist? Ich habe mittelgroße Zweifel, daß hier die Nummer mit der Unterführung, die eine Kreuzung erlaubt, funktionieren würde. Wie man das damals am Pragsattel durchgekriegt hat, wundert mich, ehrlich gesagt, noch heute.
Nein, das wird nicht gehen. Dazu ist die Strecke schon zu dicht belastet. Nicht umsonst sind beide Einfädelungen, ab denen wirklich so dichte Belegung herrscht, außerhalb von Zugsicherungsanlagen :-)
(04. 01. 2011, 23:51)WN 26 schrieb: Die anderen Verbindungen dürften mit einigem guten Willen machbar sein, meine Idee von einem neuen unterirdischen Abzweig von der Talquerlinie in die Kriegsbergstraße, die sich dann (ab KH oberirdisch) in den Westen oder wieder auf die Diagonallinie weiterführen läßt, habe ich an anderer Stelle ja schon dargelegt.
Da sehe ich leider auch zwei Probleme: die Belegung lässt auf Hbf - Schlossplatz - Charlottenplatz keine weiteren Linien zu (was ja nötig wäre), und ich sehe da einfach nicht den nötigen Platz, um die Ausfädelung zu realisieren.
(04. 01. 2011, 23:51)WN 26 schrieb:(04. 01. 2011, 19:03)kavuron schrieb:Auch dort nur nach jahrelanger Hängepartie, wo es zwischenzeitlich sogar mal nach Scheitern der Tunnelpläne ausgesehen hat. Heute so eine oberirdische Führung neu zu bauen grenzt natürlich, je nach Sichtweise, an Straßenbahn-Idealismus oder schlicht an Wahnsinn. Andererseits zeigt das Beispiel Karlsruhe, daß so eine Kombination keineswegs gleich zum Erliegen der urbanen Mobilität oder zum Untergang der Einkaufsmeile führt und mit entsprechenden baulichen Vorkehrungen und Vorsicht auf beiden Seiten es auch nicht gleich reihenweise Unfälle mit Personenschäden gibt. Allerdings geht es hier ja auch nur um Strecken, die früher mal dagewesen sind, was ja nicht unbedingt heißt, daß sie heute noch möglich wären. Schloßplatz - Berliner Platz ist heute bekanntlich verbaut und war auch damals nur bedingt oberirdisch. Und die ganz alte Strecke der Linie 7 durch die Büchsenstraße war eben wirklich nur etwas für schmale Meterspurfahrzeuge.Zitat:Bei einer oberirdischen Führung: Kurven am Charlottenplatz, kein Problem. Schlossplatz - Wilhelmsbau, kein Problem. Schlossplatz - Berliner Platz, kein Problem, nur um mal die schon gewesenen zu nennen.Schloßplatz - Berliner Platz: völlig richtig.
Schloßplatz - Wilhelmsbau AUF der Königstraße?
Die Karlsruher sind gerade dabei, einen solchen Hindernisparcours zu vergraben.
Ja. Ich habe nirgendwo geschrieben, daß diese Verbindungen heute noch realisierbar wären. Im Gegenteil, ich schreibe ja explizit, daß die heutige Tunnelstruktur diese verhindert, egal auf welche Weise.
(04. 01. 2011, 23:51)WN 26 schrieb:(04. 01. 2011, 19:03)kavuron schrieb: Die S-Station Schwabstraße kommt mir ziemlich tief vor, wäre da nicht Platz für eine überdeckelte UHSt? Oder wo siehst du die Probleme?Kann sein daß ich mich täusche, aber ich bin ziemlich sicher, daß sich die S-Bahn dort bereits auf Ebene -2 hochgearbeitet hat (Hbf -3). Das Zwischengeschoß auf -1 ist auf jeden Fall niedriger, als es ein Stadtbahntunnel auf der gleichen Ebene sein dürfte, deshalb bin ich auch nicht sicher, ob dort eine Tunnelkreuzung möglich wäre. Darum hatte ich in meinem früheren Beitrag ja auch eher eine oberirdische Lösung an dieser Stelle vorgeschlagen.
In Höhe der Schwabstraße ist die S-Bahn so weit oben, daß da kein Stadtbahntunnel mehr geht. Unterhalb der S-Bahn wäre er zu tief, um noch interessant und attraktiv zu sein.