Bahnforum Stuttgart

Normale Version: Schuhe auf dem Sitz= Dreck auf dem Sitz/ SSB behindertengerecht?
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Erstmal Hallo zusammen, ich möchte heute mal über etwas schreiben was mir schön öfter sehr negativ aufgefallen ist.
Es scheint inzwischenzeit eine art "Mode" unter manchen Jugendlichen geworden zu sein sich als Fensterspucker zu betätigen.
Es ist mir in letzter Zeit bestimmt 5 mal selber passiert und einige andere mal konnte ich es beobachten. Diese Jugendlichen steigen an einer Haltestelle aus. Dann warten sie bis die U-Bahn losfährt und spucken gezielt an eine Scheibe der schon angefahrenen Bahn. Sie achten dabei darauf das ihre Spucke genau bei jemandem vor dem Gesicht landet.
Was mir dabei aufällt ist das die Täter immer Jugendliche mit Migrationshintergrund zu sein scheinen, warscheinlich aus bildungsferner Schicht.

Wiegesagt dies ist mir schon einige mal selber passiert und es ist einfach nur eckelhaft. Ich habe dann immer sofort den Platz gewechselt. Auch die anderen Fahrgäste waren sichtlich angewiedert und empörten sich lautstark.

Nun auch mal die Frage an das Forum. Ist euch das auch schon passiert bzw aufgefallen? Wie könnte man gegen dagegen den vorgehen? Ich meine dem Fahrer dann über den Fahrerruf bescheid zu sagen bringt ja wascheinlich nicht wirklich viel.
Aber ich will es einfach nicht so hinnehmen weil so ein Verhalten absolut asozial ist.
Ist mir bisher noch nie aufgefallen. In welchen Bezirken bist du denn unterwegs? Ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen, aber ich denke, in Stammheim oder am Hallschlag kommt sowas bestimmt öfter vor als z.B. in Möhringen...

MfG
henchen2410
Hallo,

da muss ich mich henchen2410 anschließen - ist mir selbst noch nie aufgefallen (oder sogar selbst passiert).

Was kann man dagegen machen? - nun ich glaube in der Stadtbahn leider nicht viel. Bis man die Polizei verständigt hätte sind die schon längst über alle Berge (halte ich mal ganz davon abgesehen auch für übertrieben). Die einzigste Möglichkeit sehe ich in anderen Passagieren die dies an der Haltestelle beobachten. Hier sollte man der Möglichkeit nach Eingreifen. Auch wenn es sich vielleicht erstmal nicht als erfolgsversprechende Möglichkeit anhört (und man einen Anschiß riskiert). Jedoch ist es die einzige Möglichkeit, die mir spontan einfällt, bei der man aufzeigen kann, dass das Verhalten von der Gemeinschaft nicht akzeptiert wird.

Grüße,

br101
Beobachten konnte ich so eine Sauerei auch noch nicht, aber jetzt ist mir klar, woher die ganzen angetrockneten, vertikalen Schleimspuren an den Fenstern kommen.


henchen2410 schrieb:Ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen, aber ich denke, in Stammheim oder am Hallschlag kommt sowas bestimmt öfter vor als z.B. in Möhringen...
In Stammheim geht's noch vergleichsweise gesittet zu. Auch in Stuttgart gilt leider die Regel: Sobald der Migrantenanteil in einem Stadtteil 50% erreicht, geht's ab. Die größten soziale Brennpunkte im Stadtgebiet sind Freiberg und Mönchfeld, dann Hallschlag (aber da fährt keine Stadtbahn), gefolgt von Rot und Giebel.
K.E. schrieb:Sobald der Migrantenanteil in einem Stadtteil 50% erreicht, geht's ab. Die größten soziale Brennpunkte im Stadtgebiet sind Freiberg und Mönchfeld, dann Hallschlag (aber da fährt keine Stadtbahn), gefolgt von Rot und Giebel.

Ha, Fahrgastbefragungen in der Stadtbahn, das Vergnügen hate ich letztes Jahr. Ich hab' schon immer den Morgenstern rausgeleget, wenn ich wieder Samstag abends auf der U5 Dienst hatte. Keine Schicht, ohne dass dich mindestens einer anpöbelt oder dir Schläge androht. Die U5 ist in der Hinsicht auch definitiv die schlimmste Linie.
Hallole,

Vor einigen Jahren habe ich das, bislang das einzige Mal, selbst erlebt.
Bei Ausfahrt an der Rosensteinbrücke richtung Münster hüpfte so ein Typ hoch, spuckte gegen die Scheibe, und drehte sich weg. Mehr konnte ich nicht beobachten.

Ich war erschrocken, was dass den soll, ich hab dem ja nix getan. Ich bin allerdings sitzen geblieben, da die Bahn gut gefüllt war.

Was mich auch nervt sind das ungesittete und unerzogene Jungfolg, Punks o.ä.
Auch an der Rosensteinbrücke wollte so eine Göre einsteigen, und drückte sich frech an den Aussteigenden nach innen, bis sie ein älterer Herr am Ärmel packte, und wieder raus zug, mit dem Hinweis, erst aussteigen zu lassen. Die Göre wusste nix besseres zu tun, als den älteren Herren im höchsten Mase zu beleidigen. Dass der der Göre keine geschmiert hat, hat mich noch gewundert.
Auch am Hauptbahnof hab ich schon eine Punk erlebt, der sich einfach an der wartenden Schlange der Einsteigenden vorbei reingemogelt hat, und dan grinsend an die gegenüberliegende Tür gestellt hat.

Ich frage mich, wie soll das in manchen Fällen noch weiter gehen....

Grüßle
AFu
Guten Morgen.
ja sowas habe ich auch schon öfters erlebt. Gerade in den Wohngegenden wo sehr viele Ausländer leben (Heslach, Freiberg, Mönchfeld usw.) kommt sowas häufiger vor. Und ich finde es ehrlich gesagt auch nicht schön aber leider kann man da nichts dagegen tun. Bis die Polizei mal da ist sind die Täter auch schon über alle Berge und lachen sich eines ins Fäustchen.
Wie AFu schon gemeint hat dass er auch mit Punks so seine Erfahrungen hatte geb ich ihm da auch zum Teil recht. Die Meisten haben nicht mal eine Fahrkarte aber wollen sich dann noch so aufführen.
Ich hoffe doch echt dass wir dieses Problem mal irgendwie hinbekommen und der Anteil an "bösen" Migranten geht wieder stark zurück. Soll jetzt aber nicht Ausländerfeindlich sein!!

Liebe Grüße
AFu schrieb:Auch am Hauptbahnof hab ich schon eine Punk erlebt, der sich einfach an der wartenden Schlange der Einsteigenden vorbei reingemogelt hat, und dan grinsend an die gegenüberliegende Tür gestellt hat.
Da frage ich mich immer: Punks bezeichnen sich doch als äußerst linke, und somit für mich auch soziale Bevölkerungsschicht!? Da frage ich mich aber was solch asoziales Verhalten, wie von dir beschrieben, mit deren Grundsätzen zu tun haben soll. (Beispiel dafür wären auch noch die ganzen Punks, die in Heiligendamm den ganzen bauern ihre Ernte zertrampelt haben und sich danach aufgeführt haben, wie unsere liebste, sozialste und beste Bevölkerungsschicht.)
Ich bin ja eigentlich toleranter und liberaler Mensch, aber bei sowas krieg ich das Ko*****!

Gruß Andi
Zu Heiligendamm muss ich sagen, dass man mit den Kosten für den G8 Gipfel locker tausende dieser plattgewalzten Felder hätte 10 Jahre lang bewirtschaften können. Man sollte sich nicht über die Demonstranten aufregen, sondern eher über die, die hinterm Zaun saßen, denn ohne Grund mussten sie sich wohl nicht verbarrikadieren.

Oftmals drängeln sich auch alte Leute schamlos vor, und behandeln junge Leute mit einem Generalverdacht, auch das ist nicht zu tolerieren. Ich kenne einige Punks, die sich toleranter und freundlicher verhalten, als so mancher alte Greis (so ab 70 werden manche ganz schlimm...)
henchen2410 schrieb:Ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen, aber ich denke, in Stammheim oder am Hallschlag kommt sowas bestimmt öfter vor als z.B. in Möhringen...

Naja, das mit Stammheim ist etwas zu sehr Oberflächlich. Es dreht sich hauptsächlich um Das Wohngebiet "Sieben Morgen" an der Endhaltestelle. Dort sind seit etwa 10 Jahren Siedlungen entstanden die sich schnell zu einem Sozialen Brennpunkt entwickelt haben. Ich selber Stammheimer (Aber nicht aus Sieben Morgen) meide die Gegend lieber. Mann muss nicht sämtliche Stammheimer über einen Kamm scheren, denn die meisten die ich kenne, und ich selber sind Vollkommen Normal.
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